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Herzlich willkommen zur September-Ausgabe von K.O.S.
im Radio.
Gab es ja eine Weile nicht, oder wie doch?
Gab es das zweimal?
Ich weiß gar nicht, wann es das letzte Mal gab.
Mich gab es eine Weile irgendwie nicht.
Im August?
Nein, Gott, eben genau nicht im August.
Im August eben nicht, genau.
Waren wir im Juli zu hören, mit "In Überlänge".
Und als Ausgleich dafür gab es uns im August nicht.
Dafür gab es die andere Sendung in deutlich längerer Folge und Spezialfolge, genau.
"Anyway, wir sind wieder da." "Hallo, Gini." Genau, Gini ist dabei, genau.
Und Cyroxx haben wir gerade schon gehört.
Und Hannes hat mich gerne begrüßt.
"Hallo, Hannes." Und wir haben noch eine Person im Raum.
"Ich glaube, ich bin jetzt ganz still." Und alle zusammen.
3, 2, 1.
Hallo, Knurps.
Passt.
Ja, die Tage werden kürzer.
Es wird früher dunkel, es wird Herbst, es wird kälter.
Also packt euch ein Tee zusammen und lauscht unseren Gelaber.
Ich glaube übrigens, die Juli-Folge ist nicht der Allgemeinheit verfügbar gemacht worden.
Bislang noch nicht, aber...
Nur die, die mit ihrem Tape Recorder vor dem UKW-Radio gesessen haben.
Ja, aber wir nehmen ja jetzt schon ein bisschen vorher auf diese Sendung hier.
Und möglicherweise schaffen wir es, bis ihr das hier im Radio hört, dass auch die Juli-Folge und die Spezialfolge auch online im Podcast verfügbar sind.
Okay, du hast dir gerade erfolgreich eine Deadline geschaffen.
Glückwunsch, Sie müssen jetzt arbeiten.
Das tun wir doch schon die ganze Zeit, also...
Man muss ja schon zugestehen, dass diese Folge mit insgesamt einmal einer Stunde und dann noch einmal zwei Stunden, schon eine ordentliche Arbeit ist beim Schonelschreiben.
Das schützt der eine oder andere.
Ich hätte das Land verlassen.
Das mache ich nächste Woche, genau deswegen, dass ich es nicht machen muss.
Hört ihr, hört ihr, meine Mitstreiter*innen verlassen das Land, damit sie keine Schonelschreiben und keine Podcastveröffentlichung machen?
Ja, Umfrage, wer von euch liest diese Schonelschrauben eigentlich wirklich?
Ich hab das für uns bei der E-Mail.
Bitte schreibt uns an die E-Mail, ein Radio-Ed.
ccc-p.org.
Sind für euch Schonelschrauben wichtig oder eher nicht?
Und ihr wollt lieber die Folgen schneller haben?
Und habt ihr festgestellt, dass bei der Apple-App die Schonelschrauben in der letzten Zeit mal nicht angezeigt wurden?
Wozu schreiben wir die dann überhaupt?
Eben, das frag ich mich auch.
War das nur so ein vorübergehendes Ding oder sieht man die jetzt wieder?
Ich sehe zumindest ein bisschen mehr als vorher, ganz sind sie noch nicht wieder da.
Es kann natürlich auch sein, dass das mit dem Bezahlmodell von Apple zusammenhängt, was die da anfangen zu planen.
Meinst du, unsere Show-Nauts kosten jetzt Geld?
Ich hoffe nicht.
War das wir doch gemein, wenn wir kein Geld dafür kriegen?
Das wäre ja wieder mal unfair.
Wir wissen in unserer Höris überhaupt, wie viel Uhr es ist.
Das ist der zweite Montag im Monat, deswegen hört ihr uns von 21 bis 22 Uhr auf KW 90,7 MHz in Potsdam oder auf 88,4 MHz in Berlin.
Und ich frag mich die ganze Zeit, ob wir eigentlich auch auf DAB+ zu hören sind.
Das ist ein bisschen langerlich.
Aha, das ist ja ärgerlich.
Na gut, dann könnt ihr uns aber zur Not auch unter radio.ccc-p.org hören, wann immer ihr uns hören wollt.
Oder im Stream unter frrrapo.de für freie Radiopotsdamer.
Ich wollte gerade unsere Studio-Link-Adressen verlesen, aber das ist Quatsch.
Natürlich.
Obst, du wolltest über Twitter sprechen?
Ich wollte über Twitter sprechen, richtige.
Weil ich weiß nicht, wie viele Generationen Menschen sich bei Twitter einen Edit-Button wünschen.
Ich lebe damit, dass man Twitter-Nachrichten nicht verändern kann.
Versuch, die dann entweder gleich so zu formulieren, dass sie passt oder löscht sie noch mal und schreibt sie dann neu.
Wobei ich habe den Eindruck, dass der Algorithmus das nicht mag.
Also der Algorithmus, man kriegt immer viel mehr Views, wenn man gleich die schlecht formulierte Message stehen lässt.
Egal.
Aber Twitter experimentiert mit einem Edit-Button.
Jetzt sind es zumindest immer noch Gerüchte, aber es sind Gerüchte, die von Twitter selber kommen.
Also nicht von irgendwelchen dritten, vierten, fünften, die sich das wünschen, sondern Twitter selbst sagt.
Ja, wir experimentieren an einem Edit-Button.
Ja, cool.
Das ist ernst zu nehmen, ich mache immer einen Pilot-Projekt, aber ich glaube, man darf auch nur noch eine gewisse Zeit editieren.
Also nicht jetzt so drei Tage später, sondern ich habe irgendwas gelesen, es ist ein Zeitlimit gehabt.
Wenn ihr nicht Fans des Edit-Buttons seid, kommt doch zu Mastodonen.
Genau.
Da kann man Tweets nicht editieren, weil es gar keine Tweets gibt, aber man kann auch Tröts nicht editieren.
Meinst du die da so, Tröts?
Ja.
Oder auf Toots.
Tröts und Toots.
Ja.
Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts, Tröts.
Aber man kann bei Toots mehr Zeichen verbraten.
Das könnte ein Tröts sein oder das Entweichen von ein wenig Darmgasen.
Was?
Echt?
Ja.
Okay.
Ich darf eher an den Toot-Toot, aber hier macht ja der Toot-Toot im Englisch, ne?
Diese englischen Züge immer, die machen alles anders.
Und die englischen Tiere?
Ja, das ist, wenn es fester wird.
Genau.
Okay, okay.
Englisch bei Enzhaar, Englisch bei Englisch bei Englisch bei Englisch.
Bei PayPal, es gibt ja auch noch eine Englische für Reingefallene.
Den Rest der Sendung müssen wir wieder dazusehen, dass wir das Niveau wiederheben.
Ja.
Also ich stehe, alle stehen schon beim, ja.
Ich habe ja das Gefühl, Knurps will heute eigentlich nur über proprietäre Services reden und ich muss mir jetzt wieder überlegen, ob es denn auch eine freie Alternative zu PayPal gibt.
Nein, es ist ein Bankding.
Es gibt eine Alternative zur PayPal, nämlich Überweisung.
Oder Cash.
Sie sollen eigentlich das funktionieren.
Das erzählt, dass ich PayPal eigentlich verstanden habe, nachdem ich 2005 in den USA war und festgestellt habe, es gibt quasi keine Möglichkeit ordentlich Überweisungen zu machen.
Ich glaube mittlerweile haben es die Banken in den USA auch hingekriegt, aber 2005 hat man noch Papierchecks durch die Gegend getragen und da machte PayPal auf einmal furchtbar viel Sinn.
Ja.
Oh ja.
Also bei mir, da diese zwei Faktor-Autentifizierung von PayPal irgendwie immer sehr gewöhnungsbedürftig ist, also bei mir geht eine normale Überweisung schneller als PayPal.
Ja, vor allen Dingen seitdem es die Echtzeitüberweisungen gibt bei unseren Banken.
Ja, stimmt.
Aber du wirst irgendwas über Flipper Zero sagen.
Ja, Flipper Zero.
Flipper Zero.
Das ist tatsächlich der ...
Eine oder andere Studierende von uns kamen in den letzten Tagen zum kleinen, lustigen orange-weißen Gerätchen an und sagte, roh, guck mal, was hier gibt.
Ich habe es mir mal kurz zeigen lassen, also ich bin noch nicht tief eingestiegen, aber es scheint durchaus spannend zu sein, kann auf allen möglichen Frequenzen senden, kann alle möglichen digitalen Signale reproduzieren.
Also wenn man so mit irgendwelchen 433 Mehrheitsschlüsselchen bisher seinen Garagentor aufgemacht hat, das kann der Flipper Zero relativ schnell amtend nachspielen, das Signal, was da an das ganze Garagentor gesetzt wird.
Ja, das hatte ich gesehen.
Also es ist natürlich wieder gnadenlos ausverkauft, nicht mehr zu kriegen, aber wird wohl nachproduziert werden.
Allerdings wird es erst dann nachproduziert werden können, wenn ...
und da sind wir wieder bei PayPal.
Ich glaube, PayPal hat so 1,3 Millionen Dollar von Flipper Zero, von denen dieses Ding vermarkten, eingefroren, weil aus Gründen die nicht mal bei PayPal der per Telefonhotline oder per Twitter erreichbare Support beantworten kann.
Oder auch so künstliche Intellenzen zugeben und die haben da ...
Ja, das ist an der Stelle ja manchmal so ein bisschen die Frage von, können Sie es nicht sagen oder dürfen Sie es nicht sagen, weil das ist ja auch irgendwie ganz oft, dass Sie es halt bewusst nicht ...
dass Sie bewusst nicht oder möglichst wenig Information preisgeben, gerade bei so Geldgeschichten, damit halt eben nicht offenbar wird nach welchen Kriterien Sie da irgendwelche Transaktionen überprüfen, sperren, wie auch immer, damit du nicht dann diesen Algorithmus umgehen kannst.
Damit man den nicht rückwärts berechnen kann und sagen kann, okay, ich gehe genau bis zur Grenze des Algorithmus und dann höre ich auf zu betrügen.
Ja, nee.
Mit Ihrer Sparkasse Volksbank, Direktbank, wäre das nicht passiert?
Na, kommt drauf an.
Also ich kann übrigens nur jedem abraten, irgendwelche bösen Wörter wie Drogen oder Bombe oder sonst was in den Verwendungszweck zu schreiben, selbst wenn man das an Freunde irgendwie schickt, weil die alle Institutionen, die in der Bank Lizenz haben, sind gehalten auf Geldwäsche und Chor und Terrorismus, die Transaktion zu überprüfen und das ist dann für diejenigen, die das Geld kriegen sollen, nicht lustig, also lieber nicht machen.
Woher ist das da irgend ein Politiker mal für kritisiert wurde, weil ihm jemand Geld überwiesen hatte mit so einer Message?
Dabei wurde aufgegriffen, da habe ich irgendwo eine Statistik gesehen, wie viele Überweisungen Wörter dieser Art enthalten und das sind viele.
Das nächste News-Theme.
Sag dir mal was zum Gatekeeper-Secure-Boot.
Genau.
Also ich meine, ich bin ja älteren Semesters und mich hat ja schon UEFI so Sachte gefordert, also nicht überfordert, inzwischen booten die Rechner meistens, wenn ich das möchte, aber, und irgendwann zwischendrin, ich glaube so vor, dann kam es vor zwei Jahren, plus minus ein bisschen, dann kam dann plötzlich so ein Boot, BIOS Bootmenü dazu, Secure-Boot.
Und ich dachte mir, was lassen sich da jetzt wieder einfallen?
Okay, ja gut, es werden nur signierte Betriebssysteme gestartet.
Teilweise musste ich das ausschalten, um Linux-Rechner-Booten zu können, irgendwann ging es dann wieder und dann haben auch Linux Betriebssysteme mit Secure-Boot sich starten lassen und irgendwie vor ein paar Tagen scheint Microsoft ein Update rausgehauen zu haben, das dann Zertifikate in diesem Secure-Boot beeinflusst hat und zurückgezogen hat und BUMMS war das eine oder andere Linux nicht mehr bootbar, weil das Zertifikat weg und invalid plötzlich.
Und da wusste ich vorher gar nicht, dass Microsoft irgendwann zwischendrin angefangen hat, alle möglichen Linux dazu signieren und dadurch den Linuxen die Möglichkeit zu geben auf diesen Secure-Boot-Rechnern sicher zu starten.
Ja, das war ja, meine ich doch, schon zu Zeiten von UEFI, also vielleicht können wir den Zuhörigen mal sagen, also was ist eigentlich UEFI oder Secure-Boot oder so, also ihr kennt zwar vielleicht euer Betriebssystem, genau ihr kennt zwar vielleicht euer Betriebssystem, also Windows oder Linux oder Mac beispielsweise, aber was quasi noch davor kommt, bevor das alles geladen wird, ist dann noch das Boot-Programm, wenn man so will.
Das fies früher mal, hieß das BIOS, mittlerweile heißt das ganz oft UEFI, das ist dann irgendwie ein bisschen moderner und hat dann schon ein bisschen dieses Sicherheitsfeatures, wie du gerade gesprochen hast, dass man nur bestimmte signierte Betriebssysteme starten kann und Secure-Boot ist jetzt offenbar, ich hatte das immer irgendwie so ein bisschen synonym verstanden, aber Secure-Boot ist dann quasi noch mal ein Stück moderner offenbar.
Ich glaube Secure-Boot ist ein Modul, das in dem UEFI dann drin läuft oder nicht.
Ein Feature von "ja ok, so rum", dann war es so rum, ich bin da auch nicht auf der Ebene tatsächlich gar nicht mal so bewandert, der Hintergrund hinter diesem Secure-Boot ist ja letztendlich, es geht ja darum, dass sich nicht irgendwelche Schadsoftware irgendwie als eigenes Betriebssystem da installiert und gefragt und dann irgendwie die Rechte auf deinem Rechner bekommt und irgendwie unsinntreiben kann, das ist ja so ein bisschen der Hintergrund an der Geschichte, dass nur signierte Betriebssysteme gestartet werden können.
Problem an der Geschichte, wenn man eine Firma wie Microsoft ist, dann hat man eine entsprechende Größe und kann halt auch die ganze Infrastruktur selber irgendwie hinstellen und wenn dann aber noch andere Marktteile nehmen wie so die ganzen Linuxe, das dann halt auch auf Windows-fähigen Rechner laufen wollen, die dann aber nur UEFI unterstützen sollen können, wie auch immer, dann brauchen die auch eine Möglichkeit eben genau diesen selben Signaturprozess irgendwie zu machen und das war, als UEFI eingeführt wurde, war das tatsächlich ein riesengroßes Thema, wie man das irgendwie hinkriegt, weil letztendlich dadurch eine gewisse Abhängigkeit natürlich zu Microsoft beispielsweise hergestellt wird und man kennt ja noch so ein bisschen diesen Betriebssystem Krieg, was setzt sich durch, Windows oder Linux und bei ganz vielen Leuten ist ja mit Microsoft nicht so gut gelitten.
Also man kommt kaum drum herum, aber ich habe tatsächlich so auf meinem privaten Notebook seit inzwischen, ich glaube vier Jahre an, Microsoft zwar als zweites Betriebssystem installiert, aber primär war ich monatelang mit Linux, bis ich dann irgendwann mal Windows booten muss, weil ich Etiketten drucken muss und der Druckertreiber nur unter Windows existiert oder irgendetwas passiert und das ist halt dann schon durch.
Ich nutze viele Dinge, die unter Windows nicht gut dienen, so Lightroom oder so was geht unter.
Also böse proprietary Software, ich weiß, aber das gibt unter Linux nicht, so weit ich weiß zumindest.
Jetzt nicht so, dass proprietary Software deswegen quasi böse ist, aber.
Finde ich auch nicht, aber ich wollte so mal gesagt haben, was ich so den Handel so ein bisschen anträgere.
Er ist wieder wach, er hat das Wort proprietary software gehört.
Triggerbar.
Okay, das ist eine gute Eigenschaft.
Also ich möchte so ein Label, ich möchte so ein Labeldrucker, also mein Kommon, zwei, drei Wochen.
Und schon läuft er.
Ja, ich habe aber so einen Trigger für Labeldrucken geplant und nicht zwei, drei Wochen.
Also falls jemand ein Linux Treffer von Brother P700 hat, das gerne ich habe damit.
Jo.
Ja.
Was haben wir denn noch so an aktuellen Themen?
Ich habe hier einen höherer Rätsel.
Wir haben einen Ton.
Achso, aber was war das jetzt mit dem?
Also vielleicht hat ich es gerade noch nicht ganz mitbekommen.
Das war jetzt eigentlich mit dem Securewood, hatten wir das jetzt gerade schon erzählt?
Securewood hatten wir, ja, also.
Achso, dass diese Zertifikate jetzt zurückgezogen wurden?
Genau, diese Zertifikate wurden zurückgezogen, diverse Linux gebutet, nicht mehr, was dann irgendwie doof war.
Im Netz gibt es die eine oder andere Anleitung, die wir vielleicht in den Shornouts verlinken können.
Also falls euer Linux nicht gebutet, guckt unter unsere Shornouts.
Oder bitte schreibt es jetzt gleich rein, was du meinst, es wird das Hannes nie im Leben finden.
Ja, ja, mache ich gleich.
Wie man dann...
Ich habe schon das unten reingeschrieben, was denkst du denn, warum ich so still bin?
Doch, wie der gebutet kriegt.
Genau, und ich denke mal so mittel und langfristig muss man halt zu sehen, dass man doch eine Möglichkeit für Linux erschafft, auch Zertifikate in Bios reinzuwerfen und dann Microsoft unabhängig zu buden.
Ich glaube, da sind so ein bisschen die Distributionsbetreuer gefragt.
Aber es ist schon spannend, dass so nicht mal ein Rappert eigene Zertifikate bei Hardwareherstellern reinkriegt.
Ich nehme an, die überlassen das, das war wegen Microsoft, weil Microsoft ein großes Interesse daran hat, das zu machen, weil sonst das ganze Azure nicht läuft.
Oder Azure, oder wie auch Moments aussprechen sollen.
Das Ding ist letztendlich, ich glaube, wie gesagt, ich habe diese Diskussion von damals nicht mehr so ganz genau im Kopf, aber letztendlich geht es noch ein bisschen darum, wie die Infrastruktur gebaut ist.
Weil es letztendlich darum geht, wenn du versuchst, also du musst halt irgendwo eine Instanz haben, auch auf deinem Rechner, dass du halt irgendwie weißt, ich starte wirklich das Betriebssystem erst, wenn da das Zertifikat irgendwie da ist.
Und gut, jetzt hat man ja in seinem Browser, da hat man ja auch ganz viel mit Zertifikaten zu tun und hat man so eine ganze Reihe von sogenannten Certificate Authorities, also wirklich so zentrale Stellen, die halt irgendwie in der Lage sind, für andere Zertifikate auszustellen.
Ich glaube, bei SecureBoot war das noch mal ein bisschen anders.
Das war eben genau das Ding, dass es da ein bisschen sehr zentralisierten Ansatz von vornherein gab und dass es da gar nicht mal unbedingt zuvor gesehen war.
Ja, das meine ich doch alles gar nicht.
Ich meine, dass Microsoft doch Milliarden von Linuxen betreibt in ihrer Cloud und deswegen und weil die bestimmt irgendwo Compliance innen drin haben, dass das alles SecureBoot fähig war sein muss, kümmern die sich halt darum, dass die alle signiert sind, die Distributionen, die sie in ihrer Cloud anbieten.
Das ist auch eine Politik.
Und dann würde ich halt auch sagen, das ist mir egal, das bezahle ich nicht, kann Microsoft selber machen.
Wie auch immer, also da am Ende so ein Gatekeeper zu haben, der alles in der Hand hat, ist ein bisschen, ich find's schwierig und ich werde über eine zentrale Lösung, die funktioniert und Gatekeeper vermeidet, sehr dankbar.
Ja, es ist ja auch Teil der Heckerethik, dass man dazentrale Strukturen fördern sollte.
Genau.
Na, kannst doch SecureBoot ausmachen, mal so.
Ja, ich kann es genau nicht mehr bei allen Firmen anbreiten.
Also schön wäre es.
Genau, die HT ist so weniger ausmachen von SecureBoot.
Gut, wollen wir zum höherer Rätsel?
Ja, übergehen.
Also ich würde tatsächlich vorschlagen, wir spielen diesen Turn diesmal an und was so an Feedback kommt und nächstes Mal lösen wir ihn auf.
Verstanden?
Ja.
Oh, also ihr hört jetzt, ah, das finde ich gut, ihr hört jetzt was gleich.
Und wenn ihr wisst, was es ist, dann schreibt ihr uns an radio/ccc-p.org oder ihr twittert das einfach raus, nicht editen danach bitte, seid ehrlich oder ihr Mastodont uns an.
Aber unter welchen Adressen?
Auf Twitter @KirakausPotsam und auf Mastodont@cccp@kaus.social.
Super.
Rollt ab, glaube ich.
Ich spiele einen Thron.
Wie geil.
Okay, ja, das ist sehr spannend.
Das war ein Elefant.
Genau, ein Tod.
Dürre.
Ja, definitiv.
Ja, wo wir gerade bei Tönen sind, soll ich kurz darüber reden, wie ich mich rumgeärgert habe mit dem Versuch, Speed zu Text zu machen oder sollen wir es einfach lassen?
Ja, gerne.
Also gerne.
Du hast offenbar irgendwie versucht aus Audi-Aufnahmen irgendwie Text zu machen.
Ich dachte, ich bin schlau und nehme Technologie, aber fangen wir von vorne an.
Ich hatte ein wunderschönes Interview mit vier reizenden Damen von einer mehr oder weniger bekannten Gothic-Synpop-Band, will mir mich jetzt dazu nicht sagen.
Und ja, lief halt ganz gut und dadurch ist natürlich auch ein bisschen Material zusammen gekommen.
Ich glaube, im Endeffekt haben wir eine halbe Stunde miteinander geredet und es waren halt vier Damen und ich, also sehr viel Input.
Ja, dachte ich.
Ich bin noch Informatikerin, ha ha, köpfchen, köpfchen, da musst du es doch was geben.
Habe ich mich erst an Audarpolis, ja, ist das glaube ich erinnert, was ich Anfang des Jahres schon mal gut verwendet habe bei einem Interview mit zwei anderen Leuten.
Das war zwar ein bisschen wonky, aber es war ganz okay.
Hat dieses Mal so gar nicht funktioniert, also das Model wollte das nicht so gut erkennen, plus ich weiß nicht warum, ich habe es nicht geschafft, diesen Text den das Ding dann ja erzeugt hat, den man vielleicht ein bisschen als Grundgerüst hätte nehmen können, aus diesem Programm rauszubekommen in einen Text-Editor, ich stand da echt davor und habe so gedacht, das kann halt nicht wahr sein, weil im Januar ging das noch, habe ich nicht geschafft.
Na ja, man ist ja gut vernetzt, so was kam ja.
Kann man gleich noch OCA danach benutzen.
Was?
Kann man gleich noch OCA danach benutzen, schön den Screenshot machen von dem er kannte Text mit.
Genau, ein guter Plan eigentlich.
Und dann die Texterkennung drüber laufen lassen, ja.
Na ja, und dann hat in unserem Chaos-Treff-Tanel eben auch jemand einen Programm verlinkt und das ist dann super toll, da stand so, ja, das ist so ein Mega-State of the Art und hat irgendwie in einer Kategorie mit Worterkennung, war das die allerbesten und so.
Da ging es erstmal los, weil ich hatte ja schon erwähnt, mein Privatrechner ist nur Windows, das Ding lief nur unter Linux, ich so, okay, installierst dein Subsystem, kein Ding, installierst das, entpacken und da, und das mache ich jetzt auch nicht so oft in der Linux, hat auch gedauert, okay.
Fängst du an, dass du benutzt, man hat echt nur so ein Kommando-Line-Tool, fange ich halt an und sag das Ding, ja, dein Datei ist Stereo, Stereo geht nicht, Mono, bei übrigens nirgendwo dokumentiert, ich so, okay, mach dich dir halt Mono, schade, ich habe zwar total den Sound da, aber machen wir ihn halt dumm.
Ja, du hast so viele Kilohertz auf der Datei, maximal 16.000 Kilohertz.
Ich so, okay, machen wir es noch dümmer, dumm, dumm, dumm, gemacht, gebe ich das dann rein und da gab es irgendwie so ein Out of Memory, Out of Error, in die Memory, Out of Memory oder so und ich dachte, das ist sehr toll, dann dachte ich so, probieren wir mal erstmal eine kleine Testdatei aus, es war mitten in der Nacht und es gewitterte gerade im Potsdam, deswegen dachte ich so, ich habe einfach so gesagt, es ist ein Gewitter und fügt es da rein, als keine Datei und es rechnet und es rechnet und es rechnet und nach 15 Minuten kommt raus, es ist bitter und ich war so boah und dann habe ich angefangen das Ding von Hand zu transkribieren, weil ja, das kann bestimmt unter ganz idealen Bedingungen ganz tolle Dinge tun, aber nicht in Real-Life-Situationen anscheinend und es hat mich so, also ich habe für eine, ne, für fünf Minuten ein Interview abstreiben, irgendwie fünf Minuten gebraucht und ich dachte auch noch so, ach ja, inzwischen durch habe ich auch noch versucht die Google Cloud oder wie das heißt, die Google-Konsone zu bedienen, aber das habe ich auch nicht hinbekommen, weil die bieten ja auch so Services an, wenn du dich neu regest, ist es erst mal ein bisschen kostenlos und so, aber da war das CSS der ganzen Seite so was kaputt, dass ich die nicht bedienen könnte, also irgendwie ich habe dieses Interview und Technik, also wenn jemand eine gute Idee hat, ein guter funktionierender Software, das muss doch gehen, YouTube-Videos gehen auch auch.
Das würde ich ja gerne nochmal probieren, das klingt ja auch so, als könnte es ein WSL-Problem sein.
Ein WSL?
Na, das Windows-Subsystem-For-Linux-Problem.
Das weiß ich nicht, möglich.
Also nicht die schlechte Qualität, dessen was rauskommt, aber dass das ewig dauert.
Na ja, aber es ist ja auch schon irgendwie abgebrochen und so, also ich weiß nicht.
Ja, Out of Memory und so, das klingt schon alles.
Ich kann dir gerne ein paar Dateien schicken und du kannst das gerne machen, weil ich habe jetzt alles abgetippt und ich mache nicht mehr.
Ich spiel mal damit um, der interessiert mich.
Naja, wäre ja auch was für unsere Show-Nutz vielleicht.
Wenn es auch schon als abgezipptes Da ist, dann kann man ja gleich als Trainingsdaten verwenden.
Na ja, ein paar Sachen habe ich schon gekürzt.
Nur die einmal, ich habe einen Trendskipp da und dann habe ich angefangen zu kürzen, doch ich hätte es da.
Und das finde ich mal an den freien Software, nämlich immer so total blöd.
Wenn du es dann hinbekommen, dass es läuft, kannst du es aber nie irgendwo noch mal wieder hochladen, um das damit wieder trainiert wird.
Das finde ich halt sehr schade, weil wenn ich mein Interview nieder schreibe, wäre das ja ein super Trainingsdatensatz, aber auch so Audapult ist es ja auch so, du lädst halt ein Modell runter und dann ist es das halt.
Jetzt bei diesem anderen Programm, ich such das nochmal raus, ich finde den linken Hand ist für die Show-Nutz.
Da kann man auch eigene Modelle irgendwie dann halt rein basteln, aber ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich meine Sachen in einem Modell baste.
Ich möchte das gerne irgendwo hochladen, das soll jemand anderes machen.
Ja.
Aber das ist ja häufig so, dass so diese, die habt ihr ja vor 15 Jahren irgendwie eine Arbeit drüber geschrieben, wie das funktioniert, aber das lässt ja dann immer Platz, dass man auch mit der Open Source Software dann doch noch Geld verdienen kann.
Also halt das Ganze drumherum, was abseits davon ist, was die Benutzung angeht und keine Ahnung, Modell fertig trainieren und so, das kann dann halt jemand anders machen und dafür noch ein bisschen Geld verlangen.
Das finde ich eigentlich immer ganz nett.
Ja.
Und ich wüsste wie, ich finde irgendwie, das sollte doch ein lösbares Problem sein.
Da hast du einfach nicht genug Zeit drauf geworfen.
Ja, aber das Geile war halt, ich habe irgendwie acht Stunden halt schon drauf geworfen gehabt und hab dann gedacht, shit, du hättest jetzt vielleicht einfach mal anfangen zu transkribieren.
Ich dachte, wärst du schon fertig gewesen, dann hab ich noch mal sechs Stunden gebraucht, aber dann ist es immer so schön nach der Arbeit, eine Stunde und dann oft keine Motivation gehabt.
Du hast bestimmt trotzdem was gelernt dabei.
Ja, ich hab viel gelernt dabei, aber ich war auch sehr frustriert nachts.
Ja, wir könnten ja mal bei so einem Partner oder neben uns existierten Podcast, was heißt neben uns, also bei einem weit, weit über uns existierten Podcast mal fragen, wie die das so tun.
Ich hab gehört, Lock-Wochen ist Politik gemacht inzwischen, Transkriptionen von ihren Podcasts, die werden irgendwo eine Lösung haben.
Die haben ganz viele unbezahlte Minions, die das für sie tun, oder?
Ich weiß es nicht.
Hamster oder Werkstuhl?
Ich weiß es auch gerade nicht, spontan aus dem Kopf.
Die jährlich transkribieren sind auch echt schnell.
Ich glaube, es ist auch ein totaler Unterschied, ob du einen Podcast, wo alle vor ihr Mikrofon sitzen und das ordentlicher Ton ist und auch man zumindest versucht, sich aussprechen zu lassen oder vielleicht auch nur ein oder zwei Leute da drin sitzen als eine unübersichtliche Interviewsituation, wo du halt einfach nur, gut, ich hab meinen Mikrofon halt in die Mitte gestellt, also der Ton war schon, der war okay, aber da passiert es halt doch, dass sich Leute dann eher mal übereinander sprechen und so, aber das höre ich jetzt Menschen natürlich auch nicht raus.
Also, aber das hat es halt so anstrengend gemacht für mich auch, dass es dann so höher ist.
Der Podcast zu transkribieren, also mein Punkt ist einfach, ich glaube Podcast zu transkribieren auch von Hand ist weniger aufwendig, als wenn du mehr Leute hast und das einfach ein bisschen mehr durcheinander ist.
Ja, möglich.
Wir sind jetzt auch zuviert.
Ja, aber wir reden ja dann doch schon ab und an mal so drunter.
Aber ich sag mal, ich hatte was so Dinge, die eigentlich schon längst hätten gelöst sein müssen und wo man sich echt blöd fühlt als jemand, der irgendwie mit Technik eigentlich sonst ganz gut kann, war bei mir so, ich musste irgendwie ein mehrseitiges Dokument irgendwie einscannen oder als PDF verschicken, also das war irgendwie auch, also es klingt total simpel und ja, aber irgendwie hat es nicht, also irgendwie habe ich da noch keinen gescheiten Workflow beziehungsweise, ich habe schon grundsätzlich eine Möglichkeit das zu tun, aber dann hat er immer bei der zweiten oder dritten Seite, die er gerade am Scan war, hat er da einfach abgebrochen und ich war, und dann blieb die Seite auch stecken.
Oh nein.
Das war einfach sehr, sehr frustrierend.
Sound-Effekte, Sound-Effekte.
Ah, der Sound-Effekt.
Und dann musste ich, und dann musste ich einfach dann tatsächlich jede einzelne Seite einscannen, was anderes, was anderes blieb mir da nicht übrig, aber das war dann so, ja.
Da denkt man doch echt, das muss doch besser gehen, oder?
Na klar, mit Geld, also wenn du halt diese, diese Fertiggeräte kaufst, die bei meinem Arbeitgeber stehen, die machen das halt, aber die kosten dann halt auch 5.000 Euro.
Ja, grundsätzlich gebraucht, aber also 450 plus ein bisschen.
Aber die, also ich habe so eins gebraucht, 400 Euro, ziemlich genau und das funktioniert halt nicht so gut.
Also es funktioniert, es ist ausreichend für mich, aber wenn ich halt jetzt wirklich ein 20 Seiten Dokument scanen will, dann ist es schlecht.
Ich habe tatsächlich noch diese 50 Euro drauf gelegt, oder lass es 60 gewesen sein.
Das ist das erste Gerät, das mit Ultraschall misst, ob es jetzt 1 oder 2 Blätter reingezogen hat.
Und ab dann wird es gut, das hilft.
Okay, vielleicht bin ich auch einfach nur 5 Jahre alt, weil so lange habe ich gebraucht, um das Bash-Skript zu schreiben, was diesen Scanner jetzt ideal anspricht, bis ich glücklich und fast nicht mehr an.
Das ist direkt in dieses Software-Projekt, was wir ja schon vor einer Weile mal hatten, Display-by-Less-NG rein, und dazu kommen wir heute noch, vielleicht.
Meinst du?
Ich glaube es ja nicht.
Ja, gut, aber deswegen, so von wegen, Dinge, die eigentlich totaler Klacks eigentlich sind, so von der generellen technischen Komplexität, gestalten sich dann doch auch für Leute, die mit Technik eigentlich ganz gut können, dann doch schwierig.
Vielleicht habe ich mich einfach auch nur sehr doof angestellt, aber das ist natürlich total unplosiv.
Dann habe ich mich aber auch doof angestellt, aber wobei ich schon denke, das ist ein komplexes Problem.
Nein, das ist schon ein sehr komplexes Problem.
Das ist tatsächlich gar nicht mal so trivial.
Aber die Technik und der Telefonktionieren auch.
Ja, die schmeißt aber glaube ich wesentlich mehr Ressourcen da drauf, als wir ehemals haben werden.
Und die haben viel mehr Trainings-Saten, nicht all die schönen Posts.
Aber wo wir gerade eh schon bei Sprache waren, können wir ja vielleicht mal eine sehr schöne Sache hier aufwerfen.
Ich bin neulich gestoßen auf Twitter tatsächlich, ich gebe es ja zu, und zwar hat da jemand gepostet, übrigens die schottische Bahngesellschaft hat aufgrund einer Informationsfreiheitsanfrage mal ihre Soundfiles veröffentlicht, also quasi alles was sie irgendwie an Ansagen haben, haben sie in einem insgesamt zweistündigen Tondatei veröffentlicht und dann hat das jemand gepostet und dann ging es innerhalb von 24 oder lass es auch 48 Stunden gewesen sein, dann haben halt Leute, dann wurde das halt zerschnipselt, ein großes Exishit angelegt, welcher Schnipsel für welchen Inhalt steht, das noch schönste ist, dann kam, dann wurde da draußen auch eine Website gebaut, die so sehr entspannte Musik, man kennt ja vielleicht das Lo-Fi-Hip-Hop-Girl mit ihrer Katze, das ist ja ein sehr recht bekannter YouTube Stream gewesen, und dann gibt es nach kurzer Unterbrechung mittlerweile wieder, und da dann in gewissen Abständen werden da die Ansagen oder diese Ansagen-Schnipsel eingespielt, und das ist tatsächlich recht interessant vom Sounderlebnis, also kann man sich gerne mal anhören.
Was man sich noch anhören kann, ist Musik beim freien Radio Potsdam, jeden zweiten Montag zwischen 21.00 und 22.00 Uhr gebe ich mir ganz viel Mühe, hier auch mal Musik einzuspielen.
Und jetzt hören wir hier wieder ordentlich lizenziert von Hip Fractal Fireflies wie immer eine CC Creative Commons-Lizenz Non-Commercial No Derivates Arbeit Attribution, habe ich hiermit wieder gemacht, und wir hören uns gleich wieder, und dann sprechen wir noch ein bisschen über Krypto, Fractal-Hip-Slon-PP, Fractal mit Fireflies, Musik, und möchte gerne über Krypto reden.
Ist sie gut?
Ja.
Wolltest du mit uns über Krypto reden?
Ich möchte mit ihm gerne über Krypto reden.
Ich möchte gerne mit ihm über Krypto und die Welt reden.
Jetzt finden noch die auf die rot leuchtenden Augen, die laserstrahlen aus den Augen hier raus.
Bämien.
Ja, dann erzähl doch mal, was hast du für uns parat?
Ich habe zwei Kryptothemen, zum einen, das geht immer mal wieder seit mehreren Jahren eigentlich durch die Medienspannung, wie der Typ das macht.
Also ein gewisser James Howells hat, wie ich auch in den späten 2000ern ein paar Bitcoins besessen, als sie noch weniger als Descent wert waren und hat danach offensichtlich auch seine Zeit in was anderes gesteckt und hat seine Festplatte irgendwie irgendwann versehentlich entsorgt.
Und als er das nächste Mal den Bitcoin-Kurs gecheckt hat, hat er wohl gesehen, dass er jetzt irgendwie Millionär ist und eigentlich seine Festplatte gerne wieder hätte.
Ups.
Und seitdem versucht er, das müsste, ich glaube 2017 hat das angefangen, das sagt zumindest der Spiegel hier, hat er versucht, ein paar Leute zusammen zu trommeln, die ihm dann dabei helfen, die Müllhalde umzugraben und dort seine Festplatte wiederzufinden.
Und das wird immer mal wieder so nebenbei aufgebracht, als das ist ja was für ein lustiger Mensch, der will da den Müll umgraben, um seine Festplatte zu finden, was für ein Quatsch.
Aber tatsächlich steckt da ein bisschen mehr dahinter und ich habe einen schönen YouTube-Clip dazu gefunden, den man interviewt wird, witzigerweise von Richard Hammond, der ist ein, der eigentlich mal eine Auto, eine große Top Gear Autosendung moderiert hat und der ist irgendwie auf den gestoßen und hat ihn interviewt und ich fand das sehr witzig, weil der, dieser James Howell hat es eben geschafft, irgendwie Menschen oder Howells, hat es geschafft, Menschen davon zu überzeugen, dass sie Geld in die Hand nehmen, um diese Müllhalde irgendwie umzugraben.
Und dazu hat er halt irgendwie ein paar Investoren, also die typischen Menschen, die einfach nur Geld auf irgendwas schmeißen, in der Hoffnung, dass mehr Geld rauskommt.
Aber dann hat er eben auch noch einen Unternehmen für Datenrettung dazu gebracht, sich irgendwie das als Marketing Gag gefallen zu lassen und da macht dann quasi immer wieder für sie Werbung, wenn er mal wieder durch die Medien geistert und ein Unternehmen, was sich darauf spezialisiert hat, mit KI-Bilderkennung irgendwie Dinge im Müll zu finden, die haben eben versprochen, sie schaffen das, sie finden seine Festplatte, wenn sie, wenn sie nur irgendwie das ganze Auf- und Fließband bekommen, den ganzen Müll, ja und mittlerweile hat er wohl sogar irgendwie diesen Müllhaldenbetreiber davon überzeugt, zumindest mal mit ihm in Meetings zu gehen und sich das vorstellen zu lassen.
Und ja, ich halte das mittlerweile gar nicht mehr für ausgeschlossen, dass der das wirklich hinkriegt, also nicht dass es hinkriegt, diese Platte wieder zu finden, aber dass das hinkriegt, dass das jemand für ihn macht sozusagen, einmal den kompletten Müll umzugraben.
Und da bin ich halt total gespannt, was passiert, ob der Festplatt findet und wenn ja, ob oft der Festplatt noch Daten sind.
Geht so seit fünf Jahren schon, oder?
Wenn man nicht alles täuscht.
Ja, mindestens.
Ja, vielleicht ist ja dann, wenn diese Festplatte wieder aufgetaucht ist, vielleicht ist der Bitcoin-Kurs dann wieder arsch, das ist, naja.
Wir reden aktuell über, wenn ich das richtig gelesen habe, über 7.500 Bitcoins und das wären nach dem Kurs, den ich jetzt hier gerade irgendwie ermittelt habe für heute, 6.
September, wo wir heute aufnehmen, wären das umgerechnet ein bisschen was über 141 Millionen US-Dollar.
Also da kann man schon mal ein paar Leute davon daran teilhaben lassen bei der Suche zu der Hilfmonistin, immer noch ein bisschen reich.
Aber bei dieser ganzen Geschichte, so von wegen, man kann da irgendwie Leute engagieren, gab es doch ein Problem, wenn ich das richtig gesehen und verstanden habe, nämlich den Betreiber der Müllanlage, ich glaube das war sogar die Stadt oder so, die da halt nämlich sagt so, ja, es ist ja schön, dass du da irgendwie ganz viele Leute an der Hand hast und auch ganz viel Geld bereit bist, auszugeben, aber nie, können wir nicht machen, dass du hier die ganze Müllhalde einmal umgräbst wegenweil Umwelt und so, also können wir einfach nicht machen.
Wer weiß wie viel Festplatte ihr dann noch findet mit anderen Bitcoins?
Das Spannende ist, genau in diesem YouTube-Clip sieht man halt, dass er diesen, den Menschen, der quasi da die Leitung hat für die Müllhalde, zumindest mal davon überzeugt hat, mit in ein Meeting zu gehen und sich das alles anzuhören, was er davon sich gibt und das ist ja schon mal spannend, ja.
Also ich meine, stell dir mal vor, du rufst bei, keine Ahnung, beim Wertstoffhof Potsdam an und sagst dir, ich würde mal gerne euren Müll umgraben, dann hörst du doch als nächstes wieder das Freizeichen, oder?
Und der hat es hingekriegt, dass der Typ sich mit ihm in einen Meetingraum setzt und sich das irgendwie einmal anhört.
Das ist schon spannend, also er hat offensichtlich genug Wind gemacht und verspricht jetzt auch irgendwie jedem Einwohner, der ist der Kleinstadt, der lebt irgendwie 50 Euro in Bitcoin und dann kommt wieder der ganze typische, naja, was man so kennt aus der Blockchainbubble, halt so, ja, und wir werden hier Bitcoin-City, wenn wir nur alle anfangen, mit Bitcoins zu handeln, bla.
Na ja, so, das ist jedenfalls, das packen wir in die Show-Notes, das fand ich sehr witzig.
Also für Bitcoin Gegner ist es ja auch ein wunderbares, bildhaftes Ding, die Bitcoin endlich auf der Müllhalde.
Ja, ja.
So, und dann das andere große Bitcoin-Crypto-Thema, was mich schon interessiert, weil ich habe ja mittlerweile auch eingesehen, dass es immer wieder Leute gibt, die sich nicht davon überzeugen lassen, mal die Finger von zu lassen, sondern weiter irgendwie mit Kryptowährungen rumhantieren.
Und das größte Problem daran, das ist ja mittlerweile auch bekannt, ist, dass sie damit Unmengen von Energie verbrauchen, sinnlos verbrauchen und sinnlos die Welt heizen.
Und tatsächlich ist jetzt was passiert, womit ich schon lange nicht mehr gerechnet hatte, dass das tatsächlich irgendwann mal passiert, die zweitgrößte Kryptowährung, Ethereum, oder wie spricht man sie eigentlich aus, Ether, keine Ahnung, die haben jetzt umgestellt von dem sogenannten "Proof of Work"-Konzept, was eigentlich alle Kryptowährungen, die heute irgendwie irgendwas wert sind, benutzen, also inklusive Bitcoin, auf das sogenannte "Proof of Stake"-Konzept.
Und das ist tatsächlich heute, wurde der erste Schritt gemacht, der erste Commit, die erste Version ausgerollt, die das macht und das dürfte den Stromverbrauch, wenn sie es denn durchziehen, bis in zwei Wochen wird wohl so die Deadline erwartet, wo das dann komplett umgestellt ist.
Und dann gehen sie hier nach eigenen Angaben irgendwie vom mehreren Terawatt, also die verbrauchen ja irgendwie auch großen Ordnungen, Niederlande, Energie auf wenige, wenige, wenige Gigawatt, um das Ganze zu betreiben.
Es ist immer ein bisschen schwer auszurechnen, aber auf jeden Fall wird es das Ganze viel, viel, viel, viel, viel billiger machen für den Rest der Menschheit und sie machen das aber Ethereum weiter, funktioniert ein bisschen nachhaltiger genau und was mit einhergeht, ist, dass nicht mehr so viele Grafikkarten dafür gekauft werden, um Ethereum zu meinen.
Ich weiß nicht, ob das bei euch bekannt ist, ich habe das erst vor wenigen Monaten eigentlich gelernt, weil ich mir auch vorher nie dafür interessiert habe, aber das scheint auch in den Medien immer ein bisschen daneben zu gehen, Bitcoins lassen sich eigentlich nur sehr, sehr schlecht auf Grafikkarten meinen.
Also niemand, der Huren im Kopf hat, wird versuchen mit einer Grafikkarte Bitcoins zu meinen, weil der Strom dafür in den meisten Ländern viel zu teuer ist, als dass sich das lohnt.
Und das Verfahren, was für Bitcoins benutzt wird, einfach nicht gut auf die Grafikkarte passt.
Und deswegen ist Ethereum eigentlich mal so durch die Decke gegangen, weil man das eben super auf Grafikkarten meinen kann, weil die Hash-Algorithmen halt auf Grafikkarten gut implementierbar sind.
Und wenn die jetzt aufhören, das zu machen, dieses Proof-of-Work-Konzept, dann werden jede Menge Grafikkarten übrig sein und dann kann man vielleicht mal wieder eine Grafikkarte für, was nicht dreistellige Beträgen kaufen, mit denen man auch ausspielen kann.
Aber kannst du vielleicht nochmal kurz diese beiden Ansätze, Proof-of-Work und Proof-of-Stack nochmal kurz nebeneinander halten und erklären?
Ich meine, wir hatten das mal schon in der früheren Sendung, aber da es ja jetzt so zentral gerade für dieses Thema ist, was du gerade aufgebracht hast, wäre es vielleicht nochmal gut, das nochmal kurz zu darzuliegen.
Ja, also so ganz grob wird ein mathematisches Problem gelöst, um die Blockchain vorzuschreiben bei dem Proof-of-Work-Konzept und das mathematische Problem wird schwerer, je mehr Teilnehmer sich an der Blockchain beteiligen.
Und der Hintergrund dessen ist, also das wird, das hat keinen Sinn, dieses mathematische Problem, das ist einfach nur eine Möglichkeit, um dafür zu sorgen, dass für valide Transaktionen sehr viele Computer gleichzeitig irgendwie Strom verbrauchen, damit nicht, da das ja ein dezentrales System ist, damit nicht irgendjemand diese Blockchain fälschen kann, also die Idee ist, wenn jemand oder wenn genug Teilnehmer da mitrechnen, dann ist es dadurch, dass es von ganz vielen Teilnehmern gemacht wird, ist es sicher oder ist es nicht gefälscht und deswegen wird also wirklich sinnlos Strom verbraucht, also der Sinn des Stromverbrauchens ist einfach nur Strom zu verbrauchen, es muss teuer sein, das zu tun, damit sich, damit das genügend Teilnehmer machen.
Also im Endeffekt zusammengefasst, Dinge bekommen oder halten einen Wert, wenn sie rar sind, also muss ich dafür sorgen, dass sie rar ist, also dass ich ...
So, genau so.
Man will sich auch ein bisschen schützen, dass du einzelne große Player hast, die halt einfach mal zu große Teile dieses Bitcoin, an der Stelle Bitcoin-Netzwerks dann haben und quasi die ganze Zeit meinen und in der Lage sind auch eben selber, ja genau, die Historie selber vorzuschreiben, sondern dass es halt eben mal gewinnt der eine, mal gewinnt der andere, weil man einfach Glück hat und den entsprechenden Block oder das entsprechende Rätsel dann entsprechend gelöst hat.
Mal verliert man, mal gewinnt die anderen.
Genau, und wenn also ein Player mehr als 50 Prozent der Rechenleistung hätte, dann könnt er die Blockchain beliebig in seine eigene Richtung weiterführen.
Ja, das ist tatsächlich ein ganz interessantes Szenario für den Fall, dass Bitcoin mal an Interesse verliert oder an Wert verliert, so dass es sich nicht mehr lohnt zu meinen, dann kann es sein, dass einer kommt und quasi alles aufkauft, was so an spezieller Rechenhardware nur für Bitcoins dasteht und so.
Also, ja, das hat ganz interessante Implikationen, aber die schlimmste Implikation für unser eins, die eigentlich außer den Lulz nichts an Blockchain und Kryptowährungen finden, ist halt, dass sehr, sehr viel Strom verbraucht wird für einfach nur um das Verbrauchs willen, ja, es gibt keinerlei, es wird leider auch nichts damit geheizt oder so, mal klar wie es sein, ja, vielleicht werden in Frankreich damit ein paar Wohnungen geheizt, aber das passiert halt leider nicht.
Unsere Erde wird geheizt.
Genau, das Proof-of-Stake-Konzept ist jetzt auch ähnlich schwer zu erklären oder in einfache Worte zu fassen, aber hier ist der Sinn, dass nicht jemand beweist, dass das echte sind, in dem er viel Hardware draufwirft, sondern, oder in dem er viel Strom verbraten kann, ja, oder in dem er viel Strom verbraucht, sondern hier ist die Idee, dass jemand in der Vorleistung geht und Geld, also ein Stake sozusagen, einbringt, um zu sagen, ich bin jetzt hier bereit, diese Coins zu verlieren, um damit irgendwie die Blockchain vorzuschreiben und wenn das dann klappt, dann verliert er die Coins auch nicht und kriegt auch wieder ein paar extra, so wie es auch bei Proof-of-Fox schon war, aber wenn man hier jetzt versuchen würde zu fälschen, und das versuche ich jetzt irgendwie ganz simplifiziert zusammen zu fassen, wenn man versuchen würde zu fälschen, dann müsste man eben quasi pokern und sagen, ich riskiere jetzt hier mein Vermögen, mein kleines Vermögen, um die Blockchain zu fälschen und wenn das dann auffällt, dann hat man das Vermögen auch verloren.
Gab es nicht mal so einen Proof-of-Stake-Ansatz, wo dann jemand, wo dir ein Stake, also das, was man nachweisen musste, dass man es hat, Festplatten oder Speicherplatz war, was dann kurzzeitig dazu geführt hat, dass Festplattenpreise explodiert sind?
Genau, es gibt eine Kryptowährung, die das irgendwie mit SSDs macht, genau, und dann gibt es tatsächlich spezielle SSDs, also das ist wieder genauso sinnlos wie mit Grafikkarten, irgendwie Grafikkarten sinnlos rechnen lassen, weil halt hier die Idee, du willst eigentlich nur auf SSDs schreiben, das lesen ist egal, weil du irgendwie ein gewisses Pattern drauf schreibst, und da gab es dann tatsächlich irgendwie Festplatten und SSDs, die genau auf dieses Pattern ausgerichtet waren, und auch das hat schon wieder irgendwie nachhaltig Schaden verursacht, aber es ist glücklicherweise noch nicht in dem Maße wie Ethereum populär geworden, aber ja, auch da gibt es unmögliche Dinge.
Genau, so viel zu den Kryptobros, und jemand hat hier irgendwie noch den Linus Neumann verlinkt?
Ja, der hat einen wunderschönen Vortrag gehalten auf einer, ich sag mal, Platt-Cryptobro-Konferenz, also der New Web PST, also ein bisschen in Richtung Krypto und NFTs und Web 3, und ich glaube, er war der letzte Vortrag an dem Abend, vor ihm hat jemand referiert über Geschäftsmodelle in virtuellen Welten, die dann virtuelle Überflugsrechte verkaufen wollten und damit den Dreis ihrer Grundstöcke deutlich nach oben treiben, also halt der völlige Kryptobullshit, und Linus Neumann war auf dieser Konferenz als Speaker und hat wirklich vor dem Publikum das Thema, um das sich diese ganze Konferenz offensichtlich gedreht hat, einfach völlig zerlegt.
Das ist ein sehr schönes Video, es war nicht sofort im Netz, hat einen Moment gedauert, ist aber jetzt auf seinem Blog verlinkt, den Link können wir in den Schaunots nehmen und er meinte, er ist noch nie so besoffen von der Konferenz nach Hause gegangen, weil ihm die allen Bier ausgeben wollten.
Okay, das kann man sich doch irgendwie gut an, interessant.
Also der Titel "Kicking in the Hornets Nest", also der dritt ins Hornissen Nest, ging dann offensichtlich ganz friedlich und bei guter Laune aus, ich mein, ich weiß jetzt nicht, ob die halt alle den Quatsch selber glaubten, den die da verkaufen, ich kann mir gut vorstellen, dass die, naja, wenn sie nach Hause gegangen sind und sich im Kreis ihrer Familie drüber unterhalten, doch auch anfangen, drüber zu lachen, Porfest zumindest.
Ja, man, obwohl ich weiß nicht, was schlimmer ist, also wenn die Leute so dämlich sind, ist es zu glauben oder ob die Leute eben zu gierig sind, um zu sagen, wir machen es trotzdem weiter, um die dummen auszunehmen.
Ich weiß nicht, gibt es Menschen, die absichtlich in Schneeballsysteme einsteigen, um Geld zu verdienen?
Ja, ja.
Also du musst ja nur rechtzeitig aussteigen, dann verdienst du ja auch Geld.
Also das ist doch, das, was du gerade beschrieben hast, ist doch eigentlich der Sinn und Speck von ganz vielen von diesen Kryptoprojekten.
Okay, von Schneeballsystem aufsetzen?
Ich hab keine Ahnung von so was, ich steigte.
Lass es mich mal so formulieren, lass es uns nicht in der Sendung tun.
Ja.
Möchtest du das falsch werden in zwei Minuten?
Ja.
Nur 8.000 Euro Einsatz, dann eine Million.
Da könnten wir ein ganz transparentes Schneeballsystem aufsetzen.
Genau.
Bist auch du unzufrieden mit deinem Leben und glaubst, du kannst, hast eigentlich was Besseres verdient, dann steig bei uns ein, beim Chaos Radio Potsdam, Chaos im Radio Kryptoprojekt.
Krypto im Radio, wir benennen uns um.
Ist noch ein C, also das ist das TCCPC?
Oh shit, die CCCPC-Coin.
C-C-C-P-C-C, meinst du?
Ja, genau.
Ja, genau.
Genau die.
Ja.
Praktizieren.
Praktizieren.
Aber sagen wir mal so, dadurch, dass wir das ja jetzt natürlich vor dem initial Coin Offering, also preisgegeben haben, diese Idee, müsst ihr quasi davon ausgehen, wenn ihr was von so einer Coin hört, dann sind das alles Trittbrettfahrer, die euch nur was Böses wollen.
Da müssen wir jetzt einfach so sagen.
Was haben wir denn noch, also wir haben so, ich glaube, so 10 Minuten können wir euch noch.
Mhm.
Die Zeit geht, vergeht heute wieder ganz schnell, da macht man einen Monat lang keine Sendungen und dann vergisst man, dann hat man schon wieder kein Zeitgefühl, wie lang oder wie kurz so eine Sendung einfach auch mal sein kann.
Ja.
Ich glaube, ganz wichtig war irgendwie der Prototype-Fund, den wollten wir glaube ich noch mal bereden und die Termine.
Die Prototype-Fund, die hatten letzte Woche, ich glaube, es war, lasst mich lügen, nee, ich sage jetzt keinen Wochentag, ihren Demo-Day, der 11.
Runde.
Es wird demnächst noch einen Demo-Day geben, der dann rundenübergreifend alle möglichen Runden über die Pandemie zusammenfasst, aber die 11.
Runde war so die erste, die wieder in Präsenz ihren Demo-Day hatte und doch durchaus das eine oder andere spannende Projekt, also zumindest für mich, ich glaube auch nicht nur für mich hatte.
Das eine, was ich natürlich naturgemäß spannend fand, war Master Unterstrich Mie, das ist ein professioneller Tontechniker, der durchaus weiß und seinen Handwerk versteht und das, was er als Tontechniker so tut, in ein Stück Software gebacken hat, so ein Stück Mastering Plug-in, das da Ton offensichtlich ordentlich maßern und vielleicht auch meinen Hund wieder raus schneiden kann, ich habe da so eine Ahnung, jo.
Das nächste war CIN, das ist ein Stückchen, das eine Kassensicherheitsverordnungskompatible Kassensofte als Open Source, also komplex von Form bis hinten generieren will, da ist ein bisschen schade, dass der Quellcode noch nicht im Netz ist, den finde ich schon sehr spannend.
Das mit dieser Kassensicherungsverordnung, also wenn ihr mal in den letzten zwei Jahren irgendwo einkaufen wart und euch gefragt habt, was sind da für komische QR-Codes irgendwie drauf oder was sind da für kryptische Kolonnen aus Zahlen und Buchstaben von irgendwelchen Infos, die ihr nicht entschlüsseln könnt und nicht wisst, was damit anzufangen ist, das ist das, was da aus der Kassensicherungsverordnung rausgekommen ist, nämlich ein bisschen den Steuerbetrug zu bekämpfen, indem man da entsprechende technische Maßnahmen und auch entsprechende Standards schafft.
Wir hatten es glaube ich auch hier in der Sendung, ein oder zwei Mal drin, als mich das Thema im Siegelverein ereilt hatte und ich da unsere kasse Quellen durfte.
Genau, ich wollte es nur noch mal kurz erwähnt haben.
Ja, sehr gut und wie gesagt, das nächste Projekt, was mich so ein bisschen, was ich so ein bisschen spannend fall war, Three Matrix, ist, also ich merke oft, dass es Brücken zwischen verschiedenen Messengers gibt, also klassisch Matrix und IRC, das heißt, dass Menschen, die in dem einen System drin sind, auch Nachrichten in die andere Welt rüber kriegen und Matrix ist ja sowieso federiert, das heißt, da wird von einem Server schon auf einen anderen kommuniziert und da kommen jetzt Prima auch noch offensichtlich Potential mit rein über eine zusätzliche Brücke, also nochmal mehr Brücken zwischen mehr Messen schauen.
Jo, und dann gab es so noch zwei weitere Projekte, also das waren so ein bisschen die Dinge, die mich direkt betroffen und die ich direkt verspannend fand, aber ich glaube so ein generelles Thema war künstliche Intelligenz und wie findet man mit künstlicher Intelligenz Hassrede im Netz oder vulgäre Sprache, wobei das so eine spannende Sache ist, vulgäre Sprache ist nicht zwingend Hassrede und Hassrede ist nicht zwingend vulgäre Sprache, da gibt's nochmal Unterschiede.
Ja, klar, weil vulgäre Sprache ist ja, ja, das ist ja, genau, das ist ja ein bisschen nochmal was anderes, ich bin jetzt kein Lingo ist, aber ich, ja, ja genau, es gab da irgendwie einen Projekt Hassredentracker, das hatte ich vorhin in der Liste da gefunden, wo es irgendwie darum geht, betroffenen eine Möglichkeit an die Hand zu geben, einen Werkzeug an die Hand zu geben, um sich gegen online Hassrede zu wehren und das ist wohl noch in Arbeit, so schaut es aus.
Ja, das ist bei Prototypen Projekten ja generell so, da wird ja der Prototyp finanziert und so ein Prototyp eines Stück Software ist selten fertig, also das ist so vor der Alpha Phase, zumindest war es bei Faber Access so, erstmal so die Machbarkeit ist gegeben danach und danach kann man anfangen, fünftige Software zu entwickeln, wobei gerade das Master Mii hat mir da schon einen ganz guten und brauchbaren Eindruck gemacht.
Ja, und diese Hassredentracker, da gibt's schon erste Werkzeuge, die noch eher so ein bisschen wahrscheinlich technisch sind, so wie ich das jetzt hier beim Querlesen sehe und jetzt vielleicht noch nicht sofort für Leute, die nicht ganz so tief in der Technik drinnen stecken oder auch vielleicht nicht wissen, was eine Kommando-Zeil ist, für die ist das im Moment wohl noch nicht so ganz benutzbar, aber es bietet schon mal Möglichkeiten für so Organisationen, die sich da drauf spezialisiert haben oder für Forscher*innen sich dagegen zu wehren.
Man muss ja leider sagen, ich glaube, Head8 war es, die Organisation oder eine der Organisationen, die sich zur Aufgabe gemacht hat gegen Hassrede anzukämpfen, die haben ja leider vor Kurzem ihre Arbeit eingestellt, weil sie das einfach nicht mehr geschafft haben, weil es einfach so viel Einreichung gab, dass sie dem einfach nicht mehr sinnvoll her geworden sind und dann haben sie, meine ich so, haben sie gesagt, okay, wir können das nicht mehr verantworten und müssen dann jetzt unsere Arbeit einstellen.
Ja richtig, geht manchmal Projekten so, wobei ein anderes das eingestellt wurde vor einer Weile, nämlich kleineanfragen.de.
Ich glaube, da gibt's jetzt nicht ne 1 zu 1 Nachfolge, aber es gibt Alternativen, die schön langsam valide werden und benutzbar werden.
Ja, dann hatten wir noch hier, es gab doch hier noch, wo wir auch bei so was wie Hassrede und so was waren, dann gab's noch irgendwie einen Projekt, das hatte ich in der Projektliste gesehen, wo es darum ging, anstößige Inhalte zu filtern.
Natürlich auch immer so, hat eine gewisse Schwierigkeit, Inhaltefiltern, dass man immer nur die richtigen Inhaltefilter hat, nicht zu viele, aber auch nicht zu wenig und da soll's wohl irgendwie darum gehen, zum Beispiel Videos und Fotos wahrscheinlich, ja genau, für Bilder und aber auch für Videos da entsprechende Filtermechanismen zu bauen.
Ich glaube, das Problem an der Stelle ist, dass es ganz viele auch wieder proprietäre Sachen gibt, aber nix so wirklich Open Source, aber da bin ich jetzt auch nicht auf dem aktuellen Stand ganz ehrlich, ja, aber apropos so Anfragen oder kleine Anfragen, außerdem auf der Liste ist Datenanfragen oder beziehungsweise eine App für Datenanfragen.de, Datenanfragen.de gibt's schon ein bisschen länger und zwar geht's darum, da kann man online nachschauen.
Ich möchte gerne meine persönlichen Daten per Datenschutzgrundverordnung anfordern von einem Unternehmen, wo muss ich ihn da eigentlich hinschreiben und geht das per Fax, geht das per E-Mail, die Infos werden von Nutzern und Nutzern auf datenanfragen.de gesammelt und jetzt war oder es partei des Prototype-Fand gewesen, eine App für dieses Portal, für diese Plattform zu bauen, soviel dazu.
So, dann hatten wir noch zwei andere Veranstaltungen, auf denen ich unterwegs war, wo ich tatsächlich auch relativ ausführliche Tone-Interviews gesammelt habe, die wir jetzt hier nicht alle versenden können, die werden aber dann, denke ich mal, zeitnah in unserem Podcast auf der Webseite landen, Radio.ccc-p.org, und das sind dann zwei kleine Sonderfolgen, würde ich sagen.
Okay.
Es ist eine, die Verbuniverse, das ist so ein Treffen von Leuten, die in Hochschulen und im akademischen Bereich mit Fertlaps zu tun haben und quasi an dem gleichen Wochenende auch in Halle Andersale gab's das Sommercamp vom Verband der offenen Werkstätten.
Das sind zwei getrennt entstandene Gruppen von Menschen, die alle beide sehr viel Spaß machen und die sich, ich sag mal so, 80 Prozent thematisch überschneiden, aber halt nicht zu 100 Prozent und die, ich glaub so, schön langsam sich annähern und dabei trotzdem ein bisschen jeder seine Eigenart behalten darf.
Ich find's halt spannend, weil ich bin in beiden Veranstaltungen drin, weil ich ein Fertlap außerhalb einer Hochschule, ne, öfter besuche, ich sag mal die machbar, kenne ich auch schon seit einer Weile und gleichzeitig in einer Hochschule drin, eins aufbauen möchte, ich war an dem Wochenende völlig fertig, weil ich halt eine Veranstaltung Donnerstag, Freitag und dann da wo die anderen sich angefangen zu erholen, bin gleich in die nächste Veranstaltung reingetaucht.
Das merkt man, glaub ich, auch in dem zweiten Interview, da waren wir ein bisschen doch, ja, aber das wird halt gerade schon passend zurechtgeschnitten, dass man's trotzdem anhören kann.
Ich bin durch, lassen Sie mich Arzt und so.
Ja, genau.
Ja, ja, auch Dinge, die vergangen sind, sind das 9 Euro Ticket, das hat mich tatsächlich dazu gebracht, mal unter anderem im Hexbase in Rostock vorbeizuschauen, falls uns da außer Rostockt und Umgebung jemand hört, schöne Grüße, die haben da auf jeden Fall auch ein sehr schönes und sehr ausgefeiertes und sehr umfangreiches Radio, wie ich mir hab sagen lassen, das ist sehr gut, ja, 9 Euro Ticket, mal gucken, hoffentlich kommt es irgendwas in der Richtung bald wieder, ist ja momentan alles sehr in Diskussion, aber es gibt noch keinen Nachfolger zur Zeit der Aufzeichnung, auch in Berlin und Brandenburg, wo es zuletzt ja ein paar Gespräche gab, gibt's immer noch Unklarheiten, aber mal schauen, wie's da jetzt weitergeht.
Ja, ansonsten, glaub ich, sind wir jetzt hier mit mehr oder weniger am Ende der Sendung schon angelangt, mal wieder.
Ja.
Ich glaube, was uns jetzt noch bleibt, sind noch kurz ein paar Termine vielleicht mehr anzusagen für Veranstaltungen, die man sich mal auf die Liste schreiben kann, die in nächster Zeit so stattfinden.
Und zwar haben wir da nämlich beispielsweise die Datenspuren vom 16.
bis 18.
September im Zentralwerk in Dresden, das ist eine schöne Veranstaltung, wie ich hörte, die Dresden vergeben sich da auch immer recht viel Mühe, in den letzten zwei Jahren war's ja online und jetzt wird's wieder vor Ort stattfinden.
Außerdem, wir hatten ja vorhin so ein bisschen mal dieses Umwelte- und Nachhaltigkeitsthema am 23.
September gibt's den großen Klimastreik von Fridays for Future, das ist ein wichtiges Thema, ne?
Also wir können noch so lange vor unserem Rechner sitzen, aber wir haben nur eine Erde, also schaut da gerne vorbei und beteiligt euch.
Und dann gibt's außerdem auch wieder eine Bits- und Bäume-Konferenz, und zwar vom 30.
September bis 2.
Oktober an der TU Berlin, da wird's ganz viel auch um IT-Technik, Gesellschaft und Themen der Nachhaltigkeit auch gehen.
Beispielsweise kam jetzt auch aus dem Kreis der Bits- und Bäume-Veranstaltenden, gab's jetzt auch ein Forderungskatalog zur kürzlich veröffentlichten Digitalstrategie der Bundesregierung, auch damit kann man sich gerne mal beschäftigen, da haben wir jetzt heute keine Zeit gehabt, da irgendwie ein bisschen was dazu zu erzählen, aber ist auf jeden Fall auch eine gute Sache Bits und Bäume, schaut es euch gerne an, geht da gerne mal hin.
Da war ich im Nachhinein trodtraurig, als ich 2018 mitgekriegt hab, dass die vor kurzem Stadtgefahren hat und dass ich die verpasst hab.
Eine Sache haben wir noch für den Oktober, da ist ein bisschen mehr Vorlauf, vom 8.
bis zum 23.
Oktober wird die Code Week schon mal stattfinden, da kann man sich noch mit eigenen Veranstaltungen mit einbringen, also wer dann noch in den Schluss hat, irgendwas in der Richtung selber zu veranstalten, der Call for Participation läuft noch, wenn ich's richtig mitgekriegt hab.
Ja, Mensch, schon wieder die Sendung rum.
Oh, ist schon wieder um 10, wie gesagt, haben wir nicht mal, sind wir von um 9 bis um 10?
Hast du mir nie erfahren?
Ja, bis 9?
Nein.
Was ist denn?
Als du gesagt hast, es ist um 9, war es wirklich um 9.
Also es ist jetzt um 10?
Nein, um 10.
Das ist doch vor 11.
Aber jetzt ist es um 10.
Jetzt ist es schon um 10.
Ich glaub, das ist wieder so eine Sache, die wir eher rausschneiden.
Was?
Das war das Beste.
Wir schneiden hier was raus.
Wir sagen Tschüss.
Wir sagen Tschüss.
Wir sagen Tschüss.
Und wir hören uns wieder am nächsten zweiten Montag im Monat Oktober dann, habt bis dahin eine schöne Zeit.
Wunderschöne.
Wollt noch mal zurück zu unserem Hörrätsel und zu dem Ton, den wir dazwischen drin mal hatten.
Oh ja, wir freuen uns auf eure Vorschläge.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.