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Herzlich Willkommen zur August-Folge-Ausgabe zu Chaos im Radio.
Heute vorher live für euch was dem machbar.
Ermittler bei sind Cyroxx.
Hallo.
Knurps.
Moin moin.
Der Hannes.
Hallo.
Und die Gini.
Hallo Gini.
Hallo Gini.
So, wir haben bunten Strauchs an Themen vorbei, dabei mitgebracht.
Wir haben heute wirklich vorbereitet.
Ja, wir haben da mal was vorbereitet.
Ja.
Das war schmerzhaft.
Wir haben einfach, dass wir Improvisation zum Stimmer aufwärmen, ne?
Heute haben wir ja eine super Sonderfolge.
Genau.
Warum?
Weil wir uns heute fokussiert unterhalten über Kultur im Internet.
Nee, wir haben festgestellt, Gini hat Wissenslücken, was Internetkultur angeht.
Hab ich, erzähl.
Gini weiß nicht, woher der Begriff Spam kommt.
Woher kommt denn der Begriff Spam, Hannes?
Cyroxx.
Willst du mal ein bisschen mansplaining?
Nein.
Also für mansplaining bin ich definitiv der Falsche.
Heißt es nicht mansplaining, wenn ich es noch nicht weiß?
Nee.
Also ich glaube, mansplaining ist diese doch durchaus markante, lästige, nervige Art und Weise.
Ja, aber wenn ich es halt, das ist doch vor allem nervig, wenn ich das selber schon kann und weiß.
Wenn ich es noch nicht weiß, dann ist es doch einfach nur erklären, oder?
Und dann ist es wieder okay.
Sonst würden ungefähr, ich glaube, um 80 Prozent unserer Professorinnen, nämlich alle männlichen, ständig mansplaining, die würden, die können ja nicht anders.
Ja, das ist ja auch.
Okay, interessant.
Ich muss das noch mal gewundeln.
Aber bevor wir zu mansplaining kommen, was ist Spam?
Und warum?
Was ist Spam und warum?
Also Spam ist Dosenfleisch.
Spam ist Dosenfleisch, ja.
Also das ist erstmal das Initial.
Aus Großbritannien so.
Das ist irgendwie so Dosenfleisch, da kann man so andere kennen, Konserven irgendwie so Obst und Nüse und irgendwie was Oma irgendwie eingeweckt hat, aber was in Großbritannien irgendwie ein Ding ist oder war, ist halt so, wir haben so haltbares Fleisch im Sinne von haltbar.
Es kommt aus der Dose.
Wer es so in den 90er Jahren bei der Bundeswehr war, hat das alles auch hier genießen dürfen.
Es sieht aus wie irgendwo zwischen Katzen und Rundefutter.
So sehen auch die Dosen aus.
Hat das nicht auch so ein bisschen so eine, also ich weiß ja nicht, ob das für Spam auch zu trifft, aber das hat doch so ein bisschen so das, was ich irgendwie so ein bisschen in die Richtung geht, so ein bisschen so eine Fleischwurst-Konsistenz, oder?
Entfernt.
Wir gar eine Fleischwurst.
Es sind ein Stückchen drin.
So, und jetzt müssen wir irgendwie den Bogen finden, wie daraus unerwünschter.
Ich könnte mal kurz der mansplaining erklären.
Ich habe gedacht, wirklich fehlt ja geguckt, das ist interessant.
mansplaining.de.
Mansplaining bezeichnet Erklärung eines Mannes, der davon ausgeht.
Er wüsste mehr über den Gesprächsgegenstand, als die meiste weibliche Person, mit der er spricht.
Im Englischen halt auch ähnlich, it's what occurs when a man talks condescendingly, ich hoffe, das spricht man so aus, to someone, especially a woman about something he has incomplete knowledge of, with the mistaken assumption that he knows more about it than the person he's talking to does.
Da ist noch ein, da ist noch ein.
So ein hint mehr drin her.
Genau, aber wie sind wir denn jetzt zum Spam gekommen?
Vielleicht, nee, keine Ahnung.
Über Monty Python, glaube ich.
Ja, die haben nämlich diesen, den ich vorhin in der Vorbereitung eingespielt habe, einen Sketch über Spam gemacht, wo Spam überall drin war.
Noch ein fieses Detail, ich sehe es gerade, Spam ist eine Abkreuzung für Spiced Ham.
Stimmt.
Bei mir hat sich auch gerade knallende Kulturlücke geschossen.
Ja, genau, also man muss sich das ein bisschen vorstellen.
Also am besten guckt man sich diesen Monty Python Sketch, der da glaube ich tatsächlich Spam heißt, am besten an.
Und man wird feststellen, ja, Menschen begeben sich einen Lokal, möchten etwas essen und tatsächlich alles besitzt, nur, also in jedem Gericht ist Spam drin.
Selbst wenn man keinen Spam haben will, ja, dann gibt es nur Gerichte, die, ja, zumindest nur wenig Spam enthalten.
Genau, und dann sind wir dabei.
Ja, und das endet tatsächlich in einer sehr schönen, großen Phase, in einem sehr schönen, großen, ja, Bühnenbild auf jeden Fall.
Es ist durchaus sehenswert und weil da sehr viel Spam drin vorkommt und weil das sehr nervig ist, was da so passiert und dass da überall Spam drin ist, im Übermaß, ja, davon abgeleitet, kam dann tatsächlich der Begriff Spam dann irgendwie zu den Mails.
Es ist ein bisschen wie mit dem Video zu Cyber, Cyber Cyber Cyber Cyber, wo inflationär Cyber drin vorkommt.
In dem Fall kam halt inflationär Spam.
Ja, so und dann die andere Kulturlücke, die vielleicht nicht ganz so großes, aber trotzdem auch vorhanden.
Ich glaube, das ist aber in dem Fall auch alter Schlecksstrich-Generationsbedingte.
Das kann sein, aber es ist schon, ich kann empfehlen, das Buch "Hackers" von, es heißt das Steve Levy, Levy...
"Hackers"?
Heißt das überhaupt "Hackers"?
Habe ich hier überlegt?
Ja, "Hackers" heißt "Heroes of the Computer Revolution".
Und da gibt es ganz viel so Hacker-Kultur, Steven Levy, und da kommt das, meine ich auch, mit drin vor, als einer dieser, naja, halt ein kleiner Meilenstein, nämlich einer der oder der erste Trojaner.
Also der, also ein Stück Software war es erstmal grundsätzlich zur Fernsteuerung von Rechnern auf alle möglichen und unmöglichen Arten vorgesehen war.
Und das hatte halt Funktionalitäten, wie ich kann jetzt mal das Mikro anschalten, ohne dass derjenige das mitbekommt, dessen Rechner mache ich da gerade Steuer und so.
Das sind alles so Sachen, die hat man wirklich nur gebraucht, um andere Leute auszuspionieren und lassen sie es wissen.
Ich glaube, es war nicht der erste Trojaner, ich bin ein alter Sack, ich habe da schon gelebt.
Aber der erste, der so auf den Windows-Systemen in the wild und in, ich sag mal, in großen Mengen und für den Autonomalferbraucher verfügbar war.
Genau, also so ein Meilenstein, das geht genau und ich glaube der...
Als normaler Mensch halt auch mal lustig ausprobiert habe im Fachschaftsrat.
Genau, du konntest ohne Programmierkenntnisse das Ding einfach irgendwo reinpacken und halt dann hat das irgendwie dahin deinen Opfer versehentlich installiert und dann hat es da ziemlich volle Kontrolle über den anderen.
Ich glaube, das ging auch teilweise ohne, dass das Opfer da was installiert hat.
Das ging auch teilweise wirklich so aus der Ferne mit Remote Code Execution und so fiesen Dingen.
Ah ja, also genau, bevor das alles irgendwie, bevor so was wie regelmäßige Patches und Security Fixes gab und so.
Die kam dann danach auf, genau.
Also dieses Stück Software, he's back orifice.
Und die Hackergruppe dazu oder die Programmierendruppe, wie auch mal man das damals genannt hat, hießen "Cult of the Dead Cow".
Genau, die gibt's offensichtlich immer noch.
Die gibt's immer noch, die haben Wikipedia Eintragen.
1984 gegründet, haben Wikipedia Eintrag, genau, richtig.
Und haben jetzt ein Heiseartikel.
Ganz kurz, Moment, bevor du zu diesem Heiseartikel kommst, wollte ich nur kurz erwähnen, also ich bin damals auch irgendwie über die Berichterstattung zu back orifice gestolpert.
Und was für mich halt bis heute irgendwie im Hinterkauf geblieben ist, was ich damit verbinde aus diesem Artikel, den ich da gelesen habe, ist halt so, da ist jemand, der ist irgendwo in der Ferne und der kann mit diesem back orifice, kann er halt dafür sorgen, dass dein CD-Laufwerk aufgehen kann.
Ja, dass dein Skola-Dosen-Ständer aktiviert wird.
Ja, exakt.
Und für manche, kann ich den auch für Pepsi verwenden?
Mh, nur für Skola.
Ich hatte übrigens mal, ich hab ein Stück Software geschrieben vor vielen Jahren, als Teil meiner Promotion, den Lancinator.
Der war dafür da, den Kollegen in den Nachbarbüros Bescheid zu geben, dass wir jetzt zum Essen gehen.
Ach, du warst es.
Ich war das.
Nee, ich war das.
Und der hat auch dieses komische Ding, was da in allen anderen Workstations noch drin war, aber im Jahr 2012 schon keine Verwendung mehr hatte, benutzt, um Menschen darauf hinzuweisen, dass es jetzt zum Essen geht.
Es ging nämlich das CD-Laufwerk auf.
Und damals, oder DVD, damals habe ich gelernt, dass man als Programmierer eine Haftpflichtversicherung braucht, weil jemand sein Headset mit Kabel oben auf dem Tisch liegen hatte, in dem Headset drin stand eine Tasse mit Kaffee.
Und dann ging das CD-Laufwerk auf, hat dann den Headset gezogen und die Tasse Kaffee ist auf die Workstation gefallen.
Kann das sich nicht ausdenken?
Doch, habe ich mir gerade ausgedacht.
Nee, es ist wirklich passiert.
Es ist glücklicherweise nichts kaputtgegangen, aber ich habe gedacht, das hätte teuer werden können.
Ich weiß gar nicht, ob ich da liable bin und keine Lizenzvereinbarungen drin.
Naja, wofür man DVD-Laufwerke so gebraucht hat.
Okay, Backoffice Spam haben wir.
Und ihr wolltet jetzt zu was der "Cald of the Dead Cow", was die Hackergruppe als neues das gemacht haben?
Ja, also die gibt es tatsächlich offensichtlich immer noch und die, ich habe es vorangehört, machen jetzt auf Open Source, die veröffentlichten ein Open Source Verschlüsselungs-Framewerk.
Okay.
Ich bin gespannt.
Ein Fan von Open Source bin ich ja.
Verschlüsselungs-Framewerk habe ich bisher noch nicht gebraucht.
Ich hatte mal mit Studierenden so einen kleinen Spaß gemacht mit SSH-Keys, RSA-Verschlüsselung, also mit Kommandozellen zu testen, aber das war es dann auch schon.
Ja.
Weiß nicht, ist das dann ein Futter für Scriptkeys?
Ja, kommt drauf an, was sie da planen mit ihrem Verschlüsselungs-Framewerk.
Also das kann ja, das Verschlüsselung ist ja vieles, ja?
Also irgendwas mit Kryptografie ist ja, das kann ja vieles bedeuten.
Deswegen, okay.
Also ich bin gespannt.
Das letzte Grundgedanke des Projekts ist der Traum von einem freien Internetförderer, dessen Nutzung niemand mit seinen privaten Daten bezahlen muss.
Da muss ich noch ein bisschen darüber nachdenken.
Gut.
Das war der "Cald of the Dead Cow" daran.
Von den Kühen zu den Katzen.
Ja.
Wer hat das da reingetragen?
Das war ich.
Es ist mir aufgefallen, dass normalerweise das Internet ja für pornöses Zeug von ein paar Tagen es mal wieder mit anderen Dingen geflutet worden, mit Katzenbildern.
Warum nur?
Am 8.8.
also von ein paar Tagen war Weltkattentag, muss man nächstes Jahr mal voraus ankündigen, dass der nächste Weltkattentag sein wird, um es sinnvoll zu zelebrieren und nicht so nachhinein alles.
Am Weltkantup-Tag-Meldung.
Durchgeben, das Weltkattentag.
So, das ist also der 8.8.
hier ist Service-Meldung für alle.
Zuhör, Ries.
8.8.
es kommt der Weltkattentag.
War schon so.
Nächstes Jahr.
Nächstes Jahr.
Ja, gut.
Manchmal sind der zweiten Jahr voraus.
Ja.
Dann, von wegen eines Jahres voraus, zurück in die Zukunft.
Wir leben in einer Zeit, in der kleine KI-Menschen miteinander.
Homunculi, wie sie Böte genannt hätte.
Ich weiß, dass die Mehrzahl von Homunculus.
Sicherheit.
Ich hatte kein solches fremdsprachlich.
Deutsch.
Du hattest nicht Böte.
Doch, wir hatten Böte.
Und wir hatten auch die Sache mit dem Homunculus.
Ja, wie auch mal.
Es gibt jetzt ein kleines Projekt, Smallville heißt das.
Ich fand das heute ganz interessant.
Es ist mir über den Weg gelaufen.
Da hat also jemand, eine Forschergruppe, ein paar Sprachmodelle miteinander reden lassen.
Also, da wird eine kleine Welt simuliert, in der dann 20 Sprachmodelle miteinander reden.
Die haben so einen menschlichen Ablauf gekriegt.
Also, die müssen halt morgens aufstehen und aufklogehen und keine Ahnung.
Und dann reden die miteinander und verlieben sich ineinander.
Und das ist aber alles KI.
Auch schon.
Genau, den Link packen wir in die Show-Notes.
Das können unsere Radio-Hurries jetzt gar nicht mitschneiden.
Das sieht von der Grafik her so ein bisschen aus wie ein Workadventure.
Also, wobei die Grafik nicht wirklich zu dem Projekt dazugehört, das ist wohl alles textbasiert.
Aber man kann sich vermutlich da irgendwie so ein Workadventure aufwachen.
Geht so ein bisschen in die Richtung dessen, was ich immer in der Uni sage.
Mensch, die nächste Professor machen ihre Übungsaufgaben und Prüfungsaufgaben mit ChatGPT.
Die Studierenden beantworten die Fragen mit ChatGPT.
Das heißt am Ende, ChatGPT beschäftigt sich mit sich selbst.
Und wir können alle auf die Insel fahnen und die auf den Bauch scheinen lassen.
So, so.
Nein.
So.
Sag der Bundesfinanzminus, wo ich gerade auf den Link geklickt habe.
Dieses Logo.
Achso, Moment, Moment.
Ja, ich wollte auch gerade sagen, gibt es da auch einen Link, der nicht auf X führt, auf diesen Post?
Ich wollte ja eigentlich, kann man nicht nitter?
nitter.com ist doch, glaube ich, ich mach das mal hier.
Also, also, genau.
Klammer auf.
Wie X-näher jetzt?
Wir tweeten nicht mehr?
Nee.
Mit dem Move haben Sie mich dann auch verloren.
Also, ich bin raus.
Also, vielleicht müssen wir das gar nicht so breit ausweizen.
Nein.
Ich glaube, wir haben die letzten Sendungen schon ganz viel über so Twitter gesprochen.
Das müssen wir jetzt nicht mehr machen.
Weil jetzt wieder gibt es ja jetzt nicht mehr.
Das heißt, jetzt X hat der Elon beschlossen.
Und jetzt können wir alles X-nähen.
Genau.
Und X-n wir den Account halt auch, ne?
Das ist dann Twitter, X-Plattform, X-Fan.
Also, für mich hört es sich, also für mich klingt das ja wie Schlumpfen.
Ich habe halt immer was anderes im Kopf, wenn jemand sagt.
X-n schrieb Jim, wie heißt er?
Schrieb Dr.
Jim Fan auf X.
Und ich denke immer so, was, die nehmen erst Ecstasy und danach schreiben sie Posts.
Okay.
Ja, das ist so meine Assoziation.
What ever floats your boat?
Ja, ich finde das ja gut, dass ihr jetzt alle wieder aus dieser Welt rauskommt und ich besucht in der echten Welt.
Gut.
Und dann von wegen echte Welt.
Ja, das ist ja auch momentan.
Also, Moment, Moment, das ist ja alles echt.
Das ist nur das eine ist der Meatspace und das andere ist der digitale Space.
Also, das ist schon, das ist ja alles echt.
So, von wegen real life ist ja Quatsch.
Ein Geräusch.
Was ist das?
Ein Bremsenverzug.
Das ist der Bahnhof.
Ich glaube, das ist ein Zug.
Müssten wir jetzt alle evakuiert werden?
Nee, nee, hoffen wir nicht.
Das ist glaube ich ganz normal.
Ich bin jetzt regelmäßig statt.
Nein.
Ich habe den Eindruck, da hat heute jemand ein besonderes Soundfall gefunden und er wird es auch einsetzen.
Also, können wir jetzt mal hier beschreiben, dass hier ein Google fotografiert ist, für den digitalen Space.
Ach so, stimmt, nee, ja.
In dem Paywall-Dinge steht Prinzip zusammengefasst.
Es gab ja vor 15 Jahren dieses Ereignis, wo Google mal das Video Fotos machen wollte und durch Europa gefahren ist und nicht nur weltweit Bilder gemacht hat.
Wo danach Deutschland ein weißer Fleck in dieser Landkarte war, weil es ganz viel Protest gab.
Das kann ja wohl nicht sein, wenn man dann auf dem Internet kommt und mein Haus abfotografiert.
Ja, in dem Artikel wird auch ein bisschen darauf eingegangen, woher und wie das erste galische Dorf war, dass diesen Protest gestartet hat.
Aber es findet wieder statt.
In dem Juli oder so gab es eine Ankündigung.
Übrigens, wir fahren mal wieder rum und es gibt kein Protest.
Und die Datenschützer von damals sagen, ja, damals hat sich ein bisschen was bewegt und wir haben jetzt andere Datenschutzregelungen.
Was ist eigentlich auch so praktisch?
Ich kann mich da nicht mehr so richtig dran erinnern.
Ich weiß auch, dass das gegen 2000...
Das muss auch so 10, 11 Runden gewesen sein.
Ach schon.
Und dann war 10, 11 das mit den verpixelten Häuserfassaden.
Also das erste war ganz weiß, und dann hat man verpixelte Häuser.
Nein, ich glaube andersrum sogar.
Erst hat man verpixelte Häuser und irgendwann 2015 haben sie es dann ganz eingestellt und gesagt, na dann ist Deutschland halt nicht mit drin.
Das habe ich natürlich nicht mehr mitgekriegt.
Also ich habe es manchmal nicht.
Ich glaube, der Datenstand von 2015 war dann noch drin, aber wurde nicht mehr aktualisiert und hat vorsichtig gedumpelt.
Ja, ich meine, es wurde ja seitdem schon einiges gebaut, ne?
Genau, zum einen wurde es eigentlich schon gebaut.
Zum anderen sind auch andere gefahren.
Ich glaube, Apple ist auch schon mal umgefahren für...
wie ist der bei Apple?
Maps.
Ja, nie, das hat noch einen spezialen Namen drin.
Ich habe mich dann...
Ich habe es auch festgestellt und mal geguckt, oh ja, stimmt, es gibt es ja wirklich.
Wobei, tatsächlich, also ich sage mal, so Potsdam wurde 2022 wohl aufgenommen, wenn ich mir das hier so anschaue.
Im Winter.
In Januar 2022.
Also bei Potsdam ist es ja auch so, wenn du lange noch wartest, dann wird ja das von später weggerissen und das Alte wieder aufgebaut.
Ah, du meinst, wir sehen demnächst Potsdam von 1700 noch was?
Genau, in der historischen Fassade von 1999.
Nur echt mit Sichtachsen.
Ja, schon noch mal.
Gut, also es wird neue Bilder geben.
2023.
Was haben wir noch?
Zerforschung.
Genau, stimmt.
Warst du das auch?
Was wurde denn diesmal zerforscht?
Feuerwehrautos.
Feuerwehrautos wurden nicht zerforscht, sondern...
Beforscht?
Die haben mal wieder ihre Daten halt so in die Welt geschichtige Blasen.
Aber welche Daten?
Ich dachte Feuerwehrautos löschen Brände und so fahren...
Feuerwehren haben so einen Flottenmanagement.
Manchmal, also nicht alle und nicht zentralisiert, aber manchmal gibt es das, dass die wissen wollen, wo ist denn das Auto gerade?
Wir haben dann dort einen Einsatz und das Auto, wo ist es denn jetzt eigentlich, gerade wieder abgeblieben?
Ja.
Und je nach Leitstelle gibt es...
Natürlich möchte ich eine Leitstelle wissen, wo ist mein Auto gerade?
Und dafür gibt es von einem Vorwehrauto-Ausstatter.
Ich glaube, der Name ist inzwischen hinlänglich öffentlich, sodass man das auch mal...
So ein Ding, so ein kleines Steckerchen, kommt man in das Auto reinstecken mit einem QR-Code drauf und dann konnte man den QR-Code scannen und gucken, wo ist denn das Auto gerade?
Und einer von diesen QR-Codes hat sich auf eine größere Internetplattform, ich glaube, Instagram ist erirrt.
Okay.
Ja, Menschen mitstellten Bilder hoch.
Und Menschen haben hochauflösende Kameras, die dann ermöglichen, dass man diesen QR-Code in Instagram auch noch lesen kann und wenn man dann mit den Daten, die da drin so stehen, in dem QR-Code, irgendwelche Passwörter zu brechen, ein bisschen rummodifiziert, dann kriegt man das nächste Vorwehrauto und das übernächste und das übernächste und das waren dann am Ende so 4.300 Stück weltweit.
Also auch Betriebsfeuerwehren dabei.
Und das ist so ein...
Ja, das ist halt so ein ganz klassischer Datenleck.
Als Hersteller dann sagt, ach, du Schande, ist irgendetwas irgendwie doof.
Und dann ruft jemand an von Zerforschung und dann könnte man als Hersteller sagen, oh, ja, mmh, ist doof.
Wir machen mal Responsible Disclosure und machen mal so ein Verfahren, so ein Prozess, der hinterlänglich eigentlich überall bekannt sein sollte bei Menschen.
Und wenn nicht, dann ist er dokumentiert und dann gibt's Videos von media.ccc, ich glaub von, was war's?
Ach, so irgendein RC3-Gaps, ein schönes Video, wo er auch noch mal erklärt wird, wie ein Responsible Disclosure so funktionieren könnte und dann kann man als...
Man kann es auch anders machen.
Also kurzer Briss ist ja quasi so, man gibt dem Hersteller Gelegenheit, in angemessener Zeit und wenn er das nicht behebt, dann kann man damit auch an die Öffentlichkeit gehen.
Grundsätzlich, also sehr verkürzt dargestellt, gibt noch ein paar Sachen zu beachten und gibt dann auch ein paar Hersteller, die, wenn man dann an die Öffentlichkeit geht, das sind...
mit Anwälten und sowas drohen.
Aber dafür gibt's ja dann diesen Vortrag, den man sich da mal anschauen kann, um noch mal in der Tiefe zu erfahren, wie ist das eigentlich mit der so genannten Responsible Disclosure.
Kann man sich auch als Hersteller angucken, um mal zu wissen, wie man reagieren kann, wenn da jemand anruft und sagt, übrigens, ich hab da...
Was gefunden?
"Ghosten" ist jedenfalls keine gute Idee.
Einfach so wegignorieren?
Ja.
Jod, also das.
Kurzmeldung.
Aber wurde das denn jetzt behoben?
Ja, man kann jetzt auf Instagram gehen und die Schnittstelle, die da auf dem QR-Code ist, ist zu, ob jetzt das Problem insgesamt großgalaktisch gelöst ist, um die Verstattung der nächsten Tage und Wochen zu zeigen.
Okay, oh ja.
Und das ist...
Es war an der Stelle sehr responsible von Zerforschung, dass die schon mal erst dann veröffentlicht hatten, nachdem es geschlossen war.
Und der Artikel wurde am Katzentag veröffentlicht?
Ja.
Falls es steht in dieser Meldung von zerforschung.org, viel mehr.
Ja, das ist immer wieder schön zu lesen.
Gut, dann machen wir doch ein bisschen Musik.
Spaßbehafte die Wissenschaft.
Man hört uns gerade hier jeden zweiten Montag im Monat von 21 bis 22 Uhr noch auf UKW, solange es noch gibt, von 90,7 MHz in Potsdam und auf 88,4 MHz in Berlin oder landesweit, wenn der Empfang reicht, bei DAB+ auf einem Sender, der da immer noch heißt FR-BB und 24/3 als weiße Radio.
Genau.
Außer auf dem Sender, wenn es auf einem Sender gibt, dann sind wir wieder auf dem Sender.
Als weiße Radio.
Außerdem gibt es Folgen von Anno Dazumal auf radio.ccc-p.org und wenn ihr das hier in einer Folge von radio.ccc-p.org hört, dann heißt das, wir haben wieder was hochgeladen.
Und Cyroxx mag das immer nicht, wenn ich das so betone.
Das schmerzt ihn sehr.
Wenn euch das auch schmerzt, dann schreibt uns doch an radio.ccc-p.org eine E-Mail oder den anderen Eintrag gibt es nicht mehr.
Es gibt nur noch Mastodonen und da könnt ihr uns erreichen oder at cccp@caus.social Genau.
Und wir spielen jetzt wie immer Lizenzfrei, nicht Lizenzfrei Musik, sondern Creative Commons Musik aus dem Free Music Archive.
Und zwar haben wir schon öfter gehört Scott Holmes Music heißt The Artist und der Title ist Storybook.
Wir hören uns gleich wieder nicht ausgesucht.
Entschuldigung, willkommen zurück bei Casem Radio.
Ich habe gerade schon erklärt wo und wie und warum ihr uns hört.
Deswegen reden wir jetzt wieder über Themen.
Themen?
Ja, wir reden über Themen.
Das ist völlig korrekt.
Heiße Luft?
Nee.
Über Wolken, dachte ich.
Also heiße Luft und so.
Und dann Wasser, dann kommt Damm und dann kommt Wolken raus.
Und wie war das eigentlich mit dem Urknall und der Weltentstehung?
Ja, nein.
Wir reden mal über die Cloud.
Alle reden darüber und aber vielleicht wissen ja einige von euch da draußen noch gar nicht was das ist, weil das ist ja häufiger mal so, dass da irgendwie Begriffe rumschwören und irgendwann haben wir das alle mal irgendwie zum ersten Mal gehört.
Und deswegen wollten wir heute mal auch noch ein bisschen über Cloud Computing sprechen, was das ist, was das kann, was es vielleicht auch nicht ist, um das einfach mal ein bisschen zu beleuchten.
Genau, insofern.
Was ist denn eure erste Assoziation mit Cloud Computing?
Meine erste Assoziation ist "There is no Cloud" und die "Other People's Computers" dieses glaube ich, das gibt es T-Shirts und alles andere, wo das draufsteht.
Die hatte ich jetzt auch die erste Zeit.
Na klar, das geht halt auch so im Chaos rum.
Ich glaube, das ist auch wie noch ein anderer Begriff, den wir besprechen werden.
Ist das, glaube ich, auch wichtig zu wissen?
Es hatten ein paar Implikationen, aber wir sagen halt erstmal so, wenn ich was in die Cloud hoch lade, heißt das einfach nur, ich lade es irgendwo hin, wo jemand ganz viele Server stehen hat.
Und ganz schön der Begriff "own Cloud", den sich damals diese ...
Warte ganz kurz.
Lass uns vielleicht mal so ein bisschen historisch anfangen.
Vielleicht ist das gar nicht ...
Ja, ja, noch ein bisschen mehr Historie, weil ich meine, letztendlich wo sind wir irgendwann mal gestartet?
Als das losging mit diesen Computern, da hatte ja noch nicht jeder so wie jetzt fast heute einen eigenen Rechner, einen eigenen Laptop oder sonstwas, sondern das fing ja erst mal an an den Universitäten.
Da ist dann so ein großen Raum, wo ein Computer drin war, den man gefüllt hat.
Oder der Großrechner stand mit dem entsprechenden Namen oder auch Mainframe genannt da.
Ja, dann irgendwie tolle Dinge konnte.
Wo man dann sich irgendwie noch "adieren".
"Adieren" zum Beispiel, ja.
Wo man sich dann absprechen musste, wann man den benutzen kann, weil konnten halt nicht alle gleichzeitig.
Und genau, wurde an Universitäten genutzt für wissenschaftlich oder ingeniösafte Berechnungen beispielsweise.
In den Filmen dann halt für ja, so Buchhaltung, auch so Lohnbuchhaltung teilweise.
Oder halt auch dafür für entsprechende Berechnungen.
Ja, natürlich, klar.
Also auch sowas wie war ja auch in der Zeit des Kölnkrieges die ganzen Raumfahrtprogramme beispielsweise.
Und auch da muss man natürlich irgendwelche Bahnen vorher berechnen.
Und das braucht einfach viel Rechenpower, wenn man das jetzt nicht händisch machen will.
Was es natürlich vorher auch gab.
Der Begriff Computer kommt ja auch von den Human Computers eigentlich, die das tatsächlich selber berechnet haben.
Und dann kam halt dieser Großrechner und er hat dann tolle Dinge getan.
Aber auch viel Raum ausgefüllt.
Dann wurde das alles ein bisschen kleiner und dann konnte man das irgendwie besser benutzen.
Dann gab es irgendwie den...
Den hat's grad mal mit nach Hause gebracht.
Genau, dann gab es den heimrechner und so ist es dann eigentlich mittlerweile mithilfe unserer Smartphones mittlerweile für alle möglich geworden grundsätzlich.
Und dann fing man halt irgendwie an.
Okay, jetzt haben wir auch dieses Internet noch dazu.
Das hat uns dann entwickelt.
Aus dem A-Pernet ursprünglich.
Und dann fing man irgendwann an zu sagen, okay, wir können jetzt hier Dienste betreiben im Internet, um euch die abzunehmen.
Und vielleicht, wenn man in dem historischen Abschnitt sind, damals waren Internetverbindungen auch größtenteils noch symmetrisch.
Das heißt genauso...
Also was wir heute wissen, das glaube ich richtig viele, dass man mehr schneller runterladen kann als hochladen.
Modem und ISDN waren häufig bei der Richtung gleich schnell.
64 kB/s in beide Richtungen.
Das heißt...
Das ist schon ISDN.
Das ist ISDN, genau.
Modem ging nur bis 56 kB/s.
War das symmetrisch eigentlich?
Ja, auch symmetrisch.
Und das heißt, es war völlig egal, ob man jetzt irgendwo was runtergeladen hat oder ob irgendwo anders sich von jemandem runterladen lassen.
Also im Prinzip konnte man genauso gut den Dienst betreiben, wie man einfach Dienste benutzen konnte.
Ja, wobei das Betreiben schon noch mal ein bisschen, also gerade zu der Zeit wesentlich komplexer war, als das benutzen.
Ja, ja, ja.
Aber halt auch mit weniger Anforderungen.
Also die ganze Geschichte mit "ich werde hier gehackt" und so, das war noch nicht so.
Es war auch symmetrisch, würde ich sagen.
Das war auch symmetrisch.
Also dieses typische hier Passwort eingeben und das Passwort stand dabei im Quelltext.
Das war doch relativ üblich.
Und ich muss sofort daran denken, das Studi-VZ, wer kennt es nicht.
Dieser Facebook-Klon in Deutschland lief sehr lange tatsächlich bei dem Hauptentwickler im Schlafzimmer einer DSL-Leitung.
Also dieser dezentrale Ansatz, der war in den frühen Zeiten das Internet sehr üblich.
Und es gab eigentlich keine große Unterscheidungen zwischen "ich bin ein Teilnehmer im Sinne von ich konsumiere nur und ich gebe".
Das hat sich erst mit der Zeit rausgestellt.
Ja, und genau.
Man hat dann irgendwie Webseiten gebaut.
Es gibt ja nicht nur Webseiten, es gibt natürlich auch so Dinge wie E-Mail, die gehören ja auch letztendlich zum Internet dazu.
Das ist auch dezentral.
Das ist auch dezentral.
Und es ist letztendlich auch ein Internetdienst, wenn man so will.
Das User-Net gab es.
Genau, das ist zum Beispiel eine Sache, eine Entwicklung, die ich nie so mitbekommen habe.
Auch nicht seitdem das.
Egal, müssen wir jetzt vielleicht gar nicht so ins Detail gehen an der Stelle.
Und natürlich gab es alle möglichen Online-Dienste gerade so Zeiten von AOL und Co.
Aber wo Cloud Computing letztendlich irgendwie anfängt, ist ja "Hey, du brauchst jetzt nicht mehr in den eigenen, also entweder irgendwo unter deinem Nachttisch oder in deine Abstellkammer einen Rechner dir hinstellen oder irgendwo in einem großen Rechenzentrum dir ein oder mehrere Server anmieten, sondern es gibt da irgendwo ein Anbieter, wo du sagen kannst, ich hätte gerne fünf Server und auf Knopfdruck hast du die, kannst du die benutzen?
Ne, skeptische Blicke.
Das gab es dazwischen aber auch und wurde nicht Cloud Computing genannt.
Man konnte immer schon Server mieten und man hatte ein Blech bekommen dann.
Also ich glaube, das war so eine Parallelentwicklung, wenn man sich Server gemietet hat, dann hat man in der Regel sich einen Stellplatz inklusive dem Rechner gemietet und den Anschluss ans Internet.
Das gab es schon zu einer Zeit, bevor man das Cloud genannt hat, hat man sich ein Server gemietet.
Das kamen da so verschiedene Sachen zusammen.
Also einmal das und dann kam Virtualisierung noch als Grundlage dazu.
Das war glaube ich so der Startschuss.
Ja, ihr habt insofern recht, es war vielleicht ein bisschen unscharformuliert, stimmt schon.
Also als es dann darum ging, ich möchte jetzt irgendwie fünf Server auf Knopfdruck haben und zwar jetzt und nicht irgendwie...
Beim Hoster anrufen, sage ich hier, mach mal einen Vertrag, stellen mal bitte ein Server in das Reckerein für mich, ich möchte ihn mal mieten in drei Wochen.
Genau, und natürlich auch die Bezahlung, die dann halt monatlich war mit vielleicht noch einem, weiß nicht das Betrag, den man einmal am Anfang zahlen musste oder so, stimmt.
Das kam dann erst nach der Virtualisierung oder mit der Virtualisierung, dass man wirklich klicken konnte, die je sofort hatte und nach einer Stunde hat man wieder weggemacht.
Also ich glaube und korrigiere mich gerne, wenn ich jetzt in die falsche Richtung laufe.
Dieser Begriff Cloud Computing kommt so aus der Zeit, wo man davon übergegangen ist, dass eine Firma ihr eigenes Rechenzentrum hat.
Zu es gibt Dienstanbieter, die haben einen Rechenzentrum ohne eine Firma und verkaufen einfach Stückchen Cloud Computing, oder?
Ja, genau, davor gab es noch irgendwie, was das nennt sich, ich glaube, Mesh Computing war damals noch vorher der Begriff, vor allem gerade an Universitäten glaube ich, so ein bisschen dieses verteiltes Rechnen generell.
Genau, das glaube ich, ist Cloud Computing halt spezifisch nicht.
Weil das verteilte Rechnen heißt ja, ich habe eine Aufgabe, ein Programm, das auf verschiedenen CPUs, in verschiedenen Räumen, auf verschiedenen Rechnern in dem Rechenzentrum läuft.
Wenn ich Cloud Computing heute mache, dann kriege ich eine oder zwei oder drei CPUs.
Aber im Prinzip, wie wenn ich einzelne CPUs irgendwie in dem Rechner drin habe.
Dieses Vernetzte-Rechnen, dass die dann zusammenarbeiten und die eine rechnet ein Paket, die andere rechnet das zweite Paket, das wird dann zwischendrin mit Nachrichten zwischen den zwei CPUs ausgetauscht und das Ergebnis zusammengefasst und kommt als ein Ergebnis raus, das war wieder, wie heißt es, Cloud Computing-Interface.
Und das ist die Rechenleistung von mehreren CPUs zusammenfassen und das spezifische ist Cloud Computing eben nicht.
Die Sache mit der Cloud, wo dann die Wolke kommt, ist ja letztendlich auch so ein bisschen so ein Marketingbegriff.
Kann man eigentlich recherchiert, wer es erfunden hat?
Also was ja viele Leute, wenn ich mich heute mit Leuten erhalte, die nicht in der IT arbeiten, aber so irgendwie doch relativ gutes Basiswissen haben, dass Amazon der Größe wahrscheinlich immer noch nach Nutzung der größte Cloud-Betreiber ist und das ging ja im Wesentlichen damit los, dass Amazon als eine der größten kommerziellen Webseiten sehr stark darauf optimieren musste, dass zu Weihnachten alles klappt.
Weihnachten wurde viel verkauft, das heißt Amazon hat Rechenzentren aufgebaut, die die Last zu Weihnachten abfangen können und im letzten Jahr bis auf Black Friday und so was gab es auch noch gar nicht so richtig.
Das war alles wirklich immer kurz vor Weihnachten.
Die restlichen Rechner haben sich gelangen, weil sie die aber nicht abgeschaltet haben, sondern halt laufen lassen haben, denn es könnte ja sein, dass irgendwas ist und jemand jetzt auf einmal ganz viele Leute ganz schnell was kaufen.
Deswegen liefen die halt mehr oder weniger alle mit.
Und der großartige Gedanke, das zu Geld zu machen war halt neuergut, was gerade bei uns übrig ist, halt anderen.
Und weil es bei uns sowieso ist, ist das eine ganz kleine Kosten bis auf die Infrastruktur.
Und das war dann dieser Sprung zu dem, was wir heute als Cloud Computing bezeichnen, eben zu sagen, man kann das jetzt irgendwie minütlich oder völlig stündlich mieten.
Und praktisch, das ist ja das andere, was viele denken, vor allem viele Programmierer heutzutage, die Cloud ist unendlich groß.
Und man sieht das ja wie nie alle.
Das fühlt sich am Anfang auch immer so an, weil man halt immer noch ein Rechner klecken kann und noch ein Rechner und noch ein Terabyte hier und noch ein Terabyte da.
Aber irgendwann ist es dann doch zu Ende.
Das ist ja auch so ein Ding, man kann da spezifisch halt, wenn sie sich entweder Rechenleistung kaufen oder Speicher oder also Langzeit, Storage oder kurzfristigen Ramm oder was auch immer man gerade mehr braucht und sich so ein bisschen paketmäßig zusammenstellen, dass man eben gerade braucht.
Und auch die Cloud-Sende.
Na ja, man muss sich halt aber auch als Endanwender auch nicht mehr darum kümmern, wo ist das eigentlich Ganze?
Wo ist das Ganze?
Also stimmt nicht ganz, aber im Sinne von, ich will ja eigentlich so ein bisschen auch auf diesen Begriff, warum nennt man das halt irgendwie Cloud?
Kommt ja so ein bisschen auch daher so, sonst hat man da irgendwie so lustige Grafiken gezeichnet mit und hier und dann dahinten ist das Rechenzentrum und dann die Kabel bis zu dem Rek und dann ist da der Server drin.
Genau.
Und wo dann die Sache mit der Cloud kommt, es ist so ein Stück weit egal, sondern es landet dann bei zum Beispiel AWS, also quasi bei Amazon und dann da irgendwo da hinten, das musste ich gar nicht interessieren, welcher Server das jetzt genau ist in diesem Rechenzentrum, stell dir das einfach so als Wolke vor oder als Blackbox oder wie geht da das Kabel in die Wolke und du siehst, musst nicht wissen, was in der Wolke ist.
Das ist ja Sache des anderen Unternehmens.
Die kümmern sich darum, dass da irgendwo ein Rechner ist, der deine Aufgaben entwickelt und wo du auch alleine drauf bist und ob das jetzt noch ein Rechner für sich ist oder so ein stückchen, virtualisiertes Stückchen von dem Rechner.
Solange es sich so verhält, wie ein Server.
Wird es schon einer sein?
Das waren natürlich für viele also auch so Sachen wie mir fällt jetzt gerade komischerweise Tinder als erstes ein, aber so als eine App, die sicherlich mit quasi null Infrastruktur gestartet ist und dann aber sehr, sehr schnell, sehr groß gewachsen ist und da würde jemand, der ein eigenes Rechenzentrum betreibt, der könnte nicht so skalieren.
Dann würde man sagen, ich habe jetzt hier als erstes vielleicht, ich habe mal für die Zukunft gebaut und habe schon in einen Rechner-Rack mit, weil sie nicht 12 Rechnern drin investiert, damit ich richtig viele User abfackeln kann hat man aber exponentielles Wachstum und dann auf die Plattform holen kann.
Auf die Plattform holen.
Das sind wir jetzt schon auf 2 verschiedenen Ebenen.
Eine war Infrastruktur und jetzt schon die Plattform.
Ja, ja, ja, ja.
Aber in meinen Dienst integrieren kann.
Weil du hast ein anderes Wort verwenden.
Es gibt ja dann natürlich auch noch die Softwarearchitektur, wie man das macht, dass das alles skaliert.
Das ist ja nochmal eine andere Geschichte, aber klar, wenn viele Start-ups haben eben davon profitiert, dass sie exponentiell wachsen konnten, ohne selber sehr, sehr viel Geld in die Hand zu nehmen, vorher.
Und vor allen Dingen auch das Wissenaufbau und zu müssen, vorher.
Das wissen wir ja dann bei dem anderen Laden, der betreibt das Rechenzentrum und ich sage nur noch, ich möchte von euch.
Genau, so.
Kommt euch dann, dass das läuft.
Und für die Cloudbetreiber, also für AWS, für Microsoft, für Google und relativ neu Alibaba, und dann natürlich die ganzen kleinen Hetzner und so, das kam ja relativ spät dann erst dazu, dass diese ähnliche Modelle gemacht haben.
Ich glaube tatsächlich, dass viele Rechenzentrumsbetreiber und auch die kleinen Mitarbeiterin dann irgendwann auch dazu übergegangen sind, das anzubieten.
Und worauf wollte ich jetzt hinaus?
Genau, und all die haben daran sich eine goldene Nase verdient, dass sie zwar immer nur ein paar Mark mehr verdient haben pro Recheneinheit, sondern dann auf einmal jemand so ohne Sinn und Verstandskaliert, weil halt irgendwie schlechte Software oder was auch immer, dann haben die halt Millionen pro Monat dafür bekommen, wo in einem anderen Kontext irgendwann die User halt eine, weiß ich nicht, Out of capacity, irgendwas bekommen hätten.
No space left on the device.
Also, da gibt es schon irgendwie viel, was in dem Kontext mit Cloud Computing irgendwie passiert ist.
Genau, also diese Skalierbarkeit, die du ja letztendlich grad beschrieben hast, die ist halt auch ein wesentlicher Teil des Ganzen.
Nicht nur das, es kann mir so ein bisschen egal sein, also was man ja teilweise so ein bisschen als Location Transparency beschreibt, sondern auch eben dieses kannst skalieren.
Also du kannst halt von jetzt auf gleich, du kannst halt Infrastruktur hochfahren, dass halt du nicht einen oder drei Server hast, sondern halt zehn oder hundert.
Du musst dann teilweise schon auch ein bisschen gucken, wie du deine Software, deine Anwendung entsprechend baust, damit die das tatsächlich auch ab kann.
Aber wenn du da gewisse Grundregeln befolgst, kannst du die halt entsprechend gut auch skalieren.
Hast du ja da auch, ich hab's grad vor der Nase, so verschiedene Ebenen in dieser Cloud drin, also da einmal kannst du sagen, ich hätte gern 4 CPUs, 16 GB Speicher und ein Festplattenplatz und so viel.
Ist dann eher so die Infrastruktur Ebene, dann so die nächste Ebene oben drüber.
Ich hätte bitte gern auch noch da drauf, dass sich die andere Firma um das Betriebssystem kümmert, dass da läuft und vielleicht auch noch so ein bisschen Anwendung und Datenbanken und so Zeug.
Und das, was ich jetzt tatsächlich meistens höre, ist Software as a Service.
Das heißt dann nochmal eine Ebene oben drauf, also die andere Firma kümmert sich nicht nur um CPU und Speicher und Platten, sondern auch noch darum, dass da eine Apache oder einen Engine X, ein Software Paket draufläuft, dass die Aktualisierung gemacht werden und dass die Software Stände immer mitgezogen werden.
Also es wird in verschiedenen Stufen immer mehr abgegeben oder halt weniger, je nachdem, wie man es gerade kauft, in welchem Paket.
Und im Business, so wie das die Cloud-Hersteller dann an die anderen verkaufen, kommt da dann immer das World Service mit rein.
Was im ersten Moment auch total Harnbüchen klingt, weil das klingt so, als wenn der jetzt irgendwie keine, kein Blech mehr dahinter.
Du kannst alles berechnen, du brauchst gar keine, du brauchst gar keine, keine Computer, keine Hardware, nichts.
Genau, aber was halt dahinter steckt, ist eben, dass sich ein ganz großes Wort in dem Kontext von Software-Entwicklungen ist immer Sizing, wo man sagt, okay, wenn ich jetzt hier 100 Nutzer habe, die da pro Sekunde drauf kommen, dann brauche ich irgendwie so viele Rechner.
So, und das will man weg haben, weil dieses Risiko, will man nicht bezahlen als Hersteller von Software oder von einer Plattform, also von deinem Web-Service.
Und deswegen sagt man, ich miete mir einen Endpunkt.
Und der hat folgende Eigenschaften, da kann ich jetzt, keine Ahnung, wenn man sich eine Datemark vorstellt, da kann ich jetzt was hinschreiben und kann davon lesen.
Und ich sage den aber gar nicht mehr, wie groß das sein soll, wie viele CPUs sich da haben will oder wie viele Storage, sondern ich...
Das sind zu viele Volumen pro Zeitung halt.
Genau, und dann sass du nur noch, ja, und mach's bitte maximal so teuer.
Und das war's, den Rest macht der Anbieter, wieder die großen Cloud-Hersteller, Amazon, Microsoft, Google, Ali.
Die machen das dann für einen und man bezahlt halt auf einmal pro Request, also im Datenbank-Kontext bezahlt man, wie viel liegt denn in der Datenbank drin?
Es ist völlig egal, wie groß die Platte ist, die unten drunter hängt, sondern wie viel liegt in der Datenbank drin?
Backups machen sie auch noch.
Zahlt man aber auch?
Zahlt man auch.
Und jeden Request zahlt man.
Also irgendwie Pillarbeträge im Micro-Send-Bereich, aber das leppert sich halt zusammen.
Und irgendwann könnte man dann auch ausrechnen, hoch jetzt, wenn hier alles stabil ist und alles läuft und man weiß, wie viele Nutzer man hat, dann wäre das Betreib meines Rechenzentrums deutlich billiger als das, was man da...
Es ist ja so eine Sache, weil alles, was man irgendwo auslagert, dann muss man ja auch den Gewinn des anderen Unternehmens bezahlen.
Ja, aber wie so oft man...
Achso, und dann der ganz große andere Teil ist, man kauft sich natürlich noch Garantien.
Also, all diese Anbieter versprechen einem 99,9 und dann relativ viel Neun hintendran Verfügbarkeit, was letztendlich irgendwie auf das...
Wie viel den Neun hintendran auch wieder bezahlt?
Ja, ja, genau, man kann natürlich mehr bezahlen und das Einzige, was sich aber ändert, ist, dass es teurer wird und die Schadenzumme, die dann zurück bezahlt wird, größer wird.
Aber da müsst ihr vielleicht die Sache mit den Neunen vielleicht nochmal kurz erklären, was das damit wichtig ist.
Genau, also da steht dann irgendwie so was wie 99,99,99 Prozent Ausfallsicherheit oder Verfügbarkeit.
Und wenn man das dann runterrechnet, heißt das keine Ahnung, so was wie 2 Stunden pro Jahr könnten ausfallen.
Ja, genau, und wenn das gerissen wird, also wenn dann halt doch 3 Stunden Ausfall war oder 5 Tage, dann kriegt man halt eine Vertragsstrafe irgendwas.
Die Frage ist halt, wie...
Also viele rechnen dann damit, ne?
Also und es gibt natürlich auch Unternehmen, die dann sagen, ja, okay, ich mach mein System auf AWS, ich hab eine 99,99,99 Prozent Ausfallsicherheit, deswegen sag ich jetzt meinen Kunden, meine Plattform hat auch eine Verfügbarkeit von 99,99,99 und nimmt vielleicht einen neuen weg, für alle Fälle.
Kurz wegen diesen ganzen 9, ich hab jetzt gerade mal nebenher gerechnet, das Jahr hat 8760 Stunden, das heißt 99,9 wären 87 Stunden Ausfall.
Das wär ziemlich schlecht.
99,9 wären sehr schlecht.
Moment, ich glaube du hast dich leicht verrechnet, kann das sein?
Ich glaube es sind nur 8,7 Stunden, wenn du 1,9 hast.
Das ist immer noch relativ schlecht.
Aber häufig ist es jetzt nicht so...
Also genau, es kommt halt darauf an, wie verfügbar muss der Dienst sein, wenn den man da irgendwie anbietet, so einen online Dienst, wenn man so ein online Shop ist, wie Amazon oder Otto oder Elektronik Shops die natürlich rund um die Uhr erreichbar sein wollen, idealerweise.
Da kann 8 Stunden im Jahr, gerade wenn es zur falschen Zeit ist.
Das kann man zu Weihnachten, Amazon einen Tag lang ausfallen.
Also 8 Stunden, so einen Arbeitstag.
Genau, und zum Beispiel 99,99 also insgesamt so 5,9 drei davon hinterm Komma, da wären wir dann nur noch bei 5 Minuten und ebbelstückchen, die das pro Jahr dann ausfallen dürfte dieser Dienst.
Das kommt aber ganz schnell mal so zusammen.
Also irgendwie, schon mal aktualisiert, Bums kurz runter und wieder hochfahren, bist du schon dabei.
Ja, so und das ist die eine ich glaube, High Availability für so ein Pro, so ein Stichwort, wo dann wirklich im Hintergrund mehr Resorten miteinander laufen und durch Mechanismen zugesehen wird das, bevor der eine runterfährt, eine andere übernommen hat und so.
Genau, da gibt es super viele Sachen.
Das Schöne ist ja, dass die Open Source Community häufig gut nachzieht und solche, also entweder alternative Projekte oder teilweise die Projekte, die dann auch bei den großen Herstellern verwendet werden oder die Software, die da unten drunter läuft, die ist dann häufig auch wieder dafür verfügbar, dass man das auch selber betreiben kann.
Also es steht viele nicht im Wege selber, seine drei Rasperees mit einer Cloud auszustatten und dann genau die gleichen Endpunkte zu bekommen, denn da kommen jetzt vielleicht zu den anderen Fallen.
Wir haben nicht von der Weide, auch schon mal über Proxmox zum Beispiel gesprochen.
Ich glaube, wir hatten schon Proxmox, ja.
Aber es gibt anderes.
Was dann jetzt dazukommen, sind natürlich die zwei Sachen.
Also, dass man und auch das machen diese Hersteller ganz bewusst eben irgendwelche Endpunkte hat, mit denen man dann programmiert, die man als Basisfunktionalität für die eigenen Systeme benutzt.
Also ein ganz großes Ding ist S3 von Amazon, was viele Leute wegen geringer Kosten für relativ viel Speicher benutzen, um halt keine Ahnung.
Ich bin da bei Bilder, die selten geladen werden oder so, die packe ich halt in S3.
Und da liegen die dann sehr, sehr günstig und man bezahlt im Wesentlichen dafür, dass man sie transferiert.
Das ist alles, also wie gesagt, solang es wenig Daten sind, ist das lächerlich klein, die Kosten, die da entstehen.
Bezüglich mal, was ist denn dann auch wenig Daten?
Was ist wenig Daten?
Ich weiß nicht, also wenn du jetzt irgendwie deinen Dienst mit einem Terabyte oder so betreibst.
Das ist schon billiger, als jetzt eine Festplatte an ein Raspalier zu hängen und da ein Monat lang zu betreiben.
Aber natürlich rechnet es sich dann halt hoch, wenn viel Zugriff laufen ist.
So, aber der andere Effekt, den das hat, ist halt S3, hat eine API, also wenn man seine Daten, wenn ein Softwarehersteller oder ein Plattformhersteller, ein Web-Servicehersteller, keine Ahnung, seine Bilder in S3 speichern will, dann muss er dazu eben, dass die Schnittstelle benutzen, die Amazon vorgegeben hat.
Das ist mittlerweile standardisiert und wurde von anderen nachgebaut sozusagen, also standardisiert nicht, aber es ist ein Quasi-Standard.
Aber zu der Zeit, als das entstanden ist, war das eben so, wenn man einmal angefangen hat, sein Produkt draufzubauen, dass das eben Daten in S3 speichert, dann kam man da nicht mehr weg.
Dann hätte man das ganze Produkt umschreiben müssen, um jetzt doch auf der Platte, auf seinem Raspalier zu schreiben.
Man erzeugt also genau diesen Lock-in-Effekt, also man kommt nicht mehr weg von dieser Cloud.
Es ist für den Betreiber doch super.
Das ist für die super.
So, und dann genau, so das ist die die eine Geschichte.
Das hat sich mittlerweile ein bisschen gegeben, weil eben viele von diesen Schnittstellen zu Quasi-Standards geworden sind und man eben jetzt auch bei Hitznern S3 Endpunkt kriegen kann, auch wenn der dann gar nicht bei Amazon liegt.
Und man kann auch Software selber auf seinem Raspalier installieren, der wiederum so ein S3-Interface zur Verfügung stellt.
Also das geht alles.
Ja, wobei es gibt auch noch was.
Ruck heißt das übrigens.
Da kann man quasi auf sein NFS auch wieder der Turm im Schach.
Das ist das eine und das andere, was man jetzt immer wieder liest und immer wieder bei einem Fachmedien ist natürlich Security.
Also die Frage, ja, moment, früher war es euch total wichtig, dass niemand auf eure Kronjuwählendaten, Kundendaten etc.
schauen kann.
Und heute ladet ihr die freiwillig bei anderen hoch.
Früher habt ihr Angst vor Wanzen gehabt, heute bestellt die Wanze eure Pizza.
Ja.
Es liegt eigentlich, da liegt es das größte Risiko für die meisten Anbieter heutzutage und da versuchen natürlich die großen Tech-Unternehmen irgendwie gegenzuwirken, aber halt mit ganz viel Schlangen im Wesentlichen, weil es immer darum geht, dass man das irgendwo verschlüsselt.
Weil letztendlich liegt es halt immer auf den Festplatten vom Cloud-Anbieter und ist da mit einem Schlüssel verschlüsselt, der in vielen, vielen Fällen Cloud-Anbieter selber bekannt ist.
Aber wenn es dann noch in Deutschland liegt, dann sind wir doch in einer souveränen Cloud.
Der muss nicht rosa sein, aber dann sind wir doch in einer souveränen Cloud.
Da gibt es ja auch entsprechend Marketingbegriffe gerade jetzt.
Spätestens seit, also ein ganz großes Thema bei diesem ganzen Cloud und wo speichern wir Dinge ist natürlich dieses ganze, das zum Beispiel Amazon und Google und auch Microsoft sind natürlich alles vornehmen, die grundsätzlich natürlich auch der amerikanischen Gesetzgebung und dementsprechend auch potenziell den amerikanischen Geheimdiensten unterworfen sind.
Und gerade auch was zum Beispiel möglicher Geschäftsgeheimnisse anbelangt.
Dann gab es dann zwar sowas wie Privacy-Shield als Abkommen zwischen der EU und den USA oder gibt es glaube ich immer noch.
Davor, ich weiß schon gar nicht mehr wie es heißt, gab es davor noch ein anderes Abkommen, das quasi sicherstellen soll.
Nein.
Nein, nein, nein.
Nein, nein, nein.
Nein, nein, nein.
Nein, Prism war jetzt kein Abkommen, das verhindern soll.
Das hat andere Informationen übertragen.
Genau, ja, nein.
Genau.
Aber Safe Harbor war glaube ich tatsächlich das richtige Stichwort, was ich da jetzt gerade auf deinem Bitcoin-Plitz sah.
Genau, Safe Harbor bzw.
Privacy-Shield, wo man sich dann so ein bisschen der Illusionen begab, dass man doch juristisch sagen kann, hey, mach da mal keine bösen Dinge oder wenn dann müsst ihr den Leuten das Bescheid sagen quasi so.
Aber generell hast du halt immer das Problem, das sind amerikanische Unternehmen, wo potenziell wenn der Geheimdienst mal anklopft oder ein Gericht sagt, ihr müsst da Dinge rausrücken, das dann vielleicht sein könnte.
Und spätestens seit der Datenschutzgrundverordnung, gab es ja dann eh noch mal ein großes Aufschrei, "Huch, dürfen wir denn überhaupt die Daten teilen, gerade wenn es noch irgendwelche personenbezogenen Daten sind?" Und das sorgt dann dafür, dass es Bestrebungen gibt, das doch irgendwie in Deutschland zu halten, irgendwie auch zu verschlüsseln solche Sachen.
Aber selbst da muss man natürlich mal so ein bisschen gucken.
Wie viel ist da von Marketing?
Wer hat den Schlüssel?
Wer hat den Schlüssel?
Vor wem schützt man sich ist ganz häufig die Frage.
Also das gibt ja was man ganz häufig irgendwie besprochen wird, ist wie die Daten in Rest.
Also wie werden die Daten verschlüsselt, wenn sie auf der Platte liegen?
Das sind aber häufig Angriffsszenarien, wo eigentlich nur davor geschützt wird, dass irgendjemand ins Rechenzentrum reinläuft und die Platte aus dem Rechner zieht.
Was ja auch vorkommt.
Was vorkommt, aber ja, ich weiß nicht wie wahrscheinlich das ist, dass jemand ins Amazon Rechenzentrum reinläuft und genau die Platte zieht auf der Daten liegen.
Aber es muss man auch bedenken, aber man muss eben gleichzeitig bedenken, dass man sich, damit beschäftigt, vielleicht die offensichtlichen Probleme übersieht, nämlich, dass Amazon selber in dem Fall von AWS Zugriff auf die Daten hat.
Nicht immer, aber da muss man sich halt Gedanken machen.
Übrigens, das ist für viele Unternehmen, ist das tatsächlich auch wirklich wichtig, das hört mal relativ selten, aber Walmart beispielsweise macht in allen Verträgen, die sie mit Softwareherstellern abschließen, stellen die sicher, dass kein AWS-Dienst dran vorkommt.
Walmart will natürlich nicht, dass die Daten bei Amazon liegen oder das Amazon fennig dafür kriegt, von dem was Walmart hier ab.
Weil die natürlich auch Einzelhandel ja auch letztendlich irgendwo sind und dementsprechend mit Bewerber.
Ja, das macht Sinn.
Aber ich sage mal so, mit der ganzen Flexibilität, gerade was jetzt so irgendwie Daten und sowas anbelangt, mit der ganzen Flexibilität und Skelleberkeit, die wir vorhin besprochen haben, man tritt sich halt durchaus auch insofern neue Sachen ein.
Man muss ja auch so was wie Benutzer, Rollen und Rechte muss man ja auch irgendwie einstellen und man hat dann plötzlich nicht mehr unbedingt den Einatmen, der das irgendwie alles kann und braucht man ja auch gar nicht mehr, ist ja alles Cloud.
Stimmt so natürlich jetzt auch nicht, man braucht da schon auch Leute, die sich irgendwie mit diesen Cloud-Technologien auskennen und welche Schnittstelle brauche ich da jetzt, was muss ich da hier einstellen.
Aber es kommt häufiger mal vor, dass dann Dienste plötzlich unfreiwillig offen konfiguriert werden, dass da vielleicht mal so eine MongoDB oder irgendeine andere Datenbank oder so ein S3 Bucket oder ein Bucket wie auch immer sie dann in den anderen Clouds heißen, dass sie dann so leicht zu offen sind, weil erst funktionieren Dinge nicht, irgendjemand formelt rum an der Konfiguration, damit man dann irgendwie Dinge miteinander verbinden kann, irgendwelche Dienste und dann liegt da aber leider so ein ungeschützter Bucket rum mit ganz wichtigen...
Ich kann doch als Entwickler super drauf zugreifen.
Ja, ja.
Der Hund begrabene früher hat sich halt der Entwickler oder die Entwicklerin einfach an den Rechner gesetzt, auf dem die Daten gespeichert sind und hat also, wenn ich immer so, aber konnte so sein, dass man einfach direkt geschaut hat und nicht von Außenzugriff gebraucht hat.
Heute kommt aber...
Und es gab auch jemand, und es gab auch im Zweifel einen Admin, der das so abgeregelt hat, dass man da nichts anderes machen kann.
Genau, aber heute ist es eben so, wenn du dir Daten anschauen willst von deinem System, was du auf Basis von AWS, Microsoft oder Google-Diensten gebaut hast, dann musst du ja dir selber Zugriffsrechte darauf erteilen und du selber, wenn du da sitzt und drauf zugreifst hockst du aber auch nur an irgendeinem Rechner, der irgendwo steht und jeder andere, der halt an einem Rechner hockt, nicht weiter entfernt ist, kommt genauso gut ran, so lange, wenn du irgendwas falsch machst bei der Kulturrechte.
Es erfordert schon so ein bisschen Aufmerksamkeit in Rechtemanagement, in gucken, welcher Datenstrom soll von wo nach wo, warum, mit welchen Rechten.
Und was passiert eigentlich, wenn ich als nicht angemeldeter Versuche darauf zuzugreifen?
Dann möchte ich den möglichst nicht sehen.
Solche Sachen.
Wir haben heute ganz viel über Cloud Computing geredet.
Wenn ihr dazu Fragen habt, erreichte ihr uns auf Mastodon einem dezentralen Dienst bei @cccp@caus.social oder per E-Mail der auch hier aufnommen recht, oh, die laufen nicht in der Cloud.
Wir haben noch recht das Blech irgendwo stehen.
Auf radio @cccp.org und ansonsten hören wir uns in einem Monat wieder, ein bisschen früher, in September am zweiten Montag von 21 bis 22 Uhr auf 90,7 Mhz UKW in Potsdam oder 80,4 Mhz in Berlin oder auf AP Plus, auf dem Sender FR-BB und 24/3.
Und falls es Menschen gibt, die zufälligerweise auf dem CAHS Communication Camp sich befinden, dann treffen wir uns sogar mit Gesicht und trifft uns auf dem Chunk oder am Badesee oder am Laptop irgendwo in Mildenberg.
Bis dahin.
Und jetzt haben wir noch mal Creative Commons Musik, diesmal von Tuerson Morrison wahrscheinlich klingt so der Titel "Get Popular" eine Creative Commons license aus dem Free-Music-Archive.
Tschüss.
[Musik] cuz they afraid of what they don't know