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Herzlich Willkommen zur Mayausgabe von Chaos im Radio.
Du hättest ja die ersten 3 mal beim Übenden dabei sein sollen.
Nehmen wir so, ja hallo, hier ist die Mayausgabe von Chaos im Radio.
Hast du mich gerade gemütet?
Nein, nein, nein.
Ich habe mich gerade entmutet.
Ja und ihr hört es schon, wir haben schon viel Spaß und heute mit dabei ist der Cyroxx.
Hallo.
Nicht mehr gemütet?
Der Hannes.
Ja, ich schaue mich noch an, hallo.
Und der Knurps.
Moin moin.
Hallo Gini.
Hallo Gini.
Willkommen in der Machbar, physisch so lange anwesend.
Wir hatten auf jeden Fall schon sehr viel Spaß im Vorgespräch.
Auf ja.
Du vielleicht.
Kommt immer auf die Perspektive an.
Eigentlich war Hannes hier tot traurig, dass wir alle so eine Grimmmasse, also so ein komisches Gesicht ziehen und total furchtbar sind.
Ja, neun von zehn.
Neun von zehn Menschen finden Mobbing gut.
Hätte sagen was anderes, glaube ich.
Wir waren doch vorhin schon mit den Dead Jokes durch.
Ja, ja, ja.
Hey, ja, ja.
Ja, haben wir noch Themen?
Bestimmt.
Bestimmt.
Ja, denke ja.
Du hast ja heute kategorisiert, liebst das Cyroxx und sortiert.
Und sortiert, du willst das alles gepflegt und ordentlich, ganz unkaotisch machen.
Ja, so ein bisschen Struktur wäre, glaube ich, schon ganz gut.
Struktur ins Chaos bringen.
Ja, so ein bisschen Struktur.
Und ich kann das sogar ohne Globuli machen.
Ohne Berliner Mauer Globuli.
Was?
Ja, das ist ein Rabbi-Tor, das wir jetzt heute nicht aufmachen.
Okay, gut.
Aber es gibt für und gegen alles auch nicht wirksame Globuli.
Letztes Jahr knirschen wahrscheinlich nichts zwischen den Zähnen.
Aber falls dein Zuckerspiegel zu niedrig ist, kannst du die super nehmen.
Super.
Oh.
Wisst ihr was?
Ich muss doch das Intro noch adributieren.
Oh ja, mach mal.
Ich hab ja nicht getan.
Was hab ich denn grad gehört?
Wir haben dieses Intro, das kommt wie so vieles aus dem Free Music Archive.
Macht ordentlich Druck.
Und es macht ordentlich Druck.
Man könnte das für richtig gute Intros benutzen.
Aber wir haben es auch benutzt.
Wo war's denn?
Oh nein.
Ich hab's verloren.
Das Internet.
Unendliche Weile.
Man findet so vieles, aber man findet es nicht wieder.
Es war von ArcSound, der Sport Action Teaser.
Im Free Music Archive unter einer Creative Commons Lizenz.
Deswegen können wir das hier verwursten, weil wir nicht kommerziell sind.
Oh, schade.
Ich werd hier nicht bezahlt.
Kommerziell müsste man Dinge tun.
Ja.
Anmelden, abmelden.
Genau.
Weil wir nur Freies spielen.
Und das hier witzigerweise auf Platz 18 der Charts der Woche.
Wahrscheinlich, weil so Leute wie ich da achtmal draufgeklickt haben, um zu üben, wann ich da jetzt Chaos rein sagen muss.
Und dann quatscht die Gini dazwischen.
Nein, macht sie nicht.
Ach so, macht sie ja nicht, weil sie gemütet ist.
Der Fußknopf ist.
Entschuldigt.
Ich habe euch unterbrochen, aber jetzt haben wir hier den rechtlichen Rahmen gesetzt.
Die eine Ort gemacht.
Und können weiterreden.
Das ist aber keine Rechtsberatung.
Kein Fall.
Dafür gibt es einen anderen Broadcast.
Den ich übrigens sehr schätze.
Der da heißt?
Die Rechtsberatung.
Ah, okay.
Doch, so einfach.
Aber ich dachte mir, ich frage sicher, als habe ich mal nach.
Ja, ja.
Haben wir noch ein Thema?
Na, wie wäre es denn mit, wenn das alles eh schon grad so ein bisschen erratisch ist, wie wäre es denn mit Computerfehlern, die zu lebensbestimmenden Entscheidungen führen?
Oh.
Was soll's geben?
Also was soll's geben, ja.
Stellt euch mal vor, ihr seid verheiratet.
Also klingt nach einer total absurden Idee.
Trifft zu?
Trifft zu, okay.
Stellt ihr hier vor und die anderen hier im Raum auch, ihr seid verheiratet.
Es ist aber jetzt irgendwie grade nicht mehr so toll mit dem Ehepartner.
Und ihr wollt euch scheiden lassen.
Und außerdem habt ihr irgendwie noch jede Menge Kohle auf der hohen Kante.
Und dann wollt ihr das natürlich über eine spezialisierte Kanzlei machen lassen, wo man auch sicher gehen kann, dass die alles richtig machen.
Genau, weil es geht ja einfach auch um jede Menge Geld.
Verlangen ihr wahrscheinlich auch 3,50 Euro dafür?
Mal 10.000 Millionen.
Mindestens.
Pro Stunde.
Genau.
Und dann stellt euch weiterhin vor, dass ihr kriegt eine schöne Meldung, dass ihr jetzt endlich geschieden seid.
Juhu.
Ja, seid's aber nicht.
Na ja, bzw.
ihr seid schon geschieden, aber dann war es dann also...
Ja, die einen nicht.
Ah, erzählts mal bitte.
Genau, wir sollten es vielleicht im Kontext erzählen, weil...
Das ist wie mit Witzen, die man nur versteht, wenn man sich schon kennt.
Ich hab nur ein bisschen draußen die Struktur gebracht.
Wir fassen wieder von vorne.
Nein, das Ding ist es, es gibt tatsächlich den Fall, dass da irgendwie in Großbritannien...
...jemanden mausgerutscht ist.
...jemanden mausgerutscht ist.
In der Kanzlei Wadak, die bekannt sind dafür mit besonderem...
Also, dass man da halt gerade bei Eheparen die hohes Einkommen...
Man kann sich hochklassisch scheiden lassen.
Ja, genau, man kann sich hochklassisch scheiden lassen.
Und die Kanzlei Wadak, oder Wadak, die ist da bekannt dafür und spezialisiert da drauf.
Und da ist wohl aber einer der Mitarbeiter auf den falschen Knopf gekommen...
...und dann hat man ein falsches Ehepaar Williams getrennt.
Kann ja mal passieren.
Kann ja mal passieren.
Da hat man auch gemerkt, dann.
Da hat man dann auch irgendwann gemerkt, man hat da auch versucht, das rückgängig zu machen.
Aber, ja...
Ist ja nicht so schwierig, ich nehme ein bisschen den Eintrag aus der Datenbank wieder raus.
Leider nein, weil es halt auch so eine...
Es ging da um eine feine Order, also irgendwie so eine letztgütige Erklärung übersetzlich mal frei.
Wir sind alle hier, keine Juristen deswegen.
Habt ein bisschen Nachsicht mit uns.
Und diese feine Order, die ist halt irgendwie so eine "Jetzt" und ein für allemal Erklärung, die halt eben nicht rückgängig gemacht werden kann.
Außer, dass ein Gericht sagt, okay, das ist entweder ungültig oder dass man das für ungültig erklären kann.
Das hat das Gericht aber nicht gesehen.
Das hat es quasi nicht nur nicht gesehen, sondern abgelehnt, das zu sehen.
Ja, das heißt schade.
Ja, aber nur kriegt einfach die...
Ja, ist das hier vorteilsfrei, kann ich annehmen, dass die Ehe-Partnerin jetzt die ehemalige vermutlich mehr Geld bekommt, von dem was die Anwälte sonst bekommen hätte.
Hast du dafür irgendwelche Fakten, mit denen du das unterlegen kannst?
Nein, nie.
Also, steht das damit drin in diesem Artikel?
Das steht gar nicht.
Was drin stand, was ich aus einem anderen Artikel dann gefunden habe, war eben, dass die Anwälte da eigentlich noch ein bisschen mehr rausholen wollten.
Aus dem Scheidungsversuch sozusagen.
Und dann halt auf "Okay, let's do this" geklickt haben.
Mhm, okay.
Und das ist dann blöd, ne?
Also, für mindestens eine Hälfte.
Ja, obwohl das eigentlich noch gar nicht wollte.
Also, mindestens 25% der beteiligten Personen dieser beiden Scheidungsverfahren sind unglücklich.
Glücklich eine Person, die die Maus bedient hat.
Ja, die auch.
Also, deswegen gilt einmal mehr Trump-Prüfe, wer sich ewig bindet, dass er nicht den falschen Knopf entbindet.
Moment, das war wieder was anderes.
Ja, also, deswegen ist es passiert.
Also, am Ende des Tages, auch hier an diesem Artikel steht auch so ein bisschen wieder dran, nach einem Computerfehler, was jetzt immer aus dem Moment halt auch so klang wie Virus.
Ein Computer, ja, ja, oder ein Computer hat einen Fehler oder ein Algorithmus.
Eine KI vielleicht gar hat einen Fehler gemacht.
Die Russenwarns.
Die Blockchain.
Big Data.
Die Cloud.
Datenschutz.
Bingo.
Nein, also man, zumindest aufgrund der Titel des Titels könnte man annehmen, es wäre ein Computerfehler vielleicht durch einen Angriff.
Nein, es war ein Computerfehler durch einen Benutzer.
Dieser Fehler wäre auch ohne Computer wahrscheinlich genauso passiert, nur nicht so schnell.
Das ist so ein Ding, was manchmal auf den Zünder geht, weißt du?
Also, nicht immer ist ein Computer dran schuld, wenn was schief läuft.
Und manchmal, wir machen weiter.
Heute am Text.
Ja.
Was ist denn im Weltraum los?
Im Weltraum.
Du stellst mir so viele Fragen heute.
Ich hab geübt.
Fragen bildet.
Ja, nicht fragt, bleibt dumm.
Na, was ist denn im Weltraum los?
Na, ich bin ja echter Fan von dieser, deswegen erzähle ich das jetzt.
Es gibt ja diese beiden Sonden, Voyager 1 und Voyager 2.
Die, ich glaube, 77 gestartet sind.
Das sind die beiden am weitesten entfernten von Menschenhand erschaffenen Objekte.
Die in den Weltraum ausgesendet wurden.
Es gibt immer mal wieder eine Neuigkeit, dass Voyager 2 oder 1 jetzt gerade irgendeinen neuen fernen Punkt erreicht haben und irgendwie am Rande des Sonnensystems sonst was.
Das ist alles ganz unklar definiert.
Deswegen kann man da immer mal wieder sagen, Sie haben eine Grenze über Schritten.
Ich dachte, das dehnt sich aus.
Ne, okay, egal.
Also, das war das Universum.
Grundsätzlich auch das, dass das Universum sich ausbreitet, das ja.
Aber eben, es gibt halt das Sonnensystem hat ja so eine nicht ganz so definierte Grenze.
Aber da, also es gibt auf jeden Fall da so ein Bereich, wo dann Dinge nochmal ein bisschen sehr anders sind von den Bedingungen her.
Genau.
So, und jedenfalls die beiden sind unterwegs schon sehr, sehr lang.
Und es dauert auch noch ein Weile, bis es überholt werden.
Ich glaube, irgendeine der menschlichen Sonden von vor 20 Jahren, ob es wahrscheinlich die, die Pluto fotografiert hat zuletzt, ist deutlich schneller unterwegs, könnte also die beiden irgendwann überholen.
Also, natürlich fliegen die alle in völlig unterschiedliche Richtungen, aber zumindest von der Entfernung.
Aber so, bis das passiert ist, werden wir immer wieder von den beiden Voyagers hören.
Und das Schöne für so ein Informatiker ist halt, da fliegt halt so ein Ding, das hat in den 70ern jemanden konstruiert und das sendet immer noch irgendwelche Dinge.
Da sind Beiz unterwegs.
Genau.
Und das, ich glaube, der Informationsgehalt ist schon lange sehr gering.
Also, weil die Sensoren, die da an Bord waren, naja, da ist nicht mehr viel von übrig.
Die sind alle schon ziemlich, ziemlich stark korrigiert.
Batterie alle.
Gegangen, Batterie alle, sonst was.
Aber es kam immer noch irgendein Signal.
Und von Voyager 1 kam nun, da gab es Ende letzten Jahres das erste Mal, die Meldung kam nur noch Datenmüll.
So hat das die Deutsche Presse getitelt.
Weil da ein Teil des Speichers ...
Das war das Schlimme, es konnte keiner sagen, was da war.
Also es kam halt nur irgendwie robs.
Und dann gibt es natürlich jede Menge Protokolle, was die Leute machen, um halt irgendwie ein Reset zu machen, quasi "Did you try turning it off and on again" im Wesentlichen.
Und das Spannende ist aber, dass für diese beiden Sonden kein Simulator existiert.
Also alle anderen Sonden, die später in den Weltraum entlassen worden sind, noch aktiv sind, haben einen Doppelgänger auf der Erde und dann spielt man mit dem Ding rum.
Für Voyager 1 und 2 gibt es das aber nicht.
Und alle, die daran gearbeitet haben, sind schon in Rente oder Tod und oder Tod.
Und deswegen ist es halt immer, wenn da irgendwas schief geht, ist das ein bisschen schwierig da weiter zu gehen.
Spannende Forensik.
So und nun haben sie da alles Mögliche probiert, die Ingenieure.
Und was ich am schönsten finde, ist, dass das Ding hat immer weiter Datenmüll gesendet.
Und wie das funktioniert, ist halt da sitzt jemand quasi an der Empfangstation und dispatched sozusagen.
Also der gibt dann Daten weiter, die er empfängt an das jeweilige Team.
Und der Kollege, der da saß und die Voyager 1 Daten empfangen hat, hat die weitergegeben und hat anschließend gesagt, ich habe da noch mal reingeguckt in diesen Datenmüll.
Das sieht aber aus wie so ein Memory Dump.
Und da fragt man sich schon, wie so der weiß, wie so ein Voyager 1 Memory Dump aussieht.
Aber ja, da hat jemand reingeguckt.
Und das ist doch so ein D-Bugging-Signal, also die Idee ist halt, dass die Sonde zurück schickt, was komplett im internen Speicher vorgeht.
Und daraus können dann die Ingenieure auf der Erde wiederum irgendwie Rückschlüsse ziehen, was wohl falsch sein könnte oder richtig, oder was man jetzt machen muss, welchen Knopf man drücken muss.
Und die haben aber nicht erkannt, dass die Sonde das tut.
Hat wohl damals aber trotzdem jemand mitgedacht.
Ja, doch.
Und ja, mit dem Dump haben sie dann halt ein bisschen rumgemacht, haben festgestellt, was sie jetzt drücken müssen, welches Modul sie jetzt wieder deaktivieren oder wo sie das Backup einschalten müssen.
Ich glaube, die Hälfte der Sonde ist eigentlich schon deaktiviert, weil es meist irgendwie gut put ist.
Aber ja, grundsätzlich sendet sie jetzt wieder.
Und das ist dann der Jubel, das ging jetzt irgendwie Ende April, glaube ich, durch die Medien.
Ja, aber vielleicht sollte man noch dazu sagen, also, damit man überhaupt erst mal jubeln konnte, musste man natürlich das Problem erstmal beheben.
Also man musste halt so ein bisschen um diesen kaputten Speicherbereich halt rundrum programmieren.
Und genau, sie haben halt irgendwie ja dann festgestellt, dass ein einzelner Chip nur beschädigt ist.
Und dann entschieden der Code, der auf diesem Chip liegt, an einer anderen Stelle, eben sogenannten Flight Data Subsystem abzulegen.
Dass noch nicht kaputt ist.
Ja.
Und um das aber tun zu können, und dann mussten sie halt eben Dinge tun, aber es gab keinen Speicherbereich, der irgendwie groß genug war, um das halt zu tun.
Deswegen mussten sie da irgendwie ganz viele Pointer, ganz viele Referenzen halt dann noch irgendwie umbiegen.
Also ich meine, das hat man ja in der Vergangenheit auch immer mal wieder so gehört.
Und ich finde das ja eben gerade auch an diesem konkreten Beispiel bei Voyager auch so spannend.
Eigentlich programmiert man einfach mal größere Teile, diese Dings einfach mal umumald, einfach mit den physischen Beschädigungen halt irgendwie klarzukommen.
Und das dann halt anzupassen.
Einfach mal ist halt auch so eine Sache, wenn jeder Tastendruck 22,5 Stunden unterwegs ist, einfache Strecke.
Genau.
Und dann noch mal so lange zurück.
Genau.
Das ist dann auch das nächste Problem, das dann halt irgendwie in Summe dann erst mal 45 Stunden später überhaupt sieht, ob es was gebracht hat.
Wobei man wahrscheinlich ist das irgendwie authentisch, weil ich glaube in den 70er-Jahren hat man ja exakt so programmiert.
Man hat da ein Loch in die Karte gestanzt, dann hat man es reingeschoben und am nächsten Morgen hat man geguckt, was rauskam.
Also vielleicht ist das genauso, weil es dieses Ding entwickelt.
Es ist schwer vorstellbar wie, also es ist glaube ich nicht mehr mit Programmierung von heute vergleichbar, was dahin und her geschoben wird.
Wenn man heute noch so programmiert, dann viel Spaß.
Ja, also wie ich wollte jetzt sagen, hat wahrscheinlich keiner den Chrome Update eingespielt oder die neue Node.js Version installiert.
Ich hatte das ganze Ding nicht rechnen, da ist sogar eine Chipkarte.
Wenn es vermutlich ist, dass es gar über dich gibt.
Also du meinst, die sind nicht wie SpaceX?
Machen SpaceX.
Ist das eine Brücke?
Nein, na SpaceX benutzt ja auf ihren Tablets irgendwie so Chrome.
Ah, richtig, das war auch noch irgendwo ja.
Ich habe gehört, dass hat bei Google intern durchaus für einen kurzen Zusammenzug bei manchen Menschen, die für Chrome verantwortlich sind, gesorgt.
Ob man das denn wirklich will.
Ja, ja, ja.
Also deswegen, der jubelbezüglich Voyager ist glaube ich berechtigt, weil es ist einfach, wie ihr schon gesagt habt, aus heutiger Sicht echt unvorstellbar, dass man sagt, okay, wir haben da jetzt einfach mal ein Stück Hardware.
Das fliegt jetzt schon seit fast 50 Jahren mal so durch die Gegend.
Sehr kalt.
24 Milliarden Kilometer steht da so am Rande weit weg.
Top Batterie drin.
Chrome.
Das Einzige, was eigentlich gut ist, ist, die kann nicht von Sonnenstürmen erwischt werden.
Die sind da draußen kein Konzept mehr.
Plasma Licht ist noch ein Thema, da hinten in diesem Bereich, wo das bürgenfroh ist.
Aber Sonnenstürme sind da eher kein Thema.
Aber uns aber schon, das ist jetzt eine Brücke.
Die ist richtig schön, Maxi auch.
Ja, wer von euch hat dann am Freitag in der Himmel geschaut und irgendwas gesehen?
Letzten Freitag.
Also letzten Freitag, ja, wenn ihr das jetzt hört.
Vorgestern.
Ja, also ich habe es so spät gehört, ich habe nicht rausgeguckt, ich habe auch nichts gesehen.
Ich habe am Tag danach ganz oft geschaut und da war auch nichts zu sehen, leider.
Es war nur an dem Freitag, Samstag weiß, ich habe sogar bis 1.40 Uhr habe ich geschaut, aber nix.
Es hieß ja, es könnte noch mal, aber nüscht.
Nüscht ist, müssen wir noch findern fahren.
Das war irgendwie der größte Sonnensturm seit einer ganzen Weile, oder?
Also ich habe vorher nochmal nachgelesen, die haben da auch eine Skala von 1 bis 5.
Und es ist überhaupt der letzte 5er Sonnensturm, ist irgendwie 20 Jahre her.
Und es ist der zweitstärkste Sonnensturm, der seit den 70er Jahren, oder wann auch immer die da angefangen haben, so um die Ecke registriert wurde.
Ja, war so ein heftiges Ding.
Und lässt jetzt gerade nach.
Übrigens haben die, ich habe Menschen in Norwegen gefragt, die haben keine Polarlichter gesehen, interessanterweise.
Die waren ganz neidisch auf die Berliner.
Die waren an der Weg, die sind abgehauen nach Süden.
Ja, genau.
Und jetzt lässt aber gerade nach, kommt aber wohl nochmal mit mehr Intensität zurück.
Okay.
Und nochmal Chancs geben auf Polarlichter.
Ich finde ich spannend, dass man sowas offenbar mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit voraus machen kann.
Spannend, ja.
Aber wir freuen uns da potenziell drüber.
Also ich habe es jetzt auch nicht gesehen, deswegen ich habe es auch eher verpasst.
Aber die Bilder sehen schon richtig genial aus, tatsächlich.
Ja, die Bilder, die mit GPD schön gerechnet sind, sehen richtig gut aus.
Ich glaube, man braucht da gar nicht Schetschipitie für, sondern es reicht einfach das magische Wort Langzeitbelichtung.
Ich glaube, wenn du so ein Samsung Handy nimmst, sind da auch überall Monde reingebastelt, oder?
Monde, Monde, ja.
Also Monde, keine Sonnen, gut aufgelöst.
Du hast nach oben fotografiert, muss ja wohl in Mond sein.
Warum wird es sonst nicht mehr fotografieren in Deutschland?
Mein Handy hat immer aus der sichelnd vollen Mond gemacht.
Also deswegen, ich so, ähm, so kann ich gar nicht drauf gehen.
Also eure Kamera-App macht automatische KI-Dinge, oder was?
Die Samsung-Kamera-App hat das.
Und war dafür in den Nachrichten, da hat jemand, es wurde vermutet, dass der Mond, der sieht immer schon sehr, sehr gut aus, wenn man den fotografiert mit so einem Samsung Handy.
Ja, und dann hat jemand den Mond fotografiert, unscharf gemacht, ein Bild davon ausgedruckt, mit einem schlechten Drucker, und hat den dann mit einem Samsung Handy fotografiert, und es kam wieder der sehr hoch aufgelöste, hübsche Mond raus.
Das ist schon hübsch.
Okay.
Ich dachte, wir hatten das hier auch mal besprochen.
Das war auf dem anderen Handy, das hat das iPhone gemacht, tatsächlich.
Aber ja, keine Ahnung.
Also das habe ich, äh, noch nicht gehört, tatsächlich, okay.
Ich such dir das gerne mal raus.
Währenddessen kannst du ja erzählen, worum es eigentlich gehen sollte.
Geschweiften.
Na, um den Weltraum und Voyager und Sonnenstürme natürlich ist doch ganz klar.
Ja, aber hier die Bauern.
Die Bauern.
Ach, was ist denn schon wieder mit den Bauern?
Ja, okay, die haben jetzt gerade so die Hauptanbauphase.
Aber die haben auf rote Sonnenstürmes gerade so ein bisschen Probleme gehabt.
Gerade jetzt dieses Wochenende gab es zum Beispiel jetzt einen Artikel über die USA.
Ich kenne mich jetzt Bauern nicht so ganz so gut aus, aber ich vermute mal, dass es in Deutschland auch nicht so ganz anders viel aussieht.
Dass die nämlich jetzt gerade so anfangen, Dinge zu pflanzen.
Wo wo?
Oder im Dreck überfällt, und dann möchten die Körner auch da landen, wo sie sind.
Genau.
Und...
Das ist inzwischen alles durchdigitalisiert.
Durchdigitalisiert, hochtechnisiert, Landmaschinen, die zigtausende und zehntausende und hunderttausend und mehr Euro kosten.
Und deswegen können sich ja viele kleinen Bauern das gar nicht mehr leisten, selber Maschinen zu haben, sondern leihen die sich dann im Zweifel auch einfach nur, wenn sie sie brauchen.
Was zumindest letztes Jahr schon Diskussionen gab, den gehören denn die Daten, die diese Maschinen generieren.
Ding fährt über das Feld, Ding hat eine Hersteller, Ding hat ein Besitzer.
Das Feld auch, gehören die Daten, die da jetzt generiert werden beim drüberfahren.
Jetzt dem Hersteller der Maschine, die drüberfährt, oder dem Besitzer vom Feld und dem Fahrer.
Es waren Diskussionen, die wir tatsächlich nicht ganz unspannend waren.
Spannend.
Aber was die Sonnenstürme anbelangt, oder mit sie so genau und wirklich auch Zentimetergenauheit, die Ernte ausbringen können, und dann später natürlich auch Wässern, Düngemittel, teilweise auch Pflanzenschutzmittel und ähnliche Dinge, oder halt auch einfach mehr Dünge, das hatte ich, glaube ich, auch schon erwähnt.
Und dann halt natürlich später auch Ernten.
Das ist dann halt eben so hochpräzise, dank GPS und Co.
Dass du halt auch einfach ein bisschen dichter das machen kannst.
Und halt auch sehr fein dein Feld bestellen kannst.
Problem jetzt mit den Sonnenstürmen ist aber, dadurch wird halt das GPS beeinträchtigt.
Und zwar so stark, dass dann dadurch so mit Abweichung versehen, dass halt dieses Zentimetergenauer bestellendes Feld ist, plötzlich nicht mehr möglich ist.
Wenn man sich auf ein GPS verlässt, richtig.
Also GPS ist ja sowieso so ein Ding.
Ich glaube, die Genauigkeit mehr als 6 Meter plus/minus ein bisschen, kriege ich da selten raus.
Recht, um zu wissen, auf welcher Straße man fährt, in welche Richtung, passt schon.
Aber gab es da nicht, aber nämlich viele Bauern, das hatten wir nicht auch schon mal den Fallen aus Strahlen oder so, als dieser eine Server ausgefallen war von dieser Software für den Bauern, und dann konnten die alle ihre Traktoren nicht mehr nehmen, weil er halt dann dieses Jahr eingestellt hat.
Und zwar alles wird dann gleich nicht server-satellit.
Und dann ging das die ganze Software halt dann nicht mehr, weil dann konnten die nicht mehr fahren.
Weil die haben halt automatisch eingestellt, wo sie langfahren sollen und so, alles automatisiert.
Also das GPS hat ja verschiedene Auflösungen, sag ich mal.
Das ist ein ursprünglich militärisches System.
Und früher war es mal getrennt, militärisch und zivil.
Irgendwann hat man das dann, glaube ich, relativ frei gehandhabt und hat allen so diese GPS-mögliche Genauigkeit von 6 Meter Auflösungen gegönnt und gewährt.
Und irgendwo haben vielleicht noch Menschen beim Militär und Knöpfchen, wo sie drauf drücken und sagen, okay, in diesem Bereich jetzt keine 6 Meter mehr, sondern ich glaube, so 200 ist so nicht ganz unübliche Stufe, so plus 100, 200 Meter.
Wenn man irgendwo nicht möchte, dass jeder genau zielen kann, dann schaltet man das GPS halt mal ein bisschen ungenauer.
Andere Kontinente haben dann andere Systeme aufgebaut, wo andere Leute die Knöpfchen in der Hand haben und das so.
Und keiner ist, glaube ich, ist da.
Aber da sind wir ja noch nicht bei Zentimetern.
Und dann, glaube ich, aus der Schifffahrt gab es die GPS, differenziales GPS.
Da gab es dann irgendwo einen Empfänger.
Ein Empfänger hat empfangen, wie GPS gerade falsch liegt in seinem 6 Meter Radius und hat das über eine Funkfrequenz, glaube ich, weitergegeben an alles, was immer umkreisbar, differenzial und irregend wohl.
Ich weiß nicht, gar nicht, wie alt das System ist.
Dachte man sich wohl, na ja, Funk ist gut und nett.
Aber machen wir es doch mal über das Internet.
Also Kommunikation von analogen Medien auf digitale Verlagern ist ja jetzt nicht ganz unüblich.
Und da kam dann RTK bei raus.
Real Time Virus, nochmal.
Kinematic.
Ja, genau.
Real Time Kinematic.
Also ich set Kinematik auf Deutsch.
Und mit dem System geht es dann so, je nachdem, wie viele Empfänger man gerade verschaltet, bis runter auf ein Zentimeter.
Das heißt, da kann man dann in seinem Garten den Rasenmeer auch mal danach fahren lassen.
Okay, gibt es Projekte im Netz dazu.
Also was wichtig dafür ist, diese Station, von denen du gerade sprachst, von denen ist einfach sehr, sehr genau bekannt, wo die stehen.
Also die wissen selber auch sehr, sehr genau, wo sie stehen, damit sie überhaupt die Möglichkeit haben.
Wir sind jetzt der feste Punkt und wir messen jetzt hier aber gerade, okay, das GPS war ich jetzt gerade einfach so und so stark irgendwie gerade ab.
Genau, richtig.
Wobei, da gibt es wieder unterschiedliche Dinge.
Ich kann jetzt entweder als Vermessungsamt sagen, das steht jetzt auf ein Zentimeter genau hier.
Punkt.
Ende der Diskussion, weil ich bin das Vermessungsamt.
Oder ich kann als Karl-Heinz-Pumpl muss mir sowas in den Garten stellen und dann ist mir zwar egal, auf welchem Zentimeter genau das steht.
Im WGS84-System nach dem Vermessungsamt.
Aber ich kann denn immer sagen, das Ding bewegt sich nicht.
Das heißt, alles, was jetzt hier ist, ist morgen auch hier.
Es sind so zwei verschiedene Spielarten.
Okay.
Und bis vor einer Weile war das irgendwie überhaupt nicht drüber nachzudenken.
Also ja, ich habe da manchmal drüber nachgedacht, es wäre doch schön, sowas zu haben.
Und jetzt letzte Woche erst, weil es dann so ein kleinen Medienhalb gab, um das Thema festgeschildert, oh, gibt es ja jetzt.
Ah.
Und ich habe dann auch erst gesehen, das gibt es für irgendwie viel Geld.
Und genau, wenn man recherchiert, hat das so weit, dass die Preise runtergeputzt sind.
So wie bei einem...
Ah.
Was auch ein Preis runtergeputzt.
Stichwort.
Und?
Ja.
Gut.
Ein Painspielmuster.
Ja, das habe ich.
Ja.
Und ich jedenfalls putze eine Preise.
Und zugängliche Technik.
Und dann macht "The Guy with the Swiss Accent" ein Video dazu.
Okay.
Und erzählst nochmal, wie man das so für ein Haus gebraucht, mit normalsterblichem Wissen auch nutzen, anwenden, aufbauen kann.
Okay.
Bandesting.
Also, falls jemand jetzt sein Rasenmäher im Garten auf ein Zentimeter genau in der Gegend herum schicken möchte, es geht.
Ah.
Und was ist dann so die Preisklasse aktuell, wenn du sagst, die Preise putzeln und putzeln?
Also, wo könnte man anfangen, wenn man...
Also, früher locker 4 und 5-stellig.
Jetzt inzwischen, die ersten gepurzelnden Preise habe ich so gesehen, naja, so für 700 Euro einen kompletten Bausatz.
Aber ich habe auch schon gesehen, dass das nicht das Ende der Fragestange ist.
Also, ich glaube, dass das ruhig in unteren Dreistelligen-Bereich, wenn nicht sogar in den Zweistelligen geht.
Okay.
Genau die Preise.
Ich habe jetzt keinen Lieferanten rausgesagt, was ich einfach machen könnte.
Aber warum hilft jetzt dieses RCK nicht bei den Bauern an der Stelle?
Wahrscheinlich, weil die das nicht haben.
Und das ist jetzt wieder eine Sache mit Daten.
Und von woher die kommen?
Nee, doch, naja, gut, in die Richtung biegen wir auch noch mal ab.
Aber erzähl.
Weil das ein Brücke?
Brücke, wie sie dagegen gelaufen.
Das war eine zahlische Brücke.
Nein, das Ding ist halt einfach so, du kannst halt damit diese Differenz halt irgendwie ermitteln und Fermmittel.
Das Problem aber bei den Sonnenstürmen ist halt, die sind halt nicht konsistent.
Also, diese Verschiebung oder diese Abweichung ist halt nicht konsistent.
Also, deswegen nützt die an dieser Stelle, dass dieses RCK halt nur bedingt.
Also, zumindest das im Garten gebaute, private?
Ja, nur bedingt.
Aber wo ja Real-Time drin steckt im Namen, aber dann ist es wohl nicht.
Racer, das kann ich mir vorstellen.
Es gibt da doch durchaus eine Menge an Situationen von Vermessungsämtern, diverser Staaten, die ich kann mir gut vorstellen, dass die das ganz gut im Griff haben.
Aber es ist kein Wissen.
Also, wie gesagt, wie gesagt, aus der entsprechenden Quelle geht halt eher vor, dass ein Grund, dass es überhaupt dieses Problem gibt, dass Sonnenstürme halt so was ausmachen, ist, es wäre was Einfaches, wenn es einfach nur eine Abweichung ist und man sagt, okay, jetzt in den zwei Tagen ist das jetzt mal irgendwie um zehn Meter nach links verschoben.
So ist aber nicht.
Ist aber nicht, weil dieser Sonnensturm ja jetzt nicht einfach mal zwei Tage lang irgendwie einfach nur los ballert, sondern auch der hat natürlich, der variiert natürlich so ein bisschen.
Das ist halt ein Störsignal oder eine Störung, wo du halt nicht einfach konsistent dahinter herkommen kannst.
Das macht offensichtlich Stress.
Das macht Stress, ja, genau.
Und deswegen, und nicht auf so eine Art und Weise, dass man sagt, okay, dann machen wir einfach mal so mehr, dann machen wir mal irgendwie einfach mal so breitere Felder oder so, sondern dann tatsächlich gibt es wohl eine Reihe von Bauern, die halt dann jetzt während dieses Wochenendes, wo sie eigentlich Dinge auspflanzen wollten, einfach mal ihre Traktoren wirklich am Feldrand stehen lassen, weil es einfach gerade nicht, wenn man feststellt, dass dieser Traktor plötzlich acht Meter weiter in den Wallach herumfährt, wo man vielleicht nicht hin will.
Ja, das zum einen beziehungsweise ist ja schön, wenn du das jetzt irgendwie ausbringen kannst.
Aber wenn du halt, also John Dier, der Hersteller von, oder einen, oder wenn nicht sogar der größte Hersteller, der sagt halt auch so, liebe Bauern, ihr verlasst euch mal lieber nicht auf die Pfade, die dann in diesen Programmen da zu sehen sind, weil es wird Abweichung geben und die lassen sich auch nicht nachträglich noch irgendwie ausreichend gut korrigieren, dass ihr da wirklich Zentimeter genau, wie ihr es gewohnt seid, dann ausfahren könnt.
Und wie gesagt, das ist ja, gerade wenn du dann erntest und düngst und sonst was du willst ja nicht über die Pflanzen drüberfahren, dann machst du dir ja deine ganze Ernte kaputt, sondern du willst ja dann wirklich auch diese Genauigkeit dann auch tatsächlich nutzen.
Ja, das ist natürlich an der Stelle auch so eine Sache der Haftung.
Wenn John Dier da verspricht, der Brecker fährt auf halb Meter genau, plus/minus, und dann fährt das plötzlich mal nicht und dann, wenn man sagen kann, Sonnensturm, das ist ja auch höhere Gewalt, da kann man sich, glaube ich, ganz gut machen.
Magst du einen Sonnensturm auch zurückziehen?
Ja, das ist ja auch das höhere Gewalt.
Ja, genau.
Aber wo ich vorher mit den Daten abbiegen wollte, kaum sind Daten verfügbar, schon erwachsen Geschäftsmodelle da außen herum, und da gibt es halt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen.
Also ich habe jetzt mal geguckt zur Literatur über RTK, gibt es schon von 2010 und 2003, spannend, gibt es also schon offensichtlich lange, aber halt nicht für Autonomalferbraucher.
So, die Österreicher, die sind da irgendwie relativ offen umgegangen, haben ein A-Pos aufgebaut, die da irgendwo, nee, steht nicht, was die Abkürzungen so auseinanderdrüsselt, aber jedenfalls das A-Pos, und das hat...
Formuliert A für Österreich und Positionssystem?
Ja, Austrian Positioning System oder so.
Wir werden es sehen.
Jedenfalls Open Data, das heißt, die geben die Daten frei zur Nutzung raus.
Okay.
Ich habe es bei uns noch nicht gefunden, ich bin noch auf der Suche, falls jemand da von unseren höheren Erfahrungswerte hat, und bei uns so was, wie A-Pos gewonnen hat, Hura, mein letzter Stand ist, man kann die Daten von den Vermessungsintern halt kaufen.
Die verkaufen sowieso ganz gerne Karten, als zusätzliche Einnahmequelle für den Haushalt.
Übrigens, gerade mit Papierkarten, wenn man sich ein bisschen dafür interessiert, für zufriedliche Preise, also es ist jetzt nicht unverschämt.
Sind trotzdem öffentliche Daten, die damit öffentlich...
Also die sind quasi eigentlich schon bezahlt durch uns alle, und deswegen gibt es halt ja durchaus Initiativen, die sich dafür einsetzen, dass die dementsprechend auch öffentlich verfügbar sein sollten.
Genau, also manche, also gerade Boots- und Schifffahrtsdaten sind da schon teilweise frei verfügbar, aber das ist immer noch so.
Enddiskussionsfelde, wo viel unterwegs ist und sich viel bewegt.
Das letzte, was mir jetzt gerade kurz vor der Sendung aufgefallen ist, es gibt auch wieder die Leute, die Blockchain bauen und die Helium gebaut haben und die sagen jetzt, "Huch, wir können diese Daten ja auch zu Blockchain-Bumms machen." Und naja, gut, nennt sich von D-Pin, viel Spaß damit.
Wird garantiert nicht verlinkt.
Ihr wisst alle selber, wie im Internet Dinge für Dinge suchen können.
Nach der Blockchain sucht die Mail D-Pin.
So, wollen wir kurz Musik hier einspielen?
Ja, das können wir sehr gerne tun.
Wir sind ja hier im Freien Radio Potsam, jeden zweiten Montag im Monat sprechen wir über Dinge, die das Nerd-Herz erfreuen aus der Machbar, wo der Chaos-Treff sich Mittwochs trifft.
Nicht nur, aber dann wir sitzen ja auch an anderen Tagen hier.
Aber genau, falls ihr Interesse habt und das noch nicht wusstet, kommt gerne am Mittwochabend ab so 19 Uhr um in der Machbar, im Haus 5, im Freiland in Potsdam vorbei.
Ansonsten hört ihr uns hier immer im Radio auf UKW 90,7 MHz Potsdam und auf 88,4 MHz in Berlin oder auf die AB+ oder Fr-BB und 24/3.
Schreibt uns gerne eine E-Mail an radio@ccc-p.org oder folgt uns auf mastodon@cccp@chaos.social.
Genau, und wir spielen jetzt weiter ein bisschen freie Musik.
Aus dem Free Music Archive kommt euch für die nächsten drei Minuten auf die Ohren der Titel "Im Pettus" von CXRATK.
Ich gläufe.
Willkommen zurück zu Chaos im Radio.
Wir hatten eben schon über den Weltraum gesprochen, über Scheidungen, über GPS und ähnliches, das war eine geplante Brücke, aber der Brücken kommt vom Weg.
Wir könnten jetzt mal über Zombies reden, über Untote.
Würden die in der Gesichtserkennung auch nur das oder war das Pett?
Die Gesichtserkennung an sich, die eigentlich schon lange tot gesagt, aber doch immer wieder tot.
Nein, nein, nein, nein, nein.
Das war die Vorratsspartat, die Beicherung.
Ja, die auch, die Vorratsspartatenspeicherung von Gesichtserkennung.
Genau, also auch Gesichtserkennung ist ein Untoter, würde ich an der Stelle sagen.
Und sie ist wieder zurück, war sie eigentlich je weg, man weiß es nicht so genau.
Sie war mal am Südkreuz, habe ich sie gesehen.
Also das Thema aktuell, also wirklich sehr aktuell gerade ist, dass offenbar Sachsen und Berlin und heimlich ein Kamerasystem einsetzen.
Momentan noch nicht so viel darüber sagen, also sonst wäre es ja nicht heimlich.
Und außerdem gibt es momentan auch ein Test des Bundeskriminalamts mit echt Daten.
Und das ist einfach sehr besorgniserregend.
Wobei ich glaube, das sind zwei verschiedene Baustellen, aber in die ähnliche Richtung.
Aber in die ähnliche Stoßrichtung.
Und da muss man einfach sagen, das ist einfach sehr schwierig.
Also man sieht mal wieder, dass da einfach Sicherheitsbehörden alles, alles irgendwie haben wollen, was ihnen in die Finger kommt.
Und alles, was man bisher so weiß, geht halt eben in diese Richtung, also entweder A, wir sagen nichts darüber, beziehungsweise B, also wir haben das geprüft, ja, passt schon.
Wir sehen das als vom Recht und Rechtsprechung gedeckt an.
Aber zum Beispiel bezüglich der Überwachung der Berliner Polizei hat die Piratenpartei eine offizielle Beschwerde bei der Berliner Datenschutzbeauftragte Maike Kamp eingereicht gegen den Einsatz biometrischer Gesichtserkennung.
Also, das ist ja ein Aum.
Wir wollen ja eigentlich gerade auch aus der Erkenntnis, die wir halt hatten in der Nazi-Zeit, wo die Firma Holleritz später bekannt, auch als IBM, eine unrömliche Geschichte gespielt hat.
Aus den Erkenntnissen, die wir da hatten, haben wir ja eigentlich gelernt, dass wir so was wie Massenüberwachung nicht haben wollen.
Ja, da gibt es ja auch einfach nicht gut.
Und unschöne Romane von 1984, nee, über 1984 auch.
Ja, genau.
1984 ist keine Anleitung, wir sagen es immer wieder, es ist keine Handlungsempfehlung.
Es ist eine Dystopie, also eine Anleitung, wie man es nicht macht.
Aber Gesichtserkennung ist irgendwie immer wieder ein Thema.
Und die Sicherheitsbehörden sagen, aber wir brauchen das, wir dürfen ja nicht hinterher zurückfallen.
Und diese Gauna und Verbrecher, die treiben sich ja überall rum.
Aber man muss ganz klar sagen, und zum Beispiel, du hattest jetzt das Beispiel vom Südkreuz, von vor wenigen Jahren angemerkt.
Da hat man ja eigentlich, wenn man sich die Zahlen mal angeschaut hat, und wir hatten das ja in einer der früheren Folgen mal thematisiert, hat man gesehen, das funktioniert, also A, man will das nicht haben eigentlich als Gesellschaft.
Und B, es funktioniert halt auch nicht so, wie es, also nicht so gut, wie es funktionieren müsste, damit man es, selbst wenn man es haben wollte, sinnvoll einsetzen kann.
Das ist irgendwie zu viele falsche positive und wenig.
Es war irgendwie von der Statistik her umstritten, sag ich mal.
Also umstritten?
Ich finde das Wort umstritten einfach sehr schwierig, weil umstritten heißt halt so, es ist für mich so eine Art False Balance, weil es halt irgendwie zwei Dinge gegeneinander aufwiegt, die du eigentlich nicht aufwiegen kannst.
Klar haben die Sicherheitsbehörden ein Interesse daran, die Zahlen sich schön zu reden.
Aber wir müssen einfach mal sehen, wenn wir einfach wirklich so eine Massenüberwachung haben würden.
Also zum einen ist es, die Stasi von damals würde sich die Hände danach lecken, wenn du einfach Echtzeit Menschen überwachen kannst.
Ich meine selbst die Videoüberwachung an Bahnhöfen, ja sie gibt vielleicht eine gewisse Sicherheit, aber vielleicht ist es auch einfach nur ein gewisses Sicherheitsgefühl.
Ausreichen Straftaten an, die nach wie vor leider immer noch an Bahnhöfen stattfinden, zeigen ja, dass es Täter jetzt nicht grundsätzlich davon abhält, einfach keine Straftaten zu begehen, wenn man sich einfach nur mal die Öffentlichkeitsverhandlungen zum Beispiel anschaut.
Also vielleicht lohnt es sich ja nochmal, die Akumentationen irgendwie zu wiederholen.
Also es geht gar nicht so sehr sicherlich auch, aber nicht hauptsächlich darum zu sagen, hey wir glauben, unsere aktuellen Behörden sind böse und wollen uns allen an den Hals und wir versuchen irgendwas zu feimlichen, sondern es geht darum, dass man sagt, hey wir sind nicht davor gefeit, dass nicht irgendwann mal jemand am Drucker sitzt, der auf einmal diese Daten für was Böses verwenden wird und uns alle treckt oder keine Ahnung.
Also wie gesagt, der Hinweis war vorhin schon auf den Nationalsozialismus, wo eben dann auf einmal dank guter Bürokratie schon bekannt war, wer hier welche Religion hat und in eine ähnliche Richtung geht es eben auch bei all den...
Aber ganz ehrlich, aber ganz ehrlich, also ja, das ist ein wichtiges Argument sicherlich, aber es gibt auch jetzt schon in der Polizei sehr problematische Strukturen, man muss es einfach ganz klar benennen.
Also ich meine, wenn man zum Beispiel nach Hessen schaut, NSU 2.0, eine sehr bekannte Geschichte aus diesem Zusammenhang ist ja irgendwie wie viele Polizistin oder wie viele Suchanfragen es gab in Bezug auf hellene Fischer, als die da in Frankfurt oder wo aufgetreten ist und die ganz sicherlich nicht Opfer von 80, 90 Straftaten war.
Also gab keinen offensichtlichen Grund, warum Polizistin in dieser Polizeidatenbank nach Privatinformation zum Beispiel wie Adresse von hellene Fischer irgendwie suchen mussten.
Und wir wissen auch, dass es höchst problematische Polizei, also Polizistin gibt.
Also ich würde da hart widersprechen, dass wir jetzt noch kein Problem damit haben.
Also auch dieses Partner*innen zum Beispiel hinterher spionieren, was ja dann dadurch auch potenziell ermöglicht würde und stärker ermöglicht würde, muss man halt auch ganz klar benennen.
Du hast mir jetzt leider nur die Brücke am Tür den Verweis auf ein Projekt, was ich nur kurz einstecken wollte, denn in eine ganz ähnliche Richtung geht ja die Frage, wie sicher ist denn unsere Verfassung gegen eine Regierung, die vielleicht was anderes machen will, als freiheitlich rechtlich wir uns das mal vorgestellt haben.
Und anhand der aktuellen Situation in Thüringen, wo ja im Herbst wieder wahlen sind und die AfD unter Björn Höcke sehr, sehr gute Chancen hat, gab es ja dieses schöne, oder gibt es noch dieses schöne Projekt von verfassungsblock.de, das Thüringen Projekt, wo eben geschaut wird, okay, was wäre denn, wenn man ein autoritärer Regent wäre, welche Lücken in der Verfassung würde man denn nutzen, um sich selber zu fest zu installieren, und das als autoritäres Regime.
Das ist ziemlich spannend und genau, darauf wollte ich jetzt hier nochmal irgendwie kurz hinweisen, weil mich das irgendwie dran erinnert hat.
Es war mir einfach nur ein Bedürfnis, jetzt nicht auf diesem Standpunkt zu bleiben, dass jetzt alles gut wäre, weil selbst wenn irgendwie Parteien an der Macht sind, die uns vielleicht ein bisschen dem Gefühl nach wohlgesonnen sind, heißt es noch lange nicht, dass es eben, wie gesagt, keine Probleme in der Polizei jetzt schon gäbe und das Missbrauchspotenzial ist da, auch die ganzen Polizeidatenbanken, die es halt so gibt, sie wurden und werden nach wie vor gebraucht und in vielen Fällen halt auch missbraucht.
Und deswegen gibt es ja nicht umsonst dieses Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das vom Bundesverfassungsgericht, als im Nachgang oder als Teil des Volkszählungsurteils, damals 83 errichtet wurde oder ausgesprochen wurde.
Und wir sollten da einfach nach wie vor einfach sehr vorsichtig sein, was wir so an Mechanismen und Technologien in unser Leben lassen.
Wir sind da, glaube ich, einfach in den letzten 10, 15 Jahren so ein bisschen nachlässiger geworden.
Es gibt ja zum Beispiel auch nicht mehr die großen Freiheitstaats-Angst-Demos, sondern dieser Slogan "Freistaat-Angst" befindet sich jetzt momentan irgendwie gefühlt in der Hand von einigen wenigen, die teilweise so ein bisschen auch Verschwörungsideologien anhängen, zumindest meine Wahrnehmung.
Ja, schade.
Was es natürlich gibt und was da, glaube ich, durchaus seine Aufgaben hat, ist Technikfolgenabschätzung als Wissenschaftsbereich, wo es ja ein extra Büro im Bundestag gibt und ich glaube, die Uni Regensburg ist da ganz aktiv mit, den hatte ich mal kurz zu tun, ein spannendes Ding, also ja, Bereich der Technikfolgenabschätzung, glaube ich, da sein Spiel fällt.
Und natürlich die Kontrolle der Sicherheitsbehörden.
Ja, das halt leider nicht.
Also, es sind Dinge, die in unterschiedlichen Bahnen laufen.
Wir haben einmal die Technikfolgenabschätzung in der Wissenschaft, was, glaube ich, relativ langsam ist, wo die Sicherheitsbehörden, die da schneller sind und lieber schneller schöne Sachen haben.
Ja, aber dann sind wir umso mehr dann eher bei der Kontrolle der Sicherheitsbehörden, bei Datenschutzbehörden, bei Sicherheitsbehörden, die sehr gut verargumentieren müssen, warum sie jetzt ausgerechnet dieses System brauchen, warum brauchen wir eine biometrische Echtzeitgesichtserkennung und was ist der erklärte Nutzen und was ist der nachgewiesene Nutzen davon?
Also, diese Art von Betrachtung, und das wird einfach gerade massiv blockiert.
Es werden auf jeden Fall momentan nicht die entsprechenden Daten rausgegeben.
Und das ist aber auf jeden Fall eine Sache, da müssen wir einfach auch als Gesamtgesellschaft auch ein bisschen dranbleiben, dass sowas einfach nicht Raum greift.
Richtig, bzw.
in dieser Technikfolgenabschätzung mal tatsächlich akut und aktiv und schnell betrachtet wird und auch eingeordnet und sortiert.
Weil einfach letztendlich unsere Bürgerrichte einfach dranhängen.
Also, ich möchte nicht in der Welt leben, wo ich mich nicht mehr bewegen kann.
Und das sind ja diese sogenannten Chilling-Effekts, da ist das gewisse Dinge nicht mehr.
Du kannst dich natürlich bewegen, da kommt ja dieses Gegenargument, ja, ich habe ja nichts zu verbergen, ja, mimimi.
Und das sind gerade die Chilling-Effekts, dass man halt Dinge trotzdem verbergt, auch wenn man es vielleicht nicht müsste.
Es ist einfach ein Scheißgefühl beobachtet zu sein.
Und zwar ständig und immer und überall und von jedem.
Und dieses Ding mit "Ich habe nichts zu verbergen" war halt schon immer ein Scheißargument.
Das ist glaube ich schon lange ausgehoben.
Weil das ist auch ähnlich wie, wenn wir jetzt mal ganz kurz diese Debatte, also nehmen wir jetzt vielleicht nicht Debatte, aber so diesen kleinen Schwenk von, wie viele Rechte für die lange gestritten wurde, jetzt von einigen politischen Kräften.
Und da sind wir nicht nur bei der AfD, da sind wir teilweise auch bei CDU und anderen Rechten, bis sehr rechten und extrem rechten Parteien zurückgedreht werden sollen.
Ich sage jetzt mal recht auf Abtreibung, recht auf Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partner*innen, solche Dinge.
Das sind so die ersten Sachen und dabei wird es dann aber auch nicht bleiben.
Oder dieses Treten gegenüber Geflüchtete, die jetzt nur noch mit Bezahlkarte ab demnächst teilweise Dinge tun können sollen.
Das erstmal in manchen Ohren vielleicht irgendwie toll klingt, aber einfach ein Bürokratie-Monster ohnegleichen ist und Menschen einfach mal diskriminiert.
Das können wir als Gesellschaft einfach nicht wollen.
Guck, es hat dann einen schönen Block zu dem "Nicht zu verbergen".
Ich berufe es in die Schaunauts und der hat glaube ich noch letzte Woche auf der OMR auch vorgetragen.
War das dieses Influencer?
Ich war nicht dort, keine Influencer.
Das war so ein Treffen von Leuten in der IT, in Layer 9, 10, 11 und 12, also außerhalb der IT.
Ja, das ist OMR Online Marketing Rockstars-Feste.
Nein, Online Marketing Influencer, solche Sachen.
Und da waren also, ja, also ich habe viel gehört, die meisten Sachen davon waren jetzt nicht so positiv, sondern mehr so ein "Hey, wir sind alle zu...", egal.
Also ich hatte ja gerade gesagt, IP Layer 9, 10, 11 und 12, die tatsächlich IT fängen viel mit in 0 bis 7 statt.
8 ist der Mensch, der vom Computer sitzt und 9, 10, 11, 12 ist dann alle zwischen Politik und Gott.
Ja, okay.
Und da wird das einsortieren, die Veranstaltung.
Okay, gut.
Genug darüber gesagt.
Kommen wir zurück von Fantasiewesen zu Dingen, die tatsächlich physisch existieren.
Aber nicht virtuell.
Buslinie.
Busfaktor.
Der Busfaktor in Barcelona ist gesunken, teilweise auf 0 reduziert, aber nicht in der physischen Welt, sondern nur in der virtuellen Welt.
Warum?
Weil ich Touristen alles zerstört habe.
Letztendlich ein Stück weit schon.
Und zwar hat sich Barcelona bzw.
die Bewohner von Barcelona an Google und Apple gewandt und darum gebeten, dass sie doch bitte eine Buslinie aus ihren Kartensystemen herausnehmen mögen.
Die nämlich tatsächlich von Touristen leider sehr, sehr, sehr, sehr oft genutzt wurde.
Und zwar so oft, dass die Anwohner selber keine Möglichkeit hatten, da ausreichend diese Buslinie zu nutzen.
Das hat sie einfach sehr in ihrem Leben eingeschränkt.
Es geht da um eine Buslinie, die zum Park Gray führt, wo der Herr Gaudi war es, glaube ich.
Es war wirklich eine sehr schöne Bauwerke hinterlassen.
Also, ich war dort, es ist wert dort zu sein.
Ja, ich war auch schon da.
Wer in Barcelona war, war dort.
Ja, man sollte es sich wirklich angeschaut haben.
Aber wie gesagt, die lokalen Anwohner waren da jetzt nicht so happy darüber.
Wenn du dahin wolltest und gesagt hast, okay, ich fahre jetzt mal mit den Öffis, da wurde halt diese Buslinie angezeigt und die Busse waren halt regelmäßig überfüllt.
Wenn du zum Supermarkt möchtest, hast du ein Problem.
Und dann haben tatsächlich Google und Apple dem nachgegeben und meine ich doch.
Aber zumindest also Google bestätigte dem Galiens, dass die Buslinie nicht ohne Anfrage des Stadtrats entfernt werde.
Aber auf jeden Fall setzen sie sich dafür ein.
Und deswegen, also teilweise scheint es noch zu laufen, wenn ich das richtig sehe.
Ja, aber das ist halt so eine Sache von wer hat die Macht über die Karten und was steht da drin und was nicht.
Dann spiegelt die Karte, die Realität wieder und was für gesellschaftliche Auswirkungen hat das.
Das wäre dann, geht ja auch wieder in Richtung Technikfolgenabschätzung, wenn man so will.
Aber also eine Buslinie, die es eigentlich gibt, die aber einfach nicht in deiner mobilen Karte aufzufinden ist.
Würden Jugendliche tun, was ich möchte, dann guckt euch mal Technikfolgenabschätzung an.
Das ist ein Spiel aus der Studienfach.
Andere Dinge, die virtuell vielleicht nicht mehr existieren, sind deutsche Waldwege.
Ja, was?
Das ist ja auch, möchtest du, dass der überfüllt und von Touristen überlaufen wird?
Also Brandenburg ist groß, ne?
Ja.
Und der deutsche Wald gehört ja, also ist ja gesetzlich eigentlich der Öffentlichkeit zugänglich.
Also jeder hat das Recht.
Also du darfst nicht überall mit dem Auto und einem Motorrad durchbügeln, den Beklopter, aber hingehen darfst du.
Genau.
Aber die Kartierung von deutschen Waldwegen ist durchaus bedroht.
Das Thema hat sich kürzlich der Podcast "Lage der Nation", die man durchaus an der Stelle hier mal empfehlen kann, angenommen.
Die haben da auch ein bisschen drüber berichtet.
Und zwar geht es darum, dass es momentan ein neues Waldgesetz in der Mache und nach den Gesetzentwürfen und Verlautbarungen, die bislang so bekannt sind, könnte es sein, dass Waldwege ab demnächst nur noch dann kartiert werden dürfen, wenn du die Besitzer der entsprechenden Grundstücke um Erlaubnis gefragt hast.
Oh.
Was halt einfach mal, was halt einfach mal ein riesen, riesen Hürde ist.
Das relativ sicher einfach dazu führt, dass gewisser Prozentsatz der Waldwege nicht mehr in Karten auftaucht.
Auf jeden Fall.
Ja, ja, ja, genau.
Also man muss ja einfach nur mal vorstellen, du läufst da durch den Wald, siehst da einen Weg, der noch nicht eingezeichnet ist und würdest den Kern kartieren wollen, weil der ist ja da.
Man kann drauf laufen, man darf ihn grundsätzlich benutzen.
Aber ok, jetzt um dann potenziell ein neues Gesetz zu erfüllen, müsstest du dann erstmal die Eigentümer rausfinden.
Viel Spaß dabei.
Und die um Erlaubnis fragen.
Das ist einfach eine so hohe Hürde, die wird niemand tun.
An der Stelle, wie gesagt, Lage der Nation hat das deutlich ausführlicher, die haben da auch einen Interview geführt mit jemandem, der für OpenStreetMap, was ja so quasi der freie Kartendienst ist, der von einer sehr großen Community auch gespeist wird, die haben den Interviewt und auch der meinte, dass einfach Qualität inzwischen erreicht haben.
Wer?
OpenStreetMap mit ihrem Kartenmatter.
Voll, voll, voll.
Und da hört man auf jeden Fall raus, ist einfach so fern der Realität, dass dann diese Weitwege dann in Zölfe einfach nicht eingezeichnet wird.
Aber auch da muss man sagen, ok, hoffentlich wird es nicht so gesetzt werden, aber auch da muss man halt schauen, dass das in die richtigen Bahnhalt läuft.
Also das wäre keine gute Summe.
So halbwegs beruhigend, dass nicht jeder Gesetzentwurf auch gesetzt wird.
Der Blick auf die Uhr.
Der Blick auf die Uhr, ja, wir nähern uns so langsam dem Ende, wir sind noch nicht ganz am Ende, glaube ich.
Sind wir nicht?
Nein, aber ich bin am Ende.
Grundsätzlich vielleicht zum Thema Mobilität, weil wir waren zu viel bei Karten, vielleicht mal eine kurze Sache zum Thema Mobilität und mit dem Fahrrad unterwegs sein, vielleicht sogar mit dem Lastenrad.
Da kann man manchmal ganz schön flott unterwegs sein.
Voll, ich habe auf jeden Fall in letzter Zeit gemerkt, dass so ein Angebot sehr unbekannt ist, leider bei vielen Leuten, von denen ich dachte, da ist das eigentlich schon kennen.
Und zwar die Flotte vom ADFC, vom Fahrradclub.
Gibt es sowohl in Potsdam, gibt es auch in Berlin, vielleicht auch in anderen Städten.
Für Potsdamflotte-Potsdam.de bzw.
Berlin wäre dann flotte-berlin.de entsprechend.
Da kann man sich kostenlos auf freiwilliger Spendenbasis Lastenräder ausleihen für teils mehrere Tage und damit Dinge tun.
Ich habe da schon Geburtstagspartys im Park gemacht, ich habe Getränke-Einkäufe damit schon gemacht, ich habe damit auch schon mal Elektroschrott zum Recyclinghof gefahren, also man kann da jede Menge mitmachen.
Und ich brauchte dafür jetzt nicht für 2-3.000 Euro mir ein Lastenrad selber anschaffen, sondern habe es mir dann einfach da geliehen.
Das geht online, man muss nicht Mitglied sein vom ADFC, sondern man kann sich einfach da ein Konto machen, sich einfach mal das anschauen.
Es ist so eine Stücke.
Die Verfügbarkeit kannst du auch ganz ohne Konto checken.
Wie läuft denn die Übergabe?
Gut.
Du machst eine persönliche Übergabe, es gibt Stationen an denen du Lastenräder entleihen kannst und dann gibt es eine persönliche Übergabe beim Abholen und zurückbringen.
Meistens ist das an irgendwelche Vereine gekoppelt, wo sowieso jemand gerade im Büro sitzt und arbeitet.
In Wohle, bei uns ist es in Wohle, aber in Berlin sind es auch teilweise soziale Nachhilfervereine, wo man sich morgens dann das Lastenrad abholen kann.
Es ist mal ein geliebtes Beispiel von funktionierenden Comments.
Deswegen an dieser Stelle der Tipp.
Wir sind jetzt nicht mit dem ADFC oder Ennis verbandet, einfach nur mit einem persönlichen Hinweis an der Stelle.
Nutzt es mal.
Weg vom Auto hin zum Rad.
Weg vom Haufenmier für ein Haufen Geld, ein Ding, was ich einmal im Jahr brauche.
Das gibt es und ich kann es leihen.
Natürlich freuen die sich auch immer über Part*innen, die dann halt die Lastenräder auch mal reparieren, wenn da mal was zu tun ist.
Auch das ist durchaus ein Thema.
Aber ich hatte bisher kein Problem, ein funktionierendes Lastenrad zu bekommen.
Überhaupt nicht.
Genau, und dann einen anderen, wie sagt man, Scrollout Charter, keine Ahnung.
An den Damals-TM-Podcast der Ajuvo, auch bei uns im Chaos-Treff, immer mal wieder unterwegs, hat schon sehr viel länger als wir, einen eigenen Podcast damals, oder Damals-TM.
Hat eigentlich immer schöne Folgen.
Und wieder zum Telegraphenwesen, fand ich super spannend.
Genau, also viel Historisches.
Und die letzte, da geht es um Energie ganz allgemein, wie immer viel über DDA und FUR, Damals-TM-Podcast.de.
Ansonsten hört man uns hier wieder im Juni, im zweiten Montag, um 9 Uhr.
Also 21 Uhr.
21 Uhr, ja danke, stimmt.
Und ich habe hier schon die 19 Uhr gesehen, wo wir uns nämlich jeden Mittwoch in der Machbar treffen.
Das ist im Freiland, im Haus 5.
Nur 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt für Leute, die nicht aus Potsdamen kommen oder noch nicht im Freiland waren, wirklich einfach zu finden gegenüber vom RAW-Gelände, was immer noch kein Digital-Zentrum ist.
Es geht zu Fuß ganz entspannt, und wenn man keine Lust auf zu Fuß hat, geht auch so ein kleines Elektrorollerchen.
Oder der Bus, der tatsächlich zur Schlafsstraße fährt.
Und hier steht noch ein anderer Termin drin.
Möchte der die Eintragende das Flashback zum Bruschen?
Genau, eine Veranstaltung, auf die man vielleicht mal hinweisen kann, ist jetzt nicht ganz hier um die Ecke, aber auch jetzt nicht so ganz fern.
Und zwar eine Veranstaltung, die man glaube ich durchaus mal, wo man mal sagen kann, wenn ihr mal ein bisschen weiter weg wollt und euch mit alter Technik oder überalte Technik oder halten wollt.
Es gibt vom 16.
Juni bis zum 16.
Juni in Plauen das Flashback-Symposium.
Zum allerersten Mal.
Da wird es ganz viel um alte Technik im Sinne von Amiga, Acorn, Sinclair, Atari, Robotron, Commodore 64 und der Leidinge.
Apple 2 auch, sicherlich gehen.
Da sucht einfach mal auf flashback-event.de, da findet hier mehrere Infos dazu.
Also ich weiß jetzt nicht, ob das Symposium im Veranstaltungstitel, was mittelt der Mecca und Symposium.
Das waren so Demo-Szene-Veranstaltungen im 90er-Jahren.
Das ist damit eine kleine Referenz und ein kleiner Flashback dazu.
Also wenn ich mir so anschaue, was da auf der Webseite zu sehen ist, es wird auch einen Demo-Teil geben.
Demo muss man vielleicht ganz kurz erklären, aus der Technik, die man hat, möglichst viel rausholen, was Grafik und Sound und sonst was.
Also eigentlich der Ursprung dessen, dass man Computer auch für Kreativität und eine schöne Welt verwenden kann.
Spaß am Gerät.
Genau.
14.
bis 16.
Juni in Plauen im Vogtland.
Genau.
Damit enden wir.
Keine Zeit mehr für Musik, macht nichts.
Und auch kein tolles Outro, müssen wir uns auch noch so.
Ja, wir hatten so ein tolles Intro, fast schon.
Dann hören wir uns wieder im Juni bis dahin eine schöne Zeit.
Tschüss.