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Ich tanze mich, tanze mich, tanze mich Herzlich willkommen zu mir online, oh.
Oh, ich denke schon, ist halt doch.
Also Gini klingt aus einem anderen Mikrofon, das ist nicht das Mikrofon.
Das ist nicht meins, okay, woher komme ich denn?
Ich nehm mal an, du kommst aus dem?
Weiß ich nicht.
Oder vielleicht aus diesem hier?
Nee, auch nicht, also ich bin da dran.
Hallo.
Ich bin auch da dran.
Ja.
Ich bin weit weg, herzbar.
Muss ich hier noch was drücken?
Keine Ahnung.
Das geht ja gut los.
Na ja, hier, wir gucken mal, ob Musik geht.
Wir hören mal, Karlsum Radio hier, ihr hört gleich noch eine richtige Anmoderation von Gini, aber bis dahin hört ihr von Karlsum Rhythm, natürlich wie in der Creative Commons.
Herzlich willkommen zu Karlsum Radio, der Uni-Ausgabe, die ist mal live aus dem Studio mit ein bisschen technischen Problemen.
Und den knarzen Studienbilden, hier haben wir einen Mikrofonreignis.
Ja, wir haben vier Leute und zwei Mikrofoners, es wird ein bisschen witzig.
Sharing is caring.
Genau.
Also, heute hier mit dabei mit mir am Mikrofon ist der Cyroxx.
Hallo.
Und das andere Mikrofon, sich Annes.
Hallo.
Und Knurps.
Moin moin.
Ja, ist es warm, ne?
Na, hier geht's ja.
Wenn es da ist offen, also wenn die Vögel zwitschern im Radio, dann damit es nicht so warm ist.
Das zündet sich ein bisschen was.
Wenn wir Taube gewesen sind.
Also, heute unsere Vorbereitung war eigentlich genial, wir haben Musik ausgesucht und wie ihr wisst, spielen wir im Chaos, im Radio, immer Creative Commons Musik, die wir auch schön verlinken und damit wir später keine Anklagen kriegen, dass auch alles in Show Notes packen, die bald TM im Internet erscheinen.
Und ich würde sagen, genau ich wollte gerne einmal ansprechen, dass wir hier ein tolles Event hatten, nicht für die Öffentlichkeit, aber trotzdem irgendwie doch.
Der Chaos-Treff-Potsdam hat dieses Jahr sozusagen die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt für die Mitgliederversammlung des Bundes-Chaos-Computer-Club.
Genau, wir wurden gelobt, wie wir das hingekriegt haben, die haben sie also hier im Freiland getroffen, für diejenigen, die es nicht wissen, der Chaos-Computer-Club-EV Deutschland hat glaube um die 8000 Mitglieder und das ist natürlich im Wesentlichen, sind das Menschen, die irgendwie ideell dem Club Geld geben wollen, um damit seinen Zweck zu erfüllen.
Das Chaos selber, wie sich alles, was um den Chaos-Computer-Club herum passiert nennt, ist vielfältiger, besteht nicht nur aus dem Club, aber nicht nur aus dem Verein, aber der Verein ist sozusagen der rechtliche Rahmen, in dem sich viele Sachen bewegen, weil irgendwie braucht man halt immer einen Veranstalter, der irgendwo drauf steht und das will man üblicherweise nicht eine natürliche Person machen lassen, deswegen gibt es also den Chaos-Computer-Club.
Und genau, für den haben wir die Mitgliederversammlung ausgerichtet, wir haben da ein bisschen mit reingelauscht in die rechtlichen Diskussionen und genau, es geht in ein weiteres Jahr Chaos-Computer-Club.
Mehr wollte ich dazu eigentlich auch gar nicht sagen, das ist hier gut gelaufen.
Und das Chili war scharf, habe ich gesagt?
Das Chili war scharf, ja, ich glaube das Chili war modular, es war nicht zwingend scharf, aber es war daneben ein kleines erschärfen Modul, was ordentlich reingezwiebelt hat, wenn man den wollte.
Das stimmt, das stimmt.
An dieser Stelle auch nochmal ein ganz großes Dankeschön an die Solikante.
Die Solikante ist hier ein im Freiland beheimateter, ja, eine Gruppe von Menschen mit Equipment, die vor allem für soziale Zwecke kochen, also immer wenn es drum geht, mal bei den Tafeln zu unterstützen oder wenn die Tafeln auch gerade mal nicht können, dann tritt eben die Solikante ran und versucht, Essen zu zaubern und die haben dazu einfach unfassbar große Töpfe und unfassbar große Kellen, wir haben das Video, glaube ich, über ein paar soziale Kanile geteilt.
Ja, sehr, sehr schön, damit zu kochen, irgendwie mal kurz 100 Liter Chili zu machen, war schon sehr spannend.
Genau, Cyroxx, du hast Themen hoch, jetzt muss ich Fenster zu machen.
Ich habe eine Kreiszeuge im Ohr.
Ich war mir nicht sicher, was das ist.
Ich hoffe, du hast keine Kreiszeuge im Ohr, wir brauchen dich noch.
Ja, nee.
Ich denke, die von vornherein sprechen, da hört man mich hier auch, ja, oder?
Ja, alles gut.
Ab und rum.
Ja.
Was habe ich, ich bin mir keiner Schuld bewusst tatsächlich, aber was man vielleicht heute Tagesaktuell erwähnen kann, heute war der große Start des deutsch-französischen Freundschaftspasses für Menschen, die, ich glaube, diesen Monat oder an einem bestimmten Stichtag 18 sind, hatten sie heute die Möglichkeit, sich um einen deutsch-französischen Freundschaftspass zu bewerben, mit dem sie ein bisschen verreisen können.
Aber...
Damatogi.
Wir haben damals wieder eine Infrastruktur Apokalypse.
Oh, nee.
Doch.
Das ist ein Klär-Peskript, man hat eine Bundidee gebraucht zum...
Aufgrund des großen Erfolges war es wieder so, dass Menschen, dass wieder Menschen vor ihren Bildschirmsaßen stundenlang und tatsächlich sich keinen Freundschaftspass klicken konnten.
Also, ich habe in meinem Umfeld tatsächlich jemanden, mit dem habe ich ein bisschen Rücksprache gehalten vorhin, der wollte mal, wollte halt einfach mal ein bisschen Urlaub machen demnächst und hat deswegen geschaut, mal diesen Freundschaftspass sich zu holen, aber es war kein Randkommen, sondern du hast unterschiedliche Fehlermeldungen jedes Mal bekommen, aber keine Möglichkeit, dich mal auf eine dieser insgesamt 60.000 Freundschaftspässe zu bewerben.
Das heißt, es gibt immer noch 60.000 Freundschaftspässe zu erwerben?
Also, ich weiß es jetzt nicht ganz aktuell, aber es ist einfach wieder mal furchtbar.
Ein furchtbarer Messpunkt, es ist einfach schlimm, dass man es einfach nicht gebacken kriegt, einfach mal für so ein Event, wo man ja weiß, es werden um 10 Uhr morgens 10.000 Studentinnen da irgendwie davor sitzen und auf F5 drücken.
Also, ungefähr 60.000, hoffentlich.
Oder mehr, ja.
Genau.
Und das ist einfach ein Armutszeugnis, an der Stelle.
Ja, Heise schreibt da auch ganz toll drüber, sehr pointiert.
Soll ich es kurz zitieren?
Ja, gerne.
Auch auf französischer Seite wurden eben so viele Tickets nach Deutschland vergeben.
Dort scheint der Verkauf gelungen zu sein.
Ob das an einem geringeren Ansturm liegt oder an einer ständigen Seite ist unklar.
Bezahlt wird das Angebot auf beiden Seiten von den jeweiligen Bundesverkehrsministerien.
Also, ich finde das schon ein bisschen gemeint, so leicht gemeinsam.
Ja.
Ja.
Steht da auch noch was dazu, ob die Infrastruktur auch von, also weil das ist halt Deutschland und Frankreich, die teilen sich da halt rein?
Nee, hier steht erst mal nur dazu, dass der Antrag schwerer aus zu füllen gewesen sei als ein Barflugantrag oder schwieriger zu bekommen als Konzertdicke zu Taylor Swift und Harry Styles.
Ah.
Ja, und auch bei Twitter regten sich Betroffene sofort auf und scherzen, dass es den Status der deutsch-französischen Freundschaft widerspiegeln würde oder den Zustand der Bahn.
Ja, also zumindest von deutscher Seite würde das von der deutschen Bahn tatsächlich auch die, hergestellt, die Infrastruktur.
Ja und angeblich war jetzt alle Tickets weg, keine Ahnung, was jetzt wirklich damit passiert ist, ob Leute die haben, ob sie sie nicht freigeschaltet haben, das steht hier nicht.
Wobei ich, ich habe jetzt Ticket Verkäufe erlebt, die da irgendwie besser gelaufen sind.
Oh ja.
Ja, schneller.
Und geregelter.
Ja, zugänglicher.
Hm.
Man musste nur ein Capture lösen und das war dieses Mal also wirklich einfach.
Ja.
Danke.
Möchtest du verraten, um welche Veranstaltung es geht oder nicht?
Weiß nicht.
Na ja doch.
Also muss nicht.
Es gibt da, wir hatten es glaube ich in der letzten Sendung schon angeteasert, es wird ein Camp geben.
Brauchen die so diese Sound-Effekte?
Stimmt, wir haben heute keine Sound-Effekte.
Nein, wir sind ja auch live, wenn dann live Sound-Effekte.
Hm.
Yay.
Genau, es wird ein Camp geben, Menschen von uns werden da auch sein, es wird großartig, ich glaube es wird großartig.
Ich hoffe sehr.
Ja, ich auch.
Das ist mein erstes, keine Ahnung.
Menschen, die da hinfahren werden ihr Bestes geben, um es großartig zu machen.
Ja.
In diesem Jahr haben Menschen potenziell FFP2-Masken und mehr, um sich vor C3-Staub gegebenenfalls zu schützen.
Ja.
Möchtest du erklären, was C3-Staub ist, die Unwissenden?
Vor vielen, vielen Jahren, es begab sich zu einer Zeit, da war es 2019, da war noch vor einer Pandemie, da hat über FFP2-Masken dann noch einfach niemand nachgedacht, es gab es hier, aber sie waren so im Baumarkt und okay.
Ich hätte nicht gewusst, was das überhaupt ist, ob man das essen kann oder so.
Ja, nein, jetzt essen können wahrscheinlich.
Es war halt einfach schon 2019 sehr trocken und dementsprechend sehr staubig, so dass du, wenn du unter freiem Himmel gearbeitet hast, was du auf diesem Camp zwangsläufig tust, all deine Geräte nach einem halben Tag unter einer dünnen Staubschicht bedeckt sind.
Oh.
Ja.
Also man hat sich so, Moment, wen hat man sich gewünscht?
Bilder, Bilder, Bilder, Reinschutz.
Oh.
IP6, irgendwas.
Okay.
Ist das dann gewesen?
Ach so, diese Norm oder die Klassifikation für das ist Staubgeschützt.
Ja, genau.
Also klassisch, glaube ich, bei Steckern IP67 ist dann gegen Staub und Wasser.
Was hilft dir gegen Staub?
Habt ihr dann beispielsweise Laptop-Cases gehabt oder war es einfach deal with it und das ist halt so.
Deal with it und abwischen.
Und hoffen, dass nichts passiert und dann mache ich dann nur Staubsauger oder Druckluft.
Ja.
Und zur Not ein Ersatz-Breadboard dabei haben, wenn man mit Elektronik spielt, weil ich hab tatsächlich auch noch ein halbes Jahr später für mein Erika-Projekt, die Sache mit der Schreitmaschine für die, die hier schon länger folgen, das war auch mit Staub durchsetzt.
Weil diese kleinen Löchlein in diesem Breadboard, in diesem Steckbrett, da war dann halt C3 Staub drin.
Ja, ja, ja.
Das wurde schon in den letzten Wochen in den C3 Staub konfrontiert, ohne auf dem Camp zu sein.
Aha.
Da saß man im Ufer der Spree bei den Seabays und auch da gibt es C3 Staub.
Achso.
Ich saß am Ufer an der Spree, da musste ich gerade so spontan an so ein Ärzte-Song denken.
Den hab ich wiederum vergangenes Wochenende gehört.
Ah, oder am Wannsee, je nachdem.
Stimmt.
Ja.
Und nein, also insofern, es wird ein Camp geben, es wird großartig, ja.
Es gibt noch eine dritte Ticketrunde, also wer noch keins hat und möchte, also ich kenne noch mindestens zwei Menschen, die da für die ich mitklicken werde, auf jeden Fall.
Ja, genau.
Alles weitere, glaube ich, liest man dann auf events.ccc.de, wenn es da noch andere interessierte Menschen gibt.
Ja.
Und dann ist das helles am 24.6.
um 12 Uhr, das ist ein Samstag.
Ja, oder man kann, ich glaube fast, auf der GPN sich das Video bei media.ccc.de noch mal angucken, wo noch mal schön auseinander gedröselt wurde, wie die Prozesse so laufen.
Achso.
Ja, gab es so ein kleines How-to.
Ja, das ist da auch in dem Artikel auf der Eventsseite mit verlinkt.
Ja.
Generell an dieser Stelle wieder natürlich, es gab die Gulasch-Programmiernacht jetzt kürzlich, also auch vergangenes Wochenende, meine ich, und auch da sind wieder sehr viele sehr tolle Vortsräge entstanden, die ihr auf media.ccc.de nachschauen könnt.
Der Plattform eurer Wahl, wenn ihr Chaos-Content sucht, und zwar guten, also das ist quasi doppelt gemoppelt, aber ihr wisst, was ich meine.
Ja.
Gut, gut.
Wobei, GPN, war dieses, glaube ich, nicht so von Potsdam-Heim gesucht wie im Jahr davor.
Ich glaube auch nicht.
Das ist ja nicht schlimm, aber guten Content kann man ja trotzdem probieren.
Ja, klar.
Also, ich war nicht da, du warst nicht da, du warst auch nicht da.
Ja, meine Daten gehören mir, also ich, also...
Achso, ihr war alle da, wir waren alle geistig, geistig da, ja, also als Datenreisende sowieso, insofern.
Also meine Daten gehören mir auch, aber ich war tatsächlich nicht da, also es ist ja kein Datum.
Das sind nicht Daten, ne?
Ein Nicht-Datum.
Ein Undatum.
Hm.
Na egal.
Ich habe ja nicht gesagt, wo ich stattdessen war, werde ich auch nicht.
Bist du denn Datendaten?
Nee, nee, das ist alles gut.
Ja.
Was gab es denn sonst noch so für Veranstaltungen in der vergangenen Zeit, da gab es so andere so ein Netz, so in Richtung Netz.
Achso, ein Netz um Politik und Juristen und Journalisten und so.
Ja.
Es gab, da war ich dann doch da, die Republikan, gab es mal wieder.
Die Veranstaltungen, die auch in der im Moment letzten im Web veröffentlichten unserer Folgen schön auseinandergenommen ist und dokumentiert ist, vom 13.
6.
letzten Jahr.
Da gab es eine schöne Folge über die Republikan.
Achso, du meinst, wo wir erzählt haben, wer oder was ist die Republikan?
Genau.
Richtig.
Die Veranstaltung hat natürlich tatsächlich wieder stattgefunden, die hat sich nicht groß verändert.
Es gibt immer wieder immer noch die gleiche Veranstaltung mit immer noch der gleichen Mischung an Menschen, die auch wieder sehr viel Spaß gemacht hat.
Was dieses Jahr anders war, ist, dass kurz vor dieser Veranstaltung die Leute von Global Innovation Gathering in Berlin ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert haben, durchaus groß und ausführlich.
Und das hat auch sehr viel Spaß gemacht, das war noch eine Veranstaltung.
Jetzt musst du aber erklären, wer oder was Global Innovation Gathering ist.
Wie?
Das würde ich wirklich vorschlagen, dass die Leute mal selber erklären sollten, weil ich bin eine Randfigur in dieser sozialen Bubble und in diesem Verein und ich glaube, da holen wir uns mal ein Interview-Gast.
Aber mit was für Innovationen beschäftigen Sie sich vielleicht dazu, also oder was?
Also wenigstens, dass man sich in dem Fels bewegen zwischen Open Source, weil das natürlich eine Innovationsförderliches herangehen ist und ansonsten das Global in diesem Kontext heißt, dass es wirklich sich um globale Entwicklungen dreht, die so vom Flüchtlingscamp in Uganda bis zu Berliner Bubble überall funktionieren und da Dinge zusammenbringen, die sonst vielleicht nicht in Kontakt kommen würden.
Aber eher so technische Innovationen oder?
Nicht nur, aber auch.
Okay.
Das ist ein sehr breiter Innovationsbegriff.
Innovationen im weitesten Sinne.
Okay, gut.
Ich meine, Technik ohne soziale Probleme zu lösen macht halt keinen Sinn und die sozialen Probleme ohne Technik und das greift alles ineinander und das ist da tatsächlich so alles auf dem Schaum.
Ja, okay, das klingt ja ganz gut, weil ganz oft, gerade mit so einer Technikbrille, man sieht es immer, immer wieder, gerade irgendwelche Projekte, dass Menschen versuchen mit ihren technischen Fähigkeiten, Dinge und Probleme zu lösen, so vollkommen an den eigentlichen Anforderungen vorbei und vollkommen an irgendwelchen, ja.
Aber technisch?
Schön.
Technisch schön, aber es wird nur niemand verwenden, weil es einfach so komplett an der Realität vorbei ist.
Ja, genau.
Richtig.
Also ansonsten ist das Global Innovation Gathering so ein bisschen ein Dach-Dach-Dach-Verband, also es gibt so die einzelnen Werkstätten wie die Machbar im Potsam zum Beispiel, dann gibt es da drüber so das Netzwerk offener Werkstätten Brandenburg oder BB, was vielleicht auch Berlin Brandenburg sein könnte, jetzt komme ich wieder in die Kitzerei rein, Entschuldigung.
Und da drüber gibt es so den verbunden offenen Werkstätten oder Open Source Ecology und da nochmal oben drüber, um das ganze weltweit zusammenzubringen mit Organisationen außerhalb von unserem deutschen westlichen geprägten Sozialgefüge, was wir hier natürlich haben, um das auch mal mit global eben zusammenzubringen, da ist es dann nochmal so ein Dach-Verband.
Ja.
Okay.
Aber das ist mit sich halt nur ein kleiner Teil dessen, was die machen.
Hier ist mal, wenn ich damit zu tun habe, bin ich wieder erstaunt und hinweg geblasen, was da alles an Energie entsteht und was da alles umgesetzt wird.
Deswegen wäre man ein Fall für so ein Interview-Gast.
Klingt gut.
Ja.
Wollen wir mal ganz kurz Musik spielen?
Das kann er aber doch gerne tun.
Bestimmt toll ist gefunden, wo ich noch nie reingehört habe, aber es ist auf Platz neun, der diesmonatlichen FMA-Charts, und wir hören jetzt "Quiet Motion" von Figno Mo, Creative Commons-Lizenz.
Ich gucke das gleich zum Reinhören, ich habe hier so ein PFL-Knopf, ich weiß zwar nicht, was passiert, wenn ich da drauf drück, aber wir fahren weiter.
Projektvolle Lautstärke, PFL, pre-forlisten, aber das ist jetzt bestimmt hier ein 15 Sekunden Langer Check.
Wir werden sehen.
Ja, lass auf.
Ja, da sind wir wieder.
Ja.
Und wir haben inzwischen mit pre-forlisten experimentiert, ich hoffe, ihr habt es nicht gehört.
Wenn ihr es doch gehört habt, dann schreibt uns doch an radio@ccc-p.org oder ihr schreibt uns auf mastodon@cccp@caus.social oder ihr hört uns einfach weiter still zu, jeden zweiten Monat, Quatsch-Montag im Monat, von 21 bis 22 Uhr auf UKW 90,7 MHz in Potsdam oder in Berlin auf 88,4 MHz oder wie mir hier live auf den Ticker geschrieben wird, auf DAB+.
Ganz neu.
Genau.
Ja, genau.
Und offensichtlich sind wir da wahrscheinlich in irgendeinem Kombisender.
Genau, also schaut mal, ob ihr so was findet, wie Radio Kombinat Brandenburg, wenn ihr das nicht findet, dann schaut mal, ob ihr FR-BB und 24/3 findet, das ist ein bisschen kryptisch.
Nein.
Aber FR-BB für freies Radio Berlin Brandenburg, vermutlich.
Intentur Brandenburg.
Ja, das kann sein, das weiß man immer nicht so genau, wir hatten es ja gerade schon bei dem Netzwerk offener Werkstätten, aber genau, das heißt, wir sind potenziell auch im, nein, wir sind auch im Digitalfonds jetzt zu hören, was sich eine schöne Erneuerung findet tatsächlich.
Ja, insofern.
Modern Times.
Mhm.
Ja.
Derne Zeiten gibt es teilweise auch bei der einen oder anderen Wahl, zum Beispiel in Österreich, ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, da hat Excel eine sehr wichtige Rolle gespielt bei einer Wahl, nämlich beim Vorsitz der SPÖ, da wurde kürzlich ein neuer Vorstand gewählt, und da gab es ein kleines Malömer mit Excel, nämlich hat man da nach zwei, drei Tagen festgestellt, uch, derjenige, den wir da, den wir da gekürt haben als neuer Vorstand, ist gar nicht gewählt, da wurden ein paar Stimmen falsch zugeordnet, das alles, weil da in Excel wohl was schief gelaufen ist, hatte da vielleicht jemand was eingetragen, was so ähnlich wie ein Datum aussehen könnte.
Ja, nein, man hat irgendwie Stimmen vertauscht, beziehungsweise in die falsche Spalte eingetragen, ich habe es jetzt nicht mehr ganz so auf dem Schirm, die Details, aber Excel und die Bedienung davon war schuld und offenbar gab es keinen mindestens mal Vier-Augen-Prinzip, was bei so einer Wahl echt anzuraten wäre, weil ja rechnen kann, Excel, aber das ist auch das richtige Tut, da sollte man schon noch mal draufschauen.
Also, ach, war ja, insofern, ja, Excel entscheidet demokratische Wahlen, das vielleicht nur mal ganz kurz als kleiner Zwischen, Zwischenteaser, ansonsten gab es jetzt auch in den vergangenen Tagen eine Veröffentlichung bei, oder ein Artikel von nettspolitik.org, wo es vor allem so um Tracking ging, ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, so Werbe, Werbetracking, da hat man nämlich mal weggefunden, was für tolle spannende Kategorien es da so teilweise bei den Unternehmen gibt, die über die man Werbung kaufen, kaufen kann.
Ich muss mal ganz kurz mal schauen und sonst nehme ich gerade ein paar Links hier, gerade Spontanabhandel gekommen, aber das ist nicht, das ist nur mäßig, blim, jetzt habe ich aber einen Punkt, ist es denn so viele Links?
Soll ich mal einen kurzen Einwurf machen, ein ganz anderes Thema, was mir am Herzen liegt und ich weiß euch auch, wir sprechen hier gerne mal über so kleine, kleine und große Katastrophen, wenn das Stromnetz ausfällt oder irgendwo die Frequenz sinkt oder steigt über irgendwelche Toleranzschwellen hinweg und dann wird abgeworfen, lasst abwürfen, Knurbsland, Links Thema, Dinge, die da immer wieder durchaus auch mit zukommen, ist der Katastrophenschutz, kürzlich jähte sich auch das Zugunglück von Eschede zum 25.
Mal, auch da gab es wieder sehr viel, also ich empfehle nur jeden diesen Wikipedia-Artikel, was damals passiert ist, wie das aufgearbeitet wurde und vor allem wie uns die Ersthelfer und alle, die mit Feuerwehr und Katastrophenschutz im Allgemeinen beschäftigt sind, da waren also beim Zugunglück von Eschede über 1.900 Helfer vor Ort und ja auch an dieser Stelle irgendwie nochmal herzlichen Dank an alle, die sich da in dem Bereich engagieren, da gibt's natürlich irgendwie Berufsfeuerwehren und das THW hat auch ein paar Hauptamtliche Mitarbeiter, ganz, ganz wenige, es wird getragen von Ehrenamtlichen und die wurden auch in Potsdam geehrt letzte Woche zum Jahresempfang der Stadt, es ist eigentlich ein neuer Empfang, aber den gab's wegen Pandemie jetzt eine ganze Weile nicht und er wurde jetzt zum ersten Mal wieder nach der Pandemie im Sommer gemacht und wurde einfach umgetauft auf Jahresempfang und da durften sich vor allem die, die auch an den Aufbau der Impfzentren beteiligt waren, was eben auch zum großen Teil eine Ehrenamtliche Geschichte war, die durften sich da als Stadtbuch eintragen und da waren nur mal hier so ein bisschen ernehmend Jogging zu machen, natürlich das THW dabei, DRK, die Telefonseelsorge, die in der Pandemie natürlich auch super gut besetzt war und super beschäftigt war, die DLRG war dabei, das Deutsche Rote Kreuz und sicherlich noch viele andere, die Tafeln hatte ich vorhin schon mal hier irgendwie genannt, die also immer wieder Rollen spielen, wenn es um Katastrophenschutz geht und wie wir eigentlich auch nie vergessen sollten, sind immer irgendwie dabei und kümmern sich darum, dass keiner ertrinkt oder dass wenn Not am Mannes Hilfe da ist.
So, das war mein Füllabend, hast du deine Schubladen wieder gefunden?
Ich habe meine Schubladen wieder gefunden, also es sind ja gar nicht meine, es sind ja die von den Werbetreckern, die habe ich wieder gefunden, es sind tatsächlich einige, ja Netzpolitik.org hat da so ein paar Highlights rausgesucht, ich habe schon die Überschrift gesagt, jetzt zum Beispiel eine, die man als fragile Senior*innen übersetzen kann, also ja, Senior*innen, die über 65 sind und ja, ich meine, man kennt es ja, so diese Butter- und Kaffeefahrten, wo man Leute mit hinnehmen kann, das kann man auch im Internet tun.
Es gibt dann aber zum Beispiel auch so bei einem anderen Anbieter namens Nielsen, zum Beispiel ist auch so ein großer Player im Werbe-Business, Shopping-Versessen der Mamas, also die kaufen dir alles weg vermutlich, dann kommen wir mal zu so anderen Dingen, die vielleicht auch ein bisschen...
Und auch Shoppen.
Egal.
Shoppen, ich weiß nicht, aber so zumindest, also schon auch sehr sensibel sind, also abhängige von Opiaten, okay, gut, ich meine gerade in den USA, also sind das ja durchaus einige, das kann ja durchaus eine relevante Zielgruppe sein, man fragt sich dennoch nur, wofür jetzt eigentlich genau, warum muss das irgendjemand wissen, warum will das auch irgendjemand wissen?
Noch mehr Druck, man dröhnen.
Ja, ich sag's ja, Shopping.
Ja, man kann sich auch, man kann sich auch deutsche Soldat*innen, also...
Ist es an der Stelle jetzt getgendered oder sind es tatsächlich Soldat*innen gemeint?
Also original in diesem Artikel, den Star of Nets-Politik, gibt's immer so die, die Entspreche, also das englische Original, dort ist es dann German Military und insofern, sind Menschen jedes Geschlechts da mit gemeint, denke ich.
Ja.
Dann gibt's auch so was wie Menschen, die weniger Tabak konsumieren wollen, kommen wir ja auch mal.
Ja.
Also...
Das ist ja irgendwie sinnvoller als Opiate.
Ja.
Bestimmt auch 'ne Stinkmenge.
Alles ist relativ.
Ja.
Dann hat man auch so was wie Essstörungen, finde ich jetzt auch sehr privat und ist ja eigentlich auch schon sehr, also ja auch sehr gesundheitsbezogen, also da sollte man schon echt gucken.
Vor allem, wie gesagt, man wird ja dann im Zweifel in diese, in diese Segmenten reingeworfen, aufgrund von irgendwelchen Messpunkten, hat da halt wenig Möglichkeiten da, irgendwas dagegen zu tun.
Das sind die Scrolling-Algorithmen der Schufa richtig transparent dagegen?
Ja, und die sind ja nicht wirklich transparent.
Genau.
Man gibt's auch noch so Segmente, wo Leute in Kategorien gepackt werden, so von wegen Leute, die bestimmte Artikel oder bestimmte Kategorien besonders oft kaufen.
Mhm.
Zum Beispiel Schwangerschaftstest.
Ja.
Genau.
Oh, das ist ja gemein.
Ich meine, es gibt ja nicht so viele Gründe, warum man nicht, also warum man oft Schwangerschaftstest kauft.
Ja, das ist...
Da kann man ja schon Geld mitmachen, kaufen sie die, ist das Vitaminpräparat und dann klappt es das nächste Mal.
Oder so.
Ja.
Und ja, ich meine, gerade auch dieses ganze Thema rund um Schwangerschaften ist ja eh auch dann recht schnell ein hochpolitisches Thema, gerade zum Beispiel in den USA, aber nicht nur da, wo es halt dann ja zum Beispiel auch das Thema von Abtreibung und ein einfacher Zugang dazu auch ein großes Thema ist.
Also man könnte durchaus anhand von solchen Kategorien, die irgendwas mit Schwangerschaft zu tun haben oder irgendwelche Kaufhistorien, pünkte man durchaus, da auf die Idee kommt, da verstößt jemand gerade gegen Gesetze, nur weil er oder sie einfach ein freies Set für ein bestimmtes Leben leben möchte und dann wird es halt auch relativ schnell, relativ schwierig.
Die nächste Überschrift musst du mir erklären, das verstehe ich nicht.
Ich glaube, das versteht kaum jemand.
Ja.
Die nächste Überschrift nennt, heißt da Viagra, ungesunde Orte.
Also da wird irgendwie ein Interesse für Viagra zusammengeworfen mit unhealthy place visits, also irgendwas mit Besuch an ungesunden Orten.
Also beim Fast-Food-Händler des geringsten Misstrauens oder so.
Das ist durchaus eine zulässige Interpretation dieser Worte, denke ich mal.
Ja, aber hier unten steht auch, es ist nur die Kategorie von einem Kunden aus Großbritannien ist, der selber diesen Namen bestimmt hat, also nicht alle Werbekunden haben auf dieses Segment Zugriff.
Also die Werbekunden?
Ja, die auch alle anderen Kunden, also die Werbung platzieren wollen wir nicht, oder?
Also das sind doch, das hat auch nur einer davon, das Kast im Segment.
Ja, Werbekunde ist ja an der Stelle ein Unsernehmen, dass Werbung schalten oder weiterverkaufen will und dann da also ein Kundensegment aufgemacht hat, so okay, irgendwas mit Viagra und irgendwas mit ungesunden Orten.
Also da hab ich jetzt mal das Flapsicht zusammengefasst.
Ja, also uuuh, also ich meine der Fantasie sind dann natürlich keine Grenzen gesetzt bei dieser sogenannten Kundensegmentierung, worüber wir letztendlich gerade sprechen.
Offensichtlich, ich meine ich finde die nächste Segmentennummer spannend, die ist ja 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, ich meine, wie viele Segmenten gibt's denn da insgesamt oder wie viele Schubladen?
Oh, Segmenten gibt's ja echt viel, also ich meine, wenn du jetzt mal mit modernen, also also ich kenne halt nur so wie Segmentierung und Embrace oder so funktioniert, also das auch so ein Wärme betrunken.
Ich weiß nicht von woher die Daten hier sind, das ist ja, fängt ja einfach an mit Alter und Geschlecht und so weiter, dann gibt's halt diese aktiven Nutzer, dann ist halt so dann nach Geoinformation und so und die mehr Verhaltenspunkte, du reinmachst es zu mehr Segment, da kannst du halt auch machen.
Naja.
Ja.
Na gut.
Also alles Mögliche was Daten sind, kann Segment werden quasi.
Es wird tatsächlich nicht schlechter, es wird immer besser.
Das ist wie man's nimmt wahrscheinlich, aber ja, also es gibt auch eine...
Noch mal 2 gute Gegensätze.
Ja, ja, ja, genau, es gibt...
Das hatten wir per an.
Nee.
Nee.
Über nicht.
Welche denn?
Welche Segmenten geht's denn?
Ich lese hier gerade, ich komm immer zu kurz, also auf Englisch General Attitudes, I generally get a raw deal out of life.
Das ist für eine Werbekategorie für Leute, die sich eher als Verlierer am Leben sehen.
Das kommt mir auch sehr gefährlich vor, weil ich glaube, diese Leute sind bestimmt auch besonders anfällig für bestimmte Sachen oder für...
War es doch bestimmt nicht für irgendwelche Verschwörungserzählungen oder irgendwelche Spreppermaterial?
Nein, nein.
Oh, Schusswaffen würden sich vielleicht...
Nein, nein, lassen wir das lieber.
Wir wollen hier niemanden auf Gedanken bringen, es gibt sowieso viel zu viele Schusswaffen da draußen.
Aber ja, meine Assoziation sprüht denn gerade über, aber es sind jetzt nicht die besten Assoziationen.
Nee.
Nee.
Und die schönere Kategorie ist leidenschaftliche Liebhaber*innen, oft Englisch Passionate Lovers.
Was aber irgendwie dann auch wieder...
Naja, wo wir gerade das Thema Abtreibung in den USA hatten, das ist ja auch wieder so...
Könnte politisch auch wieder etwas doof sein.
Also, die scheinen anscheinend ein bisschen mehr Spaß im Leben zu haben als die Kategorie davor.
Aber ja.
Ich frage mich an der Stelle, wie die Leute in diese Kategorien reinsortiert werden.
Na wahrscheinlich, wenn du mal irgendwie was auf Amorelie gesucht hast, Eis.de, keine Ahnung.
Power Shopper*in.
Schwangerschafts...
Nee, nicht Schwangerschafts.
Das ist so eine Kunde drüber.
Was für eine Art von Podcast machen wir gerade eigentlich?
Ein Technik- und Aufklärungs-Podcast.
Also...
Ja, passt, ne?
Ja.
Also ich meine am Ende des Tages geht es ja dann wieder darum...
Zum einen große Appell an so Datensparsamkeit, je weniger Daten von euch anfallen, je weniger Cookies ihr zulasst.
Es ist schwierig mit diesen ganzen sogenannten Dark Patterns, mit so...
Es ist immer am einfachsten, allem zuzustimmen, aber es ist auch vielleicht nicht ratsam.
Und ja, man wird dann halt bei diesen ganzen Werbetrackern und in diesen ganzen Werbenetzwerken aufgrund von verschiedensten Messpunkten.
Wenn man es ja gerade gehört, dann teilweise in halt solche Kategorien reingedinkst.
Wobei ich mich ja schon frag, wie man dem entgehen kann und soll ich meinen...
Darf ich jetzt Dinge, die ich mir gerne kaufen möchte, nicht mehr kaufen, weil ich sonst in der Kategorie renke, schwuppst werde?
Ich meine, ich kaufe mir das Ding und bummst bin ich drin.
Naja.
Naja.
Du könntest ja mal eine DSGVO-Anfrage stellen an den entsprechenden Shop.
Also...
Ich glaube nicht, dass der Shop das Problem ist.
Ich glaube, das ist das ganze Weitergehende mit den ganzen Tracking-Pixels und so, dass halt so viele Leute Tracker und so was verwenden, dass sie das dann alles so in den Hintergrund austauschen.
Deswegen weiß ich, dass sie das ja erst.
Auch da kann man an die entsprechenden Tracker eine DSGVO-Anfrage stellen.
Da gibt es, hab dich gestern noch gesehen, Link ist hier auch gerade leider entfallen, aber können wir da noch nachliefern, gibt's auch von nettspolitik.org noch einen anderen Artikel, wo mal drin steht ja übrigens.
Man hat das recht, einmal im Jahr bei jedem Unternehmen, wo man denkt, die könnten Daten über mich haben, eine DSGVO-Anfrage zu stellen und das kann man mal tun.
Ich würde mal ganz pragmatisch sagen, man könnte mal einen Shopbetreiber appellieren, vielleicht den ganzen Schlamms nicht zu verwenden.
Ich meine, kostet das den Shopbetreiber Geld, wenn er Werbetracking nicht verwendet?
Zum Beispiel, also der Klassiker wäre halt...
Naja, also ja, wenn du Werbetricks nimmst, kosten die Geld.
Ja, also jede Firma zahlt halt irgendwie, ich weiß gar nicht, wie das so richtig funktioniert, aber die zahlen halt um jeden festen monatlichen Betrag oder nach Datenpunkten, wie nachdem ich viel sieht, mit den Daten, also ja, es kostet Geld.
Aber oft ist es halt so ein ganzes Komplettpaket, also auch wenn du nur eine Push Notification an eine Nutzer, eine App schicken willst oder so, gibt es dann auch über solche Leute.
Und also das ist halt meistens ein Gesamtpaket mit E-Mail-Marketing, Push Notification, Tracking und Wombap und so, und das ist halt ein großes Paket.
Das heißt, wenn ich als Shopbetreiber nicht meine Kunden in diese Kategorien der Werbetracker-Leute rein schubst, dann kriege ich auch meine Werbung nicht ausgespielt und dann kann ich keine Mailing-Listen versenden und so.
Weil ich mein, ich bezahle jemanden, der die Daten meiner Kunden nimmt und daraus irgendwas macht.
Veredelt.
Ja, genau.
Aber was bringt mir das als Shopbetreiber?
Nach der Marketinggedanke dahinter ist, dass du Zielgerichtetserwerbung ausspielen kannst und deine Verkäufe und deinen Absatz erhöhen und dementsprechend deinen App zu gewinnen.
Aber ich glaube, dein erster Gedanke geht vermutlich in die Richtung, die ich auch vermuten würde.
Also du kaufst ja halt das Komplettpaket, weil du eigentlich nur ein Feature willst.
Ich denke die ganze Zeit an meine Back-Up-Software für Windows, es gibt ja auch keine Back-Up-Software mehr, die nicht irgendwie ein malware-Schutz-Tool mit drin hat, was ich nicht haben will.
Doch.
Entschuldigung.
Haben wir Pop-Schutz?
Ja, wir haben Pop-Schutz drauf.
Ich würde ja schon gerne das Gesamtpaket Back-Up mit und ich möchte gerne auch betreut werden und bezahle dafür auch gerne Geld und hätte auch gerne Cloud und Crams, aber ich will keinen Back-Up von Back-Up.
Ja, aber ich will keinen malware Scanner, weil, nee, und ich möchte halt auch nicht, ich finde auch nicht, dass das in dieselbe Kategorie gehört, ja Leute, die sich darum kümmern, dass meine Daten gespeichert werden sollen, sind nicht zwangsläufig Leute, die sich damit auskennen, wie sie wir auf meinem Rechner suchen.
Das sind auch nicht zwingend die Leute, die mit Standardpasswörtern, mit oft verwendeten in meinen Zipp-Dateien gucken sollten, was denn da drin steht und ob da nicht vielleicht doch nochmal ein Molvier, so ist es genau so und ich habe da schon verschiedene Hersteller halt angeschrieben, ob ich sage, ich würde ihnen mehr Geld geben, wenn sie mir weniger Features verkaufen und die sagen wir aber alle, ja oder nee, unsere Kunden wollen das.
Ich denke mir so entsteht auch so ein Werbeschnulli.
Es gab gerade keine Quelle vor der Nase dazu, aber das war tatsächlich so ein Ding, wo ich glaube in einem Azure Microsoft Cloud herauskam, dadurch, dass plötzlich Malware-Meldungen haben über Zipp-Dateien mit einem Kenntwort davor, und zwar von dem Sicherheitsforscher, der irgendwo eben in so eine Cloud seine Daten reingeworfen hatte und dann plötzlich Malware-Meldungen für seine Dateien, die eigentlich ein Passwort davor hatten, kriegt er und da kam dann so ein bisschen raus, dass offensichtlich Diensteanbieter, Standardpasswort-Listen gegen solche Zipp-Dateien werfen und mal gucken, was da so drin ist und das fand derjenige dann nicht so amüsant.
Aber das ist doch Dienste am Kunden, ich habe halt wieder diese ungewünschte Dienste für Kunden, also der besten aller Willen.
Ja und es ist vielleicht auch ein Dienst für andere Dienste, so Heimdienste und ja, weiß man nicht, ne?
Wenn es jetzt, wenn es ihnen ein Zweck ist, Wiren zu eliminieren und diese Malware aus Dateien von unbedarften Kunden rauszukratzen und den unbedarften Kunden so sagen, du hast davor, sich pass auf, mach diese Dateien nicht auf, dann ja okay, aber ich meine, wie möchte dieser Dienst jetzt zwischen dem Sicherheitsforschung, der eigentlich nur seinen ganzen Samples von einem Kram dahin werfen will und steichern und archivieren von einem normalen Kunden, der vielleicht nicht so versiert ist, unterscheiden.
Ja ja, also vor allem man möchte halt explizit dem vielleicht zustimmen wollen und nicht einfach so, ja wir tun das für dich als Feature.
Ich meine, alternativ könnte man diese Kunden ja auch in Kategorien einsortieren.
Ja.
Wir wollen doch hier keine Gedanken, wir wollen hier keine Gedanken, wir wollen auch hier nicht Leute auf dumme Gedanken bringen, vor allem welche, die was mit Tracking zu tun haben.
Jeder dumme Gedanke wurde schon gedacht.
Ja, aber ich meine diese ganzen Tracking Sachen haben halt ganz klare betriebsverschottliche Vorteile für die Firmen, die es nicht machen, also stell dir vorst du erst Januar und du willst fit werden und jetzt kaufst du irgendwie so eine App oder so und dann ist ja schon irgendwie wichtig, guck dich da, das ist auf der Paywall im Bild von Mann oder Frau zum Beispiel.
Oder ist es eher in deiner Lebensrealität oder halt nicht, bist du ja so richtig fitter Mann, der noch so richtiges Ticks pack haben möchte oder bist du eher so der Typ, ach ich will mich überhaupt bewegen und so.
Mit meiner Lebensrealität, wenn ich am ersten Januar fit werden möchte, dann sollte ich rausgehen und doch die Gegend laufen und nicht mehr App installieren.
Ja, aber viele Menschen kaufen dafür, genau, aber ich meine halt, es ist ja ganz viel mit Personalisierung und so und dann kannst du noch tausend, äh, wenn du, kannst du ja noch in den Werbesachen, kannst du ja noch mehr Daten reinschmeißen, wenn du Shoppy-File-Shop hast oder so, kannst du ja noch eine Daten reinschmeißen, dann weißt du auch, welche Leute ganz viel kaufen und was sie wahrscheinlich noch nicht haben, weil du hast noch keine Historie dazu, was sie schon haben, dann kannst du noch genauer ihnen sagen, was sie vielleicht brauchen und so.
Ich habe ja dazu, äh, tschuldigung, ich muss diesen Gedanken mal teilen.
Ja, machen wir mal.
Es ist ja eine dieser, eine dieser paradoxen Entwicklungen, äh, also beim Abnehmen, ja viele Leute gehen ja Fahrrad fahren, ähm, und vor sie Fahrrad fahren gehen kaufen sie sich aber erstmal Dinge, um das Fahrradfahren leichter zu machen, also ein torres Fahrrad und Dinge, die, die man beim Fahrradfahren anzieht und so und denke ich mir ja, aber wenn du halt Fahrrad fahren willst, um abzunehmen, dann nimm doch ein möglichst altes, schweres Fahrrad.
Da musst du auch nicht so weit fahren.
Das geht dann aber vielleicht auch auf die Gelenke, also man muss da schon auch ein bisschen schauen.
Ja, doch mal nur ein bisschen.
Fährt man halt nicht so weit mit dem schwereren Fahrrad und dann geht es auch wieder nicht auf die Gelenke.
Aber um vielleicht jetzt nochmal ganz kurz das Thema abzuschließen mit dem, mit dem Werbetracking und den Daten, die da anfallen, also genau, schaut mal auf netzpolitik.org, was wir da an Artikeln hatten jetzt neulich, ähm, und äh, schaut auch mal auf datenanfragen.de, dort könnt ihr nämlich, äh, mal gucken, ähm, okay, bei welchen Unternehmen habe ich alles in einen Account?
Und wo kann ich auf welchem Wege mal eine Datenauskunftsanfrage mal hinschicken?
Da ist nämlich so ne schöne Datenbank und ich glaube, ihr könnt euch da auch eure Anschreiben auch vorgenerieren lassen und wo wir ja teilweise auch so bei, äh, geheimdiensten und anderen Behörden waren, gibt's auch noch die Seite datenschmutz.de, äh, dort könnt ihr, äh, mal, dort kriegt ihr ein paar Infos.
Ich meine, heutzutage, äh, letzte Generationen und Co, äh, äh, ist jetzt gar nicht mehr so weit her.
Die ganze Kriminalisierung, die hier gerade so stattfindet, es lohnt sich manchmal, gerade wenn man ein bisschen aktivistisch unterwegs ist, vielleicht mal zu gucken, welche Daten habt denn die Polizei so über mich?
Aber lest euch da mal die Datenschmutz durch, äh, äh, da gibt's ein paar Hinweise, wie gesagt.
Sonst hätte ich hier noch, äh, eine Sache für die Menschen, äh, die noch mal wieder was zu Chat GPT mal haben wollen.
Und, äh, ich weiß nicht, ob ich das beim letzten Mal schon erwähnt habe, ich habe ja tatsächlich auch das zum ersten Mal helfen lassen beim, beim Coden, das hat tatsächlich funktioniert.
Aber es ist vor sich gewoten, ich bin jetzt nämlich neulich über ein Artikel gestoßen, wo es darum geht.
Menschen, Fragen, large language models, also wie Chat GPT, wie man Code schreibt.
Da habe ich auch gleich noch einen.
Äh, dieses, dieses Modell empfiehlt halt so Software und Pakete, die man sich halt so installieren kann.
Und man weiß ja, da wird ein bisschen halluciniert, manche Pakete gibt's vielleicht gar nicht.
Okay, dann nimmt man halt das, was es dann halt gibt.
Wenn aber vorher noch ein Angreifer oder mehrere dann mal so ein bisschen auch mit Chat GPT rumgespielt haben und mal so geschaut haben, na was für Paketnamen kommen denn da so raus?
Hm, die gibt's noch nicht, die können wir doch mal registrieren, können wir da eigene Pakete reinpacken und dann können wir auf den Rechnern von Menschen Schadsoftware dadurch installieren.
Und genau das, genau dieses Eingriffstor wurde in nem Artikel jetzt mal aufgegriffen, also das ist, ja.
Also das ist ja schon ein sehr komplexes Einfallstor, ich habe heute, war ich mit einem anderen Einfallstor konfrontiert, man kann Chat GPT natürlich nicht nur nach Code fragen.
Sondern auch nach, zum Beispiel, Schaltungen und das kann voll nach hinten losgehen.
Es wurde gefragt und es wurde die Schaltung aufgebaut und zum Glück stand ich daneben.
Ich habe verhindert, dass er eigentlich anfängt zu brennen.
Das, was da vorgeschlagen wurde von Chat GPT, wäre keine gute Idee gewesen, sprach der Elektroingenieur daneben.
Das hat auch so, das klingt halt so überzeugend wie so so in unserer Laberbacke und du denkst halt, ja macht Sinn und dann macht es aber auf keinen Sinn, weil sie da funden, die Bücher gibt es gar nicht.
Genau.
Und dann brennt es.
Also dann doch lieber wie im Physikunterricht damals, den Aufbau erstmal von einer Fachkundigerinnenperson sich anschauen lassen.
Ja, beziehungsweise auch mal versuchen den Aufbau zu verstehen.
Ja, selber nachdenken.
Ja.
Da gibt es einen schönen Podcast, das ist so gut.
Das hilft doch bei Code.
Das hilft generell im Leben.
Ja, ja, ja, richtig.
Da gab es einen schönen Podcast, wo ein bisschen drauf eingegangen wurde, also ich glaube in kurzer 20 Minuten, was so der, was Chatchi Pity nicht leisten kann und zwar kann Chatchi Pity einfach nicht leisten diesen Prozess des Denkenlernens.
Das Lernen als Schüler gerade in den Klassen ist ja nichts anderes, als dass ich den Prozess lerne.
Wie kann ich mir Wissen erarbeiten und das kann Chatchi Pity halt, nee, das liefert es nicht.
Das ist wie fahren nach Navigationssystemen und damit Landschaften kennenlernen wollen.
Aber ich denke, das kriegt man auch relativ schnell raus, wenn man sich damit ein bisschen beschäftigt selber.
Ich möchte noch was Chatchi Pity übrigens sehr gut kann, hat der Posterion wieder gezeigt.
Man kann sich sehr gut von der künstlichen Intelligenz beleidigen lassen, indem man einfach so ein Large Language Model mal nur auf Kommentaren aus dem Internet trainiert.
Oh!
Und das hat der Posterion veröffentlicht, "Dep GPT" und ja, genau, da kann man sich richtig schön beleidigen lassen.
Es ist super.
Ich empfehle, dass ihr eben für ein bisschen Spaß zu können.
Da habe ich in der Zwischenzeit auch den Podcast-Hit rausgesucht, das ist der Lernfragen-Podcast und die Folge heißt KI und Schule.
Genau, wo wir gerade bei so Plattformen waren, vielleicht kann einer unserer Hüris mal unseren Tipp geben.
Und zwar sind wir gerade auf der Suche nach einem Pendant zu einer niederländischen Seite.
Die Seite heißt Basis Beweiliging, also ich kann leider nicht niederländisch, aber das heißt so auf Deutsch übersetzt Basis Sicherheit und die haben offensichtlich automatisch diverse öffentliche Webseiten von Government, Provinces und sonstigen Institutionen in Niederlanden mal so auf Basis Sicherheit der Webseiten getestet und gemappt und das als Landkarte veröffentlicht.
Vielleicht, wenn so jemand für unsere diversen deutschen Health Care Municipalities, Government und Provinces und so weiter sowas kennt, sagt uns doch mal Bescheid unter.
So, und damit kommen wir auch zum Ende für den heutigen Montag, ihr hört schon im Hintergrund das Quetschen, das ist die nächste Sendung, die nächste Sendung quetscht sich an.
Da spielen wir jetzt Musik, haben wir Musik, wir haben Musik, wir haben Musik, wir sagen alle Tschüss, bis zum nächsten zweiten Montag im Monat.
Genau, dann hören wir uns wieder, voraussichtlich vor aufgenommen und jetzt hören wir zum Abschluss von Line Noise, den Titel Magenta Moon, Part 2, wie so oft Creative Commons und die genaue Lizenz schreibe ich diesmal in die Shownotes, die bald TM kommen.
Tschüss.
Tschüss.
Tschau, tschau.