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Herzlich willkommen zu Chaos im Radio im November.
Heute wieder in vollzieliger Besetzung.
- Yo.
- Oh, yo.
Und zwar mit Knopf.
- Moin, moin.
- Hannes.
- Hallo.
- Psyrox.
Ich musste kurz überlegen, wie heißt's?
- Ich habe meinen Namen nicht geändert.
- Und Gini.
- Hallo, Gini.
- Moin.
So, es ist graus, es ist kalt draußen und neblich.
Und schon dunkel, cool.
- Also vorhin war es noch hell.
- Ja, aber nicht so wirklich.
Heute war so ein Tag, da ist die Sonne nicht richtig aufgekämmt.
- Ja, wie geht's euch so?
Alle wieder fit?
- Ja.
- Vor halbwegs, ne?
- Was ja immer.
So, hier, wir müssen dazu sagen, wir sitzen in der Machbar, gerade, während dieser Aufnahme.
- Ja.
- Und vielleicht gibt es coole Hintergrundgeräusche.
- Vielleicht gibt es witzige Hintergrundgeräusche.
Enttäuschendes, oder jubeln, oder brechende Dinge, schmelzende Dinge, Fluchen.
- Berechnend oder brecheln?
- Beides.
Berechnendes, brechen.
- Okay.
- Einfach alles anzünden.
- Genau.
- Hier, weil wir sind ja ...
- Bitte nicht die Machbar, nein.
- Man muss das ja noch mal dazu sagen, wir sind ja aus dem Chaos-Treff, der in der Machbar sich trifft.
Und zum Aufnehmen gehen wir manchmal ins Radio, manchmal machen wir das aber auch hier in der Machbar, im Freiland.
Im Haus 5.
Und hier kann man jeden Mittwoch vorbeikommen abends.
- Ab 19 Uhr?
- 19 Uhr, genau.
- Ist quasi auf Misstreffen.
- Kann man den Menschen zugucken, die Displays kleben oder ...
- Das geht auch auf den Sonntag.
- Das geht auch auf den Sonntag.
- Und in der Ford-Produktion.
- Oder im Donnerstag.
- Oder man kann Leuten zugucken, die Radio aufnehmen.
Oder man kann ...
- bunte Blinkelichter.
- Viel?
- Ich hab mich auch renoviert.
- Genau, man kann sauber machen.
- Kann man eine Küche renoviert.
- 3D-Drucken, Laser-Karten, Nähen, Lüden.
- Man kann schmutzig machen und danach wieder sauber machen.
Und wie wenn Nieren gibt es aber auf die Füße?
- Messen kann man, sitzen, stehen.
- Sägenfräsen, 3D-Drucken.
- Und zu trocken.
- Meistens.
- Luft entfeuchter und mal meint.
- Ja, bei mir geht es nur noch um Luftfeuchtigkeit.
- Gehöchstest du mehr darüber?
- Matraum, ich will sprechen nachher.
- Okay.
- Glaube ich wahrscheinlich.
- Genau.
Aber ich will hier gar nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern ...
- Lass uns doch mal über Zeit sprechen.
(Lachen) - Genau.
- Und was Zeit mit Menschen macht.
- Wir hatten doch so richtig viel Zeit.
- Das steht aber hier gar nicht drauf, ne?
- Nein, aber Zeitumstellung war ja.
- Genau, es war Zeitumstellung.
Bei Zeitumstellung, da passieren manchmal so witzige Dinge.
Also, wir hatten das hier schon ein paar Mal erwähnt.
Das Zeitumstellung ist für so IT-Systeme manchmal gar nicht so ...
nicht so ohne.
- So ein Overflow, ich meine, Menschen hatten Angst vor dem Jahr 2000.
- Das war auch noch mal ein bisschen ...
- Abends haben jedes, alle halbe Jahr Angst.
Also, ich glaube, in so die typischen SAP-Systeme, da steht in den Notes eigentlich immer, mach mal, lieber aus.
Die von Winterzeit auf Sommerzeit und andersrum.
Normalzeit auf Sommerzeit und so.
- Weil wir wissen nicht, was unsere nächtlichen Verarbeitungsprozesse in diesen IT-Systemen vielleicht so machen.
- Genau.
- Und so war es auch, offenbar ...
- So trug sich so ...
in einer Zeit.
(Lachen) - Ja, was ist passiert?
Ein Mann in Schleswig-Holstein hat einen Brief in 1.700-Facher-Auswertigungen vom Finanzamt bekommen.
Ich sag mal so, die meisten von uns kriegen schon das kalte Grausen, wenn sie auch nur einen Brief vom Finanzamt bekommen, wenn sie nicht gerade erwarten, mein Steuerbescheid kommt.
Aber das in 1.700-Facher-Ausfertigung ist dann noch mal eine andere Nummer.
- Weißensteuer-Zweilung?
- Nee, eher nicht.
Es hatte zwar mit Steuern zu tun, aber es war erst mal der Anfang für eine Steuererklärung oder andere Dinge.
Und zwar hatte er einen Elsterzugang beantragt.
Das ist ja dieses, wenn man Dinge mit Steuern und so elektronisch machen will, kann man einen Elsterzugang beantragen.
Und das hat er offenbar am Wochenende der Zeitumstellung jetzt Ende Oktober gemacht.
Die Folge davon war, er hat entsprechend diese 1.700 Briefe bekommen.
Ähm, ja.
- Da gibt's, ich weiß nicht, ob ihr euch das auch gefragt habt.
Wie so 1.700?
Also, die Annahme ist ja okay, der Prozess hat sich irgendwo an der Stelle verschluckt und hat gedacht, wir müssen um zwischen zwei Uhr und zwei Uhr eins einen Brief machen.
Und dann war da auf einmal eine Stunde dazwischen, ohne so, keine Ahnung.
- Das ist eine gute Frage.
- Und dann ist da irgendwas 1.700 Mal passiert.
- Also, in einer Stunde, so, wie oft es durchlaufen konnte.
- Also, die offizielle Verlautbarung dazu, also, war laut Zitat, der Antrag beziehungsweise der daraus resultierende Zugangsbrief, über diesen Elsterzugang, ist durch einen technischen Fehler ausgelöst und durch die zeitgleiche Umstellung quasi in einer in Anfroschlichen Zeitschleife geraten.
- Ach so, nach 1.700 hat irgendjemand gestoppt.
- Was Papier alle?
- Das ist, das ist, das geht da jetzt erst mal nicht raus.
- Das ist tatsächlich mein Bereitschaftsdienst.
- Ja, weil, es war wahrscheinlich wahrscheinlich Papier alle.
- Ja.
- Prostbriefe oder Mailz?
- Es war post, es war physische Post.
Es war wirklich so in diesen, also, da ist, da muss dann wohl ...
- Wie groß war sein Briefkasten, bitte?
Das geht doch gar nicht.
- Die Frage ist eher, wie viele von diesen Postkästen, die ihr vielleicht irgendwie kennt.
- Genau, ich glaub, die Post macht da was, wenn ein Privatmensch 1.700 Briefen bekommt.
- Größereinkasten.
- Genau.
- Das ist das Auto, das ist schon ein Briefkasten dazu.
- 1.700.
- Das ist schon viel, überleg mal.
- Ja, wie viel?
- Wie viel Wichtendonbrief.
- 50 Gramm, wobei das Papier ist sehr dünn vom Finanzamt.
- Und 50 Gramm ist auch mehr so eine ...
- Das ist die Garantinge?
- Ja.
- Also für einen normalen Brief gibt's, soweit ich mich noch richtig erinnere, gibt's halt diese 20 Gramm-Regel, wenn's schwerer als 20 Gramm ist, musst du mehr Porto bezahlen.
- 80 auf den Quadratmeter.
- Aber sind's dann, also sind's trotzdem 17 Kilo.
Das ist jetzt richtig, 1.000.
- Ja, ihr habt recht, 580 Cent pro Brief, 20 Gramm, okay.
Hat jemand das jetzt ausgerechnet, 20 Gramm mal 1.700?
- Na ja, 17 Kilo halt, also so, sind's 10 Gramm, ne?
- Hä?
- Richtig?
- Nee.
- Also 1.700 mal 1 Gramm wären 1,7 Kilo, richtig?
- Ja.
- Also müssen 17 Kilogramm sein.
Doch, ich bin mir recht sicher.
- Ich halte es jetzt gerade mal wie so Juristen, ich bin zwar kein Jurist, aber Juristen rechnen nicht ...
- Das kommt darauf an, funktioniert jetzt nicht.
- Bitte?
- Das kommt darauf an, funktioniert jetzt nicht.
- Ist mal 34, oder?
- Na ja, also das sind dann 20 Räder.
- Genau, du musst halt irgendwie durch zwei, also da fehlt noch ...
- Ja, aber das sind ja mehr leichtes Papier.
- Ja, stimmt, kann ausrehen.
- Oder hat's jemand in einen Briefumschlag gesteckt?
- Nein.
- Wenn er ja gesteckt haben muss.
- 85 Cent pro.
- Ich weiß nicht, ob das Finanzamt auch so viel bezahlt.
Die haben bestimmt irgendwelche Massenverträge.
- Stätzen, die setzen das dann von der Steuer ab.
- Ja, fantastisch.
- Hat der gute Menschen ...
- Also, es gibt ja diese Prozesse, die dann halt quasi so ...
du druckst dann quasi direkt auf das Papier, und das wird dann kovertiert und alles.
Und wenn das halt irgendwie innerhalb von einer Stunde passiert, was durchaus realistisch sein kann, dann kommst du schon mal auf so Größenordnungen.
- Natürlich.
Also, die Artikel, die ich jetzt so gefunden habe, gehen im Wesentlichen nicht wirklich so darüber hinaus, wie das jetzt zustande kam und warum waren's jetzt 1.700 und nicht mehr oder nicht weniger.
Das ist dann mehr so dieser ...
Es wird in den Artikeln, das war im Wesentlichen auch eine DPA-Meldung dazu.
Es steht halt im Wesentlichen drin, dass ...
Naja, er hatte wohl ursprünglich überlegt, das einfach zu verweigern.
Und bzw.
dann hatte sich später dann auch das Finanzamt bei ihm gemeldet und ihm angeboten, die Sachen abholen zu lassen und vernichten zu lassen.
Da hat er aber gesagt, so, nee, ist nicht notwendig, so sinngemäß.
Dem Vernehmen nach hat er wohl ein Holzpellett ofen.
- Ach so, ja, ist ja gut.
Ich hab grad noch mal durchgerechnet, also bei 1.700 und einer Stunde ist ja 60 mal 60 in Sekunden, oder?
60 mal 60.
Da kommst du 2,1 Sekunden, wo du brauchst.
Wo ich brauchte immer so 3 Sekunden zum Laufen und deswegen nach einer Stunde waren's dann halt nur 1.000.
- Drucken und kuvertieren, also ...
- Du weißt es nicht.
- Diese Maschine ...
- Das ist eine Synchrone-Geschichte.
Also, meinst du, der Auftrag wird verarbeitet und kommt direkt der Brief raus und erst dann sagt das ...
- Okay, schon.
- Also, wir ...
- Es ist schon.
- Ich rufe die jetzt an.
- Ja, genau.
Ich will das jetzt wissen.
- Ja, ich hab ja in einer anderen Zeit Lapsus gehabt.
- Aha.
- Ich hab diese Woche Bereitschaftsdienst gehabt am letzten Tag der Woche.
- Mhm.
Also ...
- Das ist in meinem Körper der Sonntag.
Also, ich ...
Das ist so eine typische Kalenderblattansicht, das System, das wir zeigt, wenn ich Bereitschaftsdienst hab.
Und ich hab halt nur so gesehen, oh, ah, ja, diese Woche bin ich dran, am letzten Tag, hab mir das in meinen persönlichen Kalender eingetragen und gedacht, passt schon.
- Mhm.
- Und, ja, da das aber halt irgendwie ein US-System ist, war halt der letzte Tag noch der Samstag in dem Kalenderblatt.
- Ja.
- Und hab ich mich am Sonntagmorgen gefreut, dass ich gar kein Bereitschaftsdienst habe.
(Lachen) - Ja.
- Die letzte Bereitschaft ging auch gut durch.
Naja, war nix.
Glück gehabt.
- Und letzten Sonntag war auch nix.
- Auch nix.
Ja.
- Ja.
- Und ...
und andere Dinge passieren so.
Na ja, die typischen ...
Also, Zeitumstellung ist ja das eine Problem, dass die nicht synchron um die ganze Welt erfolgt, ist das andere Problem.
- Mhm.
Also, man hat ja so in internationalen Konzernen häufiger mal das Problem, dass so zwei Wochen im Jahr alle Termine anders sind.
- Mhm.
- Sonst hab ich die wöchentliche Termine im Umsex, aber in diese Woche ist es doch um sieben, weil die Kollegen schon die Zeit umgestellt haben und der Termin mit umgerutscht ist und bei mir aber nicht.
Das sind auch ganz witzige.
- Weil zum Beispiel in den USA, glaube ich, in einem anderen Wochenende die Zeit umgestellt wird als bei uns.
- Ja, USA und Kanada, andere Tage, ja.
- Ja, aber auch.
- Aber diese fiese Kalenderfehler nenne ich es jetzt einfach mal ...
Ja, das ist ...
Es hätte bei mir auch schon das eine oder andere Mal schiefgehen können, jetzt nicht nur mit Bereitschaft, aber so mit anderen Dingen, wenn du halt irgendwie mal so flüchtig drauf guckst auf.
Und du kommst dann auf eine Webseite oder ein System, was aus USA kommt und die dann halt eben rechnen mit, bei denen beginnt halt die Woche mit Sonntag bis Samstag.
Und wir rechnen halt immer Montag bis Sonntag, das ist dann schon verwirrend.
- Das ist schon echt hartweilig.
Das war auch noch, das war ja jetzt auch noch der erste.
Also, ich hätte es auch echt sehen können, na ja.
- Jetzt weißt du es ja?
- Ja, es ist mir schon öfter passiert.
Also, meistens ist es eher so, dass ich denke, oh, am Dienstag hab ich was.
Und dann ist es aber Montag, weil ...
- Zweiter Tag der Woche.
- Zweiter Tag der Woche.
Ich mach Montag, ganz überrascht, dass ich auch eine Bereitschaftsdienst hab, aber ja, solche Dinge, na ja.
- Passiert.
Immerhin kriegst du nicht 1.700 Briefe.
Jedes Mal, wenn du Bereitschaft hast.
- Genau.
Nee, synchron.
- Und dann kannst du ja jetzt quasi ...
Also, wir nehmen jetzt Radio auf, und danach kannst du dir ja dann quasi ganz viel ...
Content auf Social Media dann quasi angucken.
Und demnächst wahrscheinlich sogar noch mehr davon, insbesondere, wenn du auf Facebook bist.
- Aber hatten wir das hier schon mal in einer Folge, dass eigentlich Facebook sowieso schon irgendwie 70 Prozent der Beiträge sind von Bots und nur von Bots kommentiert oder so?
- Nein, hatten wir noch nicht, deswegen lass uns jetzt darüber sprechen.
Das erzählte ich ja nicht, aber das war schon vorhin.
- Das mit den Bots, die bezahlt werden, war doch so ...
Das war das eine Trot-Chat-Kontrolle, was nicht war.
- Trot-Chat-Kontrolle, ja.
- Artikel 13 oder so, wo die ganzen Bots bezahlt wurden.
- Warum sprechen wir jetzt gerade über Facebook, oder warum haben wir darauf eingeleitet?
Es gab jetzt kürzlich eine Meldung über Mark Zuckerberg, den Gründer von Facebook, oder einen der Mitgründer von Facebook, muss man ja genau ...
- Chef auf jeden Fall.
- ...
von Facebook und Meta, wie er das übergeordnete Unternehmen heißt, und der sagt, dass demnächst mehr KI-generierte Inhalte ...
kommen sollen, um eure Facebook- und Instagram-Zeitleisten zu befüllen.
Das macht uns doch bestimmt alle total glücklich, oder?
- Ja.
- (Lachen) - Trot-Chat, ich bin indifferent.
(Lachen) - Kann ich mir den dann auch von einer anderen KI zusammenfassen lassen, oder statt der 100-Meldung nur einmal lesen muss?
- Äh, weiß ich nicht.
Geht doch mal fix ins Meta-Verse, und guck mal, ob du das findest.
- Haben wir das hier drin?
- Was jetzt, das Meta-Verse?
- Das ...
die ...
die Apple-Intelligence, die ist in einer iOS-Beta drin und fasst dir E-Mails zusammen.
- Okay.
Oder liest mir Anrufbeantworter Texte vor.
- Korrekt, und da ging ein Screenshot durchs Web, wo jemand zeigte "Girlfriend broke up, needs stuff out of apartment tonight".
Und das war die Zusammenfassung von Apple-Intelligence, einer längeren Break-up-E-Mail.
(Lachen) Das müssen wir mal raussuchen, das war sehr schön.
Ja, also so könnte man das Problem mit zu viel AI-Content lösen.
Mensch, so viel Strom können wir verbrennen dafür, dass wir ...
- Also wir lassen erst Inhalte generieren, um uns dann die Inhalte per KI zusammenfassen zu lassen.
KI generiert die Texte raus, und nur noch ...
- Mhm.
- Mhm.
Na gut, ich seh schon.
- Jens.
- Also ich mein, man kann auch diesen Planeten einfacher verbrennen.
- Mhm.
- Ähm, aber vielleicht dauert's so ein bisschen länger.
Aber wie steht noch mehr drin im Artikel?
Was dann mehr, was will also mehr ...
- Mehr.
- ...
alt mehr?
- Mehr KI, mehr gut, glaub ich.
Aber ja, äh, du hast völlig recht, dass ...
- Wenn's noch wenig internationalisiert ist.
Für die Menschen, die immer noch auf, äh, auf Facebook sein sollten, äh, dem Vernehmnachs sind da tatsächlich ...
- Mhm.
- ...
dem Vernehmnachs sind da tatsächlich ...
- ...
so ganz viel so, so, so, so clickbaiting, äh, und so ganz viel so ...
Ah, 15 lustige Tierbilder und solche Dinge.
- Ja, das Internet komprimiert.
- Ja.
Oder was du schon immer mal über die, die, die ...
die Harry Potter-Darsteller wissen wolltest.
Aber noch nicht wusste es.
- Hä?
Also, ich krieg immer nur diese, äh, the asshole-Posts.
Aber wo jemand einfach hier aus Reddit so ausgestütten hat und ein Foto auf irgendeiner Seite gemacht hat.
Davon ist mein Facebook.
- Ja, pass viel auf Facebook.
- Ja, quasi, ja, ja.
- Geil.
Nur unterbrochen durch Nein-Gag.
So, Witzbilder und Hinbilder.
- Dass es das alles noch gibt.
- Unfassbar.
- Tja.
Na gut, more AI-Coming, was hat ...
Oh, äh, Chatchi-Petit macht ja lustige Sachen.
Ähm, wer spielt ihr mir so was rum?
- Mhm.
- Spiel damit rum.
Ich find das manchmal ganz praktisch.
Habe Kollegen, die das, glaub ich, ein bisschen über ...
- Wer hat die nicht?
- ...
überbordend benutzen.
Ähm, aber ich streite halt gerne damit, wenn mir langweilig ist.
Und was Chatchi-Petit seit einer Weile macht, ist, es sammelt so Informationen überein.
Und immer, wenn man irgendwas sagt, was es für ...
- Relevant hält.
- ...
für relevant hält, dann merkt es sich das.
- Mhm.
Und, äh, dann schreibt es dir auch so kurz dazwischen, also, im Deutschen steht dann da Erinnerung hinzugefügt.
- Okay.
- Und, ähm, dann kannst du dir auch anschauen, was hat sich Chatchi-Petit über dich gemerkt?
Das ist dann auch wieder in natürlicher Sprache.
Und da steht dann bei mir so was wie ...
"Nutzt FFMPG am liebsten mit der Option Minus V." - Mhm.
- Und, ähm ...
"Markt den Thüringer, Dialekt hart." (Lachen) Mhm.
(Lachen) - Ja.
- Okay.
Äh, ich weiß, ich hab noch nicht ganz rausgefunden, worauf's reagiert, also, wenn du halt irgendwie sagst, ähm, ich habe ein Bild gemacht von Thüringer Klößen und meint, was ist das?
Und dann sagt er, ja, das sind Knügel.
Und ich dachte, Moment, ich bin in Thüringen, und dann kam so Erinnerung aktualisiert.
(Lachen) Ja.
Und neuerdings geht wohl jetzt auch durchs Web, dass man eben dann Chatchi-Petit auch fragen kann, hey, generier mal ein Bild von dem, was du über mich weißt.
- Mhm.
- Und dann stehen da halt Dinge.
- Und wenn du dann da mit Chatchi-Petit gesundheitsbezogene Informationen gespeichert hast, und dann dann entsprechend das Bild raus.
- Genau, kann sein.
- Ehe.
- Überhaupt ist mir aufgefallen, da gibt's kein Safeguard, ne?
Also, wenn man da so, wenn man Chatchi-Petit so fragt, mir tut der Linke Arm weh oder so, dann sagt Chatchi-Petit nicht, Achtung, ich bin kein Doktor.
- Mhm, okay.
- Oder hol dir mal medizinische Ratschläge.
Das macht's ja, glaub ich, wenn man so psychologisch in die Ecke geht, also, sobald man anfängt, irgendwie depressive Dinge zu posten, sagt er, hey, hier gibt's ne Notfallhautlein und so was.
Aber also, wenn du fragst, kann das Krebs sein?
Dann sagt er, oh, kann schon sein, aber wahrscheinlich nicht.
Und da dachte ich mir so, das ist interessant, dass da noch kein Safeguard hinten dahin hängt.
- Ich bin gerade mir so ein wenig beruhigt und getröstet.
Ich hab grad gesagt, generiere ein Bild von allem, was du von mir weißt, und dann kommt zurück, ich hab noch keine spezifischen Informationen über dich gespeichert.
- Aber weißt du was?
Das schlüssewort ist "noch".
- Ach so.
- Ich dachte, hier kommen jetzt meine ganzen Sparzen seit meiner Seele.
- Also, du hast sie halt noch nicht mit Chatchibiti geteilt.
- Nö.
- Welchen Formt hast du nicht verwendet?
Ich würd das auch gern mal fragen, Hannes, was Chatchibiti gibt.
- Um das rauszufinden, kannst du einfach in Settings und Erinnerungen gehen?
- Settings und Erinnerungen?
- Ja, ich weiß nicht mehr, wie das da hängt.
Es waren jetzt nicht Profildinge, wenn du es rausfindest, findest du.
Also, du musst nicht prompten, du musst da irgendwo rumklicken.
- Ach so, Erinnerung.
Ach so, dann musst du das mal ...
- ...
eingeschaltet.
- Für dich könnte ich ein Bild erstellen, dass folgende Dinge integriert.
Eine Landschaft in Thüringen, ein Haus mit einem modernen Smart-Home-System, in dem die Metatechnologie benutzt wird.
Eine stilisierte Darstellung eines Flugzeugs, das auf einen Zwischenstopp am Boden bleibt.
Oh, hier erinnern mich an die Diskussion.
- Möchtest du uns mehr darüber erzählen?
Ich mein, du hast das schon Chatchibiti gezeilt, dann kann es ja so schlimm nicht sein.
- Ich habe kürzlich entdeckt, dass es ja ...
Und das war mir nicht bewusst, dass es Flugzeuge gibt, die Zwischenstopps machen, um aufzutanken.
Und ich hab mich halt gefragt an, wie sich das lohnen kann.
Also ...
- Wenn Sie nur einen Zwischenstopp machen zum Landen, ohne halt jetzt Menschen einen aussteigen zu lassen?
- Genau, also es gibt halt einen Flug von ...
"Singapur nach Berlin", der hält in Athen.
Also der fällt darunter, dann steigen alle Leute aus, dann machen wir alle mal sauber, tanken wieder auf, weil wahrscheinlich dürfen beim Auftanken die Leute nicht drinnen sitzen.
Dann gehen alle wieder an Bord und fliegen halt weiter.
Und das ist auch so ein bisschen verwirrend, weil ...
- Ich hab nur gerade die Fragen gestellt.
(Lachen) - Spannend.
- So, und ich wollte jetzt mit Chatchibiti diskutieren, wann das wirtschaftliche Sinn ergibt.
- Ja.
Weil halt so die Zwischenlandung kostet ja Geld an vielen Stellen.
- Ja.
- Und warum, warum ist das besser, als einfach ein Flugzeug zu bemühen, was die Strecke schafft?
- Durchpräselt.
- Und die Antwort war halt unbefriedigend, war halt so, gibt Situationen, in denen sich das lohnt, weil es billiger ist.
- Mhm.
Und dann hab ich offensichtlich so viel gestritten, dass Chatchibiti gemeint hat, dass mir das besonders wichtig ist, dass die Flugzeuge heißt.
Genau, und ich muss dem auch erklären, warum, dass das gleiche Flugzeug weiterfliegt und nicht jetzt, dass es Sinn ergibt, so Sternenförmiges Reisen mit Flugzeugen zu etablieren, also wirtschaftlich, das ist mir schon klar, aber dass das Flugzeug irgendwo anhält und dann weiterfliegt das nicht.
Naja, und deswegen hat sich Chatchibiti also über mich gemerkt.
- Hätte ich das für Anfang einstellen müssen, dass diesen Tokler, also weiß der jetzt alles, was ich ...
- Nee, das fing erst vor ein paar Wochen an.
- Dammit.
- Welche Informationen möchtest du denn mit Chatchibiti teilen?
Möchtest du uns daran teilhaben lassen?
- Warte, ich hab gefragt, Chatchibiti, was weißt du über mich?
Ich weiß bisher, dass du ein gemütliches und inspirierendes Homeoffice-Setter passst, das beinhaltet ein modernen Schreibtisch, ein bequemlauchsbereich, Pflanzen und eine schöne Aussicht, die Elemente der Natur und der Stadt vereinen könnte.
Das ist ja ein spannendest ...
Klosnaff.
- Okay.
(Lachen) Was ist das jetzt?
Ich red das also mit Chatchibiti, ich hab's ja so schön.
- Ja, scheint.
- Ja, und das andere ist, also, wir grade eh über den Kram reden, ist halt dieser neue Advanced Voice-Mode, den die alle haben.
- Okay.
- Also bisher funktioniert das Quatschen mit Chatchibiti und Gemini und wie sie alle heißen ja so, dass da irgendeine Spracherkennung läuft, dass in Text verwandelt, der Text wird gepromptet, und dann die Ausgabe erfolgt wiederum genauso.
Also, dass die Spracherkennung und die Sprachgenerierung ist einfach nur hinten dran gebastelt.
Und das haben sie jetzt vereint, wie auch immer.
Und der Effekt ist halt erstens, dass es deutlich schneller geht.
Und zweitens kannst du Chatchibiti oder Gemini jetzt unterbrechen, während sie reden.
- Mhm.
- Und die erkennen in Teilen so was wie Stimmungen.
Also, wenn du halt lachend redest und so, dann reagiert das Ding auch anders auf dich als andersrum.
Und in Teilen, das habe ich eben auch mitgekriegt, erkennt es auch Dialekte.
Also, wenn du einen starken indischen Dialekt in deinen Englisch reinbringst, kannst sein, dass es dir in einem starken indischen Dialekt antwortet.
- Okay.
- Und solche Sachen, es funktioniert natürlich alles immer so 80 Prozent.
So schon ziemlich gut, aber halt ...
Also, schon beeindruckend, kann ich empfehlen.
Das kann man gerade kostenlos bei den meisten ausprobieren in einem Monat.
Ganz nett.
- Bis es dann irgendwann mal kostenpflichtig wird.
- Lock-in.
It's still a thing.
Genau, so, oh, das war eine große AI-Lücke.
- Ja.
Aber vielleicht, also wo wir gerade bei Bezahldiensten sind, wir könnten ja, wenn ihr möchtet, mal über Spülmaschinen reden.
- Oh.
- So, Geschirrspüler.
Was haltet ihr denn davon?
- Sehr gut, dann muss ich nicht abwaschen, ich hasse abwaschen.
- Jaaa, aber ...
- Ja, aber?
- Also, hast du denn auch schon ein Abo abgeschlossen?
- Nein.
- Ich krieg jeden Monat einen neuen Geschirrspüler.
(Gelächter) - Das fremdes Bar-Abo.
(Gelächter) - Warum möchte ich hier den Oma, ist eine Umwelt-Sau gerade zitieren?
Viel heicht solltest du dir nicht Spülmaschinen im Abo kaufen.
- Aber, aber, ich habe gerade einen, der offenbar sehr genervt war, haben von dem Geländer hat sich zwei Geschirrspüler in seiner Küche installiert.
- Das ist eigentlich der ultimative Heck.
- Exakt, der hat nämlich keine Schränke mehr.
Er packt den Dreckigen Geschirrspüler in den Geschirrspüler, wenn es alles macht, dann an und packt dann den Rest vom Dreckigeschirr in den anderen.
- Wenn ich meine riesige Küche hätte, würde ich das auch so machen, weil ich glaube, das ist so der genius live Heck.
- Also, naja.
- Okay.
- Gut, aber ich glaube, der hat das nicht im Abo, den wir jetzt gelernt haben.
- Ja, quasi.
- Also, es gibt Spülmaschinen mit Abo, wer möchte das nicht?
- Ah, das ist heutzutage in das Subscription.
Oder sogar der Thermomix hat ja auch so eine Subscription.
- Nein, ich meine, ich denke, von einem, weiß ich nicht, zehn Jahren hätten wir uns auch noch darüber gewundert, wenn jemand gesagt hätte, dass wir mit einer monatlichen Zahlung machen können, dass unsere Autos weiterfahren.
- Oder dass eine Sitzhaltung funktioniert.
- Ist das jetzt auch schon drin?
- Oh, ernsthaft?
- Ja, oh Gott.
- Sitzheizung auf Abo.
- Oh, nee.
- Ja, gut, und jetzt gibt's das also auch.
- Jetzt gibt's auch Geschirrspülmaschinen.
Auch da kannst du jetzt die Sitzheizung, äh, nein.
- Genau, ob es so kalt oder warm macht, genau.
Heiße, heiße Geschirrspül mit Abo.
- Nein, aber es gibt zum Beispiel einen Geschirrspülhersteller V.Zug.
Also, offensichtlich auch der Schweiz.
Und bei einem Mieter wurde eine neue Geschirrspülmaschine eingebaut, nachdem die andere kaputt gegangen war.
Und der Installateur hat die dann auch hingebracht und angeschlossen, hat gesagt, und hier, guck mal, die können sie dann da per App mit ihrem Smartphone verbinden.
Und darüber auch Aktualisierung des Geräts vornehmen.
Und was dann dabei aber auch auch auf viel, mhm.
Also, es gibt so ein paar Sachen, die sind so hinter einer Bezahlschranke, für die man irgendwie so zwölf Franken im Jahr bezahlen soll.
Und was fällt so darunter, z.B.
so Programme wie Intensiv-Plus für die anspruchsvollsten Reinigungsarbeiten, ein Programm speziell für Biergläser oder für Spülmaschinen, festes Spielzeug oder auch ein Programm zum Tellerwärmen, können so im Monats-Abo dazu gekauft werden.
Also, Funktionen, die Spülmaschinen, also gerade z.B.
das mit dem Tellerwärmen und so, ja, das ist immer ein bisschen ein Luxus-Feature irgendwie gewesen.
- Also, man fühle sich skeptisch angeguckt.
Hä?
Tellerwärmen, fasziniert.
- Naja, damit du deine warmen Speisen natürlich auf vorgewärmten Tellern zum Dinner dann präsentieren kannst.
- Ich helfe Backofen nicht mehr zu meine Spülmaschinen.
(Lachen) - Just saying.
- Da ist jetzt der Schluss zur Sitzheizung.
- Ja, genau.
- Ich hab's gefunden, BMW war's.
11.20.22 BMW-Sitzheizung als Abo an 17 Euro im Monat.
Yay!
- 17 Euro im Monat?
- Ja, kannst du wissen, war mal hinterne.
- Holy Moly, kannst du wenigstens halbjährlich kündigen, damit du zum Sommer dann keine?
- Nee, kannst du nicht mehr.
- 19.23, also nicht ganz ein Jahr später, Funkschance und Demand BMW stoppt Abus für Sitzheizung.
Nächste Artikel bei Golem.
- Oh, wir waren die dann auch an und nicht aus.
Können diese auch in der Ferne durchbrennen lassen?
- Bitte was?
- Können die die aus der Ferne durchbrennen lassen?
- Die Sitzheizung?
Wer möchte das tun, der Hersteller oder Hecker?
- Alle.
- Alle.
- Aus Versehen.
- Ist das die Ankündigung an der Straftat?
Ich hoffe nicht, nein.
- Nein, nein, nein.
Du hast das bitte, ja.
- Also, okay, das mit den ...
Pass auf, jetzt will ich auch direkt, weil, wenn wir einmal da sind, wo alles schlecht ist, da haben wir ja hier noch mehr.
- Du meinst, welche Abomodelle gibt es sonst noch?
- Genau, nee, ich möchte direkt in mein nächstes, wie Dinge ...
Ich weiß nicht, wie Dinge funktionieren.
- Ach so, ich hätte sonst über das Abomodell noch ganz kurz weiter gemacht.
- Ach so, du hast noch mehr dazu, oh Gott.
- Ja, also, der Hersteller VZUK hat erst mal soweit gesagt, so, ja, wir haben halt auf irgendwie so ...
Also, wie kommen wir auf diese 12 Franken so?
Ja, wir haben halt so mal kalkuliert so auf Monatsbasis.
Und diese Upgrade-Angebote erfreuen sich schon großer Beliebtheit.
Und sie haben das halt auf monatlicher Basis kalkuliert so, na ja, ein Franken pro Monat muss einem das doch irgendwie mal wert sein.
Und dann haben die von einem Verbraucher-Magazin haben sie dann bei noch anderen Herstellern angefragt.
Zum Beispiel bei Miele, wo es ja auch Smart-Debug-Öfen gibt, und Miele schreibt auf Anfrage die zusätzlichen Funktionen und Updates können kostenfrei über die Miele-App freigeschaltet werden.
- Also fragt man sich natürlich trotzdem.
- Freigeschaltet?
- Genau, warum muss man die freischalten?
Kann das nicht von Haus aus funktionieren?
Aber das Ding ist halt so, je nachdem, was diese App alles kann, nun brauchst du einen Account, dann kannst du dich da erst mal registrieren und Benachrichtigungen und Werbung kriegen.
Und außerdem kann man vielleicht noch ein paar andere interessante Infos noch erheben.
Und na ja, man kann die Sachen natürlich dann vielleicht später auch kostenpflichtig machen, weil diese ganzen Abo-Modelle, ich meine, es hat ja dann auch so ein bisschen angefangen mit diesen ganzen Adobe und Co, diese ganze Software, die ja dann auch angefangen hatten vor Jahren, das mal ein Abo-Modell zu holen.
Da ging es ja dann so ein bisschen um regelmäßige Zahlungen an den Herstellern.
Und du kaufst das einmal und dann kommt kein Geld mehr rein.
- Dann geht die Hersteller pleite.
- Dann vielleicht, wir wollen ja nicht mal alles schwarz nur schwarz sehen, wir wollen ja auch ein paar graue Flecken drauf malen.
- 50 Schets auf Grey, was?
- Puschen, Puschen, Glitzer.
- Das wäre ja dann die wirtschaftliche Lösung für geplante Obsolistenz.
Weil dann haben ja die Hersteller gar kein Interesse mehr dran, dass ihre Geräte nach drei Jahren kaputtgehen, wenn sie im Abo verkaufen.
- Na ja, also das Problem an der Stelle ist ja immer wieder, es werden Funktionen und Hardware-Engeräte eingebaut.
- Oder in Autos eingebaut.
Entweder musst du dafür bezahlen, um sie zu nutzen.
Oder du nutzt es nicht und dann ist da unnötig Technik und Hardware eingebaut, z.B.
so eine Sitzheizung.
Aber nie irgendjemand nutzt und das ist einfach von den Ressourcen, von denen wir einfach nicht so viel haben auf der Erde.
Wir haben ja nur ein Drittel so viel Ressourcen, wie wir so einmal im Jahr verbrauchen.
Das ist trotzdem auch sehr ...
- Ja, aber, aber.
- Was aber?
- Ja, aber doch alles besser.
- Nein.
- Immer.
- Nein, es wird immer schlechter.
- Aber egal.
- Warum haben wir damit da?
- Habe ich das jetzt gesagt?
Ja, ich hab's gesagt, was stimmt.
- Soll ich was sagen, was besser wird?
- Bitte.
- Ich habe vielleicht schon mal erzählt, dass ich eine Smartwatch vor zwei Jahren gekauft habe, die komplett frei und open, wie sagt man das?
- Open Source, Open Hardware?
- Und Open Hardware beides programmiert war.
Und programmierbar vor allen Dingen, also klar, das geht einher war.
Also, der Hersteller dieser Smartwatch, und klar, das hab ich schon mal angesprochen, die machen eigentlich nur die Hardware und sagen dann so, hier ist Hardware, und hier ist ein Bookloader, weil den haben wir gebraucht, ums zu testen.
- Mhm.
- Take it.
Und dann hat sich eine recht große Community gefunden, die dafür halt Software bauen.
Das war Pine 64, Pine 64.com oder so was.
- Also, ja.
- Die machen auch sonst so Mini-Computers, ähnlich wie Raspberry Pi, zum Beispiel.
- Genau, und auch mittlerweile Laptops und Tablets.
Da steht auch drin so, Entschuldigung, der hat noch keine Software, ihr könnt aber trotzdem kaufen.
Also, ist schon eher was für Basta.
Aber ist ja schön, dass auch diese Nische bedient wird.
Und genau, leider ist mir meine Infini-Time, also die Smartwatch dazu, zweimal abgesoffen.
Und dann hab ich gedacht, ich guck mal, was noch so gibt.
Ich hab da einen Hersteller gefunden, es ist Pruino oder so ähnlich.
Ist wohl in der UK.
Und die haben sich so auf die Farben geschrieben, wir bauen mal in alles, was wir bauen, ein Hardware-Java-Skript-Interpreter ein.
- Mhm.
- Mhm.
Weil wir es können.
- Weil wir es können.
Also ein Hardware-Interpreter.
- Ja, genau, genau, genau.
Der ist da, der ist da wie ...
Also, was ein Aufwält, wenn man die Dinger kauft, und die Hardware ist dann ein bisschen ...
Also, da gibt's dann Support-Former-Hersteller.
Das ist auch alles offen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das auch Open-Hardware ist, aber auf jeden Fall wird man eingeladen, da selber Software drauf zu ballern.
Und alles, was man da macht, ist Javascript.
Okay.
- Also ...
Aber halt jetzt, ne, man muss immer ...
Viele Leute denken ja gleich an, weiß ich nicht, Note, oder welches Javascript-Framework auch immer.
Nee, wirklich nur die Sprache ist Javascript oder Syntax und so weiter.
Und die Libraries sind dann natürlich irgendwie vorhandenen Funktionen von dem Gerät und dem Hersteller abhängig.
Also, ist das dann quasi so eine Art Micro-Python, aber stattdessen Javascript?
- Exakt, exakt so.
Ähm, und ...
Das Schöne ist halt, die machen das selber noch mit.
Weil die schon kommerzielle Interesse dran haben, auch das zu verkaufen, da bin ich bei Pyne mal gar nicht so sicher.
Verkaufen die Haltern die Uhren, und da ist schon ...
In dem Fall die Smartwatch, es gibt aber auch andere Sachen, die ihre wahre Knöpfe, die einfach nur leuchten.
Die kann man drücken, ihr wisst ja, ich bin ein Fan von Knöpfen.
Also Knöpfe mit Bluetooth, genau, die meisten Geräte haben Bluetooth, because everything is better with Bluetooth.
Das ist, glaub ich, ungefähr in der Zeit, entstanden in diese Firma.
Und dann hat man für die Uhren so einen kleinen App Store, wobei halt App Store einfach nur heißt, das ist jetzt eine Liste von kuratierten Javascript Snippets, sozusagen, ne?
- Mhm.
Und da kann man ziemlich viel Funktionalität eben ...
aus diesem App Store ziehen oder auch gleich selber bauen.
Und das Schöne ist halt, weil halt Javascript ist die komplette Entwicklungsumgebung einfach irgendeine Webseite.
Und dann hat halt der ...
die meisten Browser mittlerweile so ein Web-Bluetooth-Support.
Und dann sagst du halt nur, ich möchte mich gern mit der Uhr perren, kannst du da den Code draufschmeißen.
Also das ist alles sehr, sehr cool.
- Ah, okay.
Ja, also du gehst dann quasi, du bist auf einer Webseite, programmierst es und kannst dann sagen, ich möchte das jetzt auf meinen Urspielen und ...
- Ja.
Genau.
- Der Webstandard geht das dann ...
Genau, ist aufgestandert, ja, genau.
Und das find ich unterstützenswert.
Ich weiß nicht, ob ich Javascript so mag und was da so rausfällt.
Aber so grundsätzlich halt diesen Ansatz, hey, wir bauen euch viel selber, aber mach doch einfach mal mit.
Und das funktioniert halt auch.
Für diese Uhr gibt's halt Applikationen, die fitste auf keiner anderen Uhr, ja, so wilde Dinge.
Und jetzt kommt der Teil, der mich so irritiert hat.
Also mir ist meine alte Uhr abgesoffen, dann hab ich gedacht, okay, ich möchte gerne Neue, hab mich nach die, um dieses Ding bemüht, musste das aber aus Großbritannien bestellen.
Mhm.
- Habe ich dann irgendwie zwei Tage später gemacht.
Und am gleichen Tag bin ich zu einem Einzelhändler für Lebensmitteleinkäufe gegangen und habe dort ein Smartwatch für 17 Euro gefunden.
Mhm.
- Da geht das mit, das ist jetzt so doof, dass es hier, also 17 Euro ist ja ...
- Lachgeschmissen.
Eigentlich bin ich sowas nicht unterstützenswert, aber jetzt bin ich irgendwie neugierig.
Was kann das Smartwatch für 17 Euro?
Jetzt bin ich dann doch Konsumopfer und möchte testen.
Das ist richtig, also ja, total Opfer des Konsums.
Hab mir das Ding also mitgenommen und hab dann drei Tage diese Uhr am Arm gehabt.
Und es war halt, ich hatte die Full Range of Emotions mit dieser Uhr.
Okay.
Weil die Techn, also, ist halt ne irgendein Hersteller, vermutlich aus China, der aber keinen Namen hat, weil die wird halt von irgendeinem europäischen Unternehmen gebrandet.
Und dann ist das halt Denver aus Dänemark.
Okay.
- Der Hersteller dieser Uhr ist so.
Mhm.
Und die ist halt von der Hardware, ist die so weit voraus.
Das ist sowohl der Uhr, die ich danach bekommen hab, als auch der Uhr, die ich vorher hatte.
Also gestochen, scharfes Display, was halt irgendwie alle farben kann.
Und so Hardware-technisch, alle Features, die man haben will.
Die App dazu, die man natürlich benutzen muss, gibt auch keinen Weg drumherum, als genau diese App zu benutzen, ist grottig.
Und das erste, was diese Uhr machte, als ich sie mit meinem Telefon koppelte, war, sich als Bluetooth-Lautsprecher anzumelden.
Schön, die Koppelte.
- Der Effekt war also, dass meine Uhr auf einmal alle Töne meines Telefons wiedergegeben hat.
Ist auch cool.
- Und ich hab 'ne Weile gebraucht, wieder wegzumachen.
Also, die Uhr kann auch Audio-Ausgabe, oder was?
Genau, dachte zuerst okay, damit man da mit telefoniert, aber das Mikrofon wurde vergessen.
Wollt grad sagen, hat sie auch einen Gabel?
- Nein.
Du hast nur 'ne Uhr, die die ganze Zeit an deinem Abend Geräusche macht, aus 'nem Mikro-0,3-Watt-Laut-Sprecher, Quäker.
Der Klassiker von meinem uralt-Autor-Radio, das ist, als ich meine Telefongespreche und ich bin raus war, ich kann nicht mehr sprechen.
- Exakt so, hat sich diese Uhr verhalten.
Und dann hat sie halt, ich glaube, 100 bis 300 Funktionen gehabt.
So was wie Sudoku, will ich auf der Uhr spielen.
Konnte ja auch nicht mehr loswerden, als diese Funktion.
Und Achtung, wir sind wieder zurück, Chatchi-BT-Integration.
Was kann diese Uhr mit Chatchi-BT?
Und sie möchte einen API-Key, also, das weiß man, wenn man sich bei Chatchi-BT-Ine Abo holt, kann so ein API-Key, um das dann auch programmatisch zu benutzen.
Diese Uhr funktioniert Chatchi-BT-Integration, klatscht in die App, die total vertrauenswürdig ist.
Voll.
Danach kann diese Uhr jeden Tag ein neues Zifferblatt generieren.
Nein.
Kann sie noch irgendwas anderes mit der KI machen?
Nein.
- Aber ein neues Zifferblatt.
Mit dem App Kiki kann sie bestimmt einige Dinge tun.
Ja, die App vor allen Dingen.
Und wo auch immer der API-Key dann gespeichert wird.
Ja, also, ich war wirklich ...
Und dann wusste ich nicht so genau die Emotionen, was ich hatte, als ich die deutlich älterwirkende JavaScript-Uhr an meinen Handgelenk gemacht habe.
Ich war mir nicht sicher, was das, was ich jetzt fühlen soll.
Aber nachträglich bin ich ganz glücklich, dass ich den kleinen Lautsprecher von meinem Arm losgeworden bin.
Vielleicht hat das Ding auch ein Mikrofon, du weißt es nur nicht.
Das ist durchaus möglich.
Na ja.
Wie soll das mit Chatchi-BT funktionieren?
Leider, ja.
Nee.
Leider halt keinerlei Möglichkeit, dieses Ding zu hacken.
Ich hab gedacht, so 'ne 17-Euro-Smartwatch muss doch schon mal jemand damit rumgemacht haben.
Aber da hätte ich komplett Reverse-Engineering betreiben müssen.
Es gibt doch so viele davon von diesen günstigen Smartwatches.
Ja, häufig bei anderen Geräten ist es so, dass alles das Gleiche ist.
Und nur halt immer in unterschiedlichen Farben und mit unterschiedlichen Apps.
Aber in dem Fall war's, bin ich auch nicht dahintergekommen.
Irgendjemand muss halt der erste Mal sein.
Ja, genau.
Ich meine, was halt oft funktioniert, ist, wenn man sich dieses App-Package besorgt, auf anderem Wege, also gibt's ja genügend Webseiten, wo du einfach eingibst, ich möchte jetzt, z.B.
für Android, diese App halt irgendwie mir mal runterladen.
Und dann kann man die kompilieren und kann dann halt sehen, oh, das passiert da offenbar mit dem Bluetooth.
Also bei 'ner 25-Euro-Uhr wird man's vielleicht machen, ein paar bei 17 Euro, das ist echt ...
Ja, ich dachte halt so, Mensch, wenn ...
Also da war halt auch wieder die Frage, wie kommt es zustande, dass halt, ja, ich weiß schon, aber, dass die Uhr halt 17 Euro kostet und so viel besser ist als die, also die JavaScript-Uhr halt 80 Euro kostet.
Mhm.
Und ...
(Lachen) Trotzdem deutlich lieber die 80 Euro aus, aber ...
Ich würde das einfach mal unterstellen, ein anderes Geschäftsmodell.
Ach, vielleicht "Chatchi BTI" mit Kroiner.
Ein anderes Geschäftsmodell, andere Produktionsbedingungen.
(Lachen) Aber es wird alles besser.
- Immer.
Besonders, wenn man eine Smartwatch hat und die vielleicht sogar mit Gadget-Bridge betreiben kann.
Vielleicht an der Stelle noch mal erwähnt zu haben.
Es gibt Smartwatches und Fitness-Tracker, die man auch ohne die App des Herstellers verwenden kann.
Und diese freie Software nennt sich dann Gadget-Bridge.
Korrekt.
Je nach Modell muss man da so eins, zwei Handgriffe dann doch noch machen.
Also, zum Beispiel, ich hab so einen kleinen Tracker einfach so ein bisschen um Schritte oder so was zu sehen.
Da brauch ich nicht die App des Herstellers.
Und jetzt kommt hier der Clue.
Die BengalJS, die JavaScript-Uhr, benutzt genau Gadget-Bridge.
Also, die kriegt First-Level-Support von Gadget-Bridge.
Also, da haben sich die Leute aus Großbritannien gedacht, ja, es gibt da diese tolle App, so kann alles was man machen will.
Wir bauen da jetzt einfach unsere Uhr ein, und dann brauchen wir keine komische App für unsere Uhr bauen.
Und dann machen die besser.
Und die haben da wirklich ein paar schöne Funktionalitäten reingebaut.
Zum Beispiel, dass der ...
die Uhr kann über Gadget-Bridge aufs Internet zugreifen, wenn gewünscht, also man kann das an- und abschalten.
Und das könnte man dann eben auch in andere Geräte einbauen, wenn man das denn will.
Für mich ist das ganz interessant, weil ich kann halt von der Uhr aus irgendwelche HTTPS-Requests schicken.
Warum auch, wenn man das machen sollte?
Um das Smart Home zu steuern.
- Aha, ja, okay.
Stimmt, das ist ja eines.
- Die Luftentfeuchter.
Korrekt.
Also, was gibt's besseres als die Luftentfeuchter mit der Uhr zu steuern?
Ein Luftbefeuchter.
Es gibt ja auch andere, meine Interesse.
Also, ich glaub, James Bond würden da schon auch andere Sachen einfallen, die man mit einer Uhr steuern könnte.
Oder Michael Knight.
In dem Fall war es Miss Money Penny.
James Bond war, hat immer nur genutzt.
Ja, okay, siehst du, so schlecht bin ich in diesem Franchise drin.
Aber ich hab tatsächlich vor einigen Wochen hab ich tatsächlich mal so ein paar Folgen "Night Rider" anziehbar.
Schwierig gealtert, schlecht gealtert.
Ich find die Werbung grad schlimm.
Also, sich versorgen, so eine Werbung zu geben.
Ach so, der Uber Eats.
- Ja.
David Hasselhoff hat eine bunte Geschichte, sagen wir das mal.
So einen bunten Lebensaufwand.
Ja, ich kenne auch noch eine Szene, von Michael Knight, die die darauf wahrscheinlich rekurriert.
Ja, nein, aber ...
Ja, aber nein, aber nein.
Das ist eine andere sehr ...
Also, "Little Britain" kann man auch sehr empfehlen.
Oh.
- Das ist aber ...
Hier, ich hab Musik rausgesucht.
Wir spielen jetzt einmal Musik.
- Echt?
Ja.
- Sonst hab ich da völlig ...
Die fünf Minuten will ich nicht verlieren.
Einmal Lärm.
- Ich mach mal einmal Lärm.
Ganz kurz nur, zwei Minuten.
Wir spielen, wie ihr wisst, im Freien Radio freie Musik.
Ähm ...
- Sehr schön.
Und zwar aus dem "Free Music Archive".
Von "Low Tone Music" ein Creative Commons Werk namens "Lo-Fi-No-Initio".
Okay, wir hören rein.
Wo ist das Intro dazu?
- Ja.
Oh, das stinkt aber nach Küstelra.
Mhm.
- Mhm.
Hallo, herzlich willkommen im Freien Radio Potsdam.
Wir sind am Boot zur Show "Chaos im Radio".
Wir sind heute wieder sehr chaotisch.
Und im Radio?
- Und im Radio.
Perfekter Name.
Ich wollte noch mal irgendwie sagen, dass ihr uns Nachrichten schreiben könnt an radio@ccc-p.org.
Zum Beispiel, wenn ihr rausfindet, welche Uhr tatsächlich hinter der Marke denn war "Something, something" steckt.
Das klingt gut.
- Ähm ...
Und ansonsten könnt ihr uns auch unter radio.ccc-p.org mit leicht veralteten Informationen erreichen.
Da könnt ihr euch anschauen, was wir uns vor vier Jahren erzielt haben.
Und anhören, anhören vor allen Dingen.
Ansonsten hört ihr uns weiterhin, hier jeden zweiten Montag im Monat von 21 bis 22 Uhr auf.
90,7 MHz in Potsdam oder 88,4 MHz in Berlin.
Oder auf DAB+ unter fr-bb und 24/3.
Pult das mal vor mit deinem ...
mit deinem hier Audio-Kung-Fu, was du immer mitgemacht hast, damit wir schneller sprechen.
- Nee, nee, nee.
Aber das wird nicht vorgegeben.
Hier machst du uns noch @cccp@kaus.social.
Ja.
- Guck gleich mal drauf, gibt's es noch?
Wißt du, dann gibt's noch.
- Post gekriegt.
Die Mail-Adresse.
- Ach was?
- Ja.
Spam?
- Ja, der Messer.
Aber immerhin.
- Ich hab keiner gesehen.
Sie geht ja noch.
- Die DKB hatte.
Stimmt uns ...
Wir müssen uns dringend anmelden noch mal über die Webseite, die uns da geschickt wurde.
Ich kenne leider meine Zukunftsdaten da nicht, aber du kannst meine nehmen.
- Ah, super.
Aber nur, wenn du dann auch gleich den Zoll bezahlst, den ich noch bezahlen muss für das Paket, hab ich per SMS bekommen.
Von deiner Tochter, die eine neue Nummer hat?
Äh, okay.
Sehr schön.
- Gut.
Gut.
Offensichtlich hab ich Töchter mit wildfremden Menschen im Zug.
Also, schon grüße.
Wir haben gleich die gleiche SMS gekriegt und offen ...
Also, spannend, mit dem ich Kinder hab.
Ja.
- Na ja.
Mir wollen immer nur Leute über die Arbeit reden.
Darf ich mit ihnen über die Arbeit reden?
Kannst dich auch einfach aus LinkedIn ausloggen.
Ah, nee, das war ...
- Das andere.
Ja, genau.
Wir haben jetzt einen Schnelldurchlauf gemacht über alle möglichen Spam- und Scam-Mails.
Spam, Spam, Spam, Spam, Spam, Spam, Spam, Spam.
Genau.
Also, wer sich mal ein bisschen aufschlauen will, woher der Name Spam kommt, äh, es gibt ja einen wunderschönen ...
"Sketch von Monty Python" zum Thema Spam.
Und das ist tatsächlich auch der Namensgeber für Spam-Mails oder Junk-Mails, wie es ja teilweise auch einfach dann heißt.
Spam-Theme aus "Junkfood".
Ja, ja.
- Spam-Theme.
Sehr schön.
Ich erinnere mich immer wieder so ein bisschen am Bundeswehrzwecken, wo sowas echt als Essen gab.
Na, egal.
- Wir wollten ...
Ich möchte mit Ihnen über das Internet reden.
Das Internet.
- Ja, danke.
Und zwar konkreter über so Domains.
Internetdomains.
Also, zum Beispiel, radio.ccc-p.org ist ja eine Domain.
Und ...
- Top-Level.
Ja, na ja, da gibt's, na ja, genau.
Diese Domains folgen einer gewissen Hierarchie, die halt so am Ende dieser Domain halt anfangen.
Also, "org" ist eine sogenannte Top-Level-Domain.
Es wird halt viel von so Organisationen, also so Non-Profit-Organisationen, gemeinnützige Organisationen meistens verwendet.
Nicht ausschließlich, aber es gibt halt so, jede Domain hat halt so ein bisschen ihre Verwendung.
Es gibt ".de" für "Tendenzie" eher Deutsch- oder deutschsprachige Domains.
Alle möglichen Länder haben Domains.
Und dann gibt's aber auch so generische Top-Level-Domains.net.
Es gibt 'ne relativ frische, frisch reserviert, Punkt "Internal" gibt's.
- Was ernsthaft?
Ja, wenn man zu Hause so seine Sachen in den Fritzbox rein setzt, dann muss es "nicht.fritz.box" heißen, man kann das auch "Internal" nennen.
Die darf nicht geroutet werden?
- Die darf nicht geroutet werden.
Die ist quasi für alles, was so ...
ja, halt intern ist.
Okay.
- Sehr schön.
War das eigentlich mit ".local"?
- Ich glaub, ".local" ist so ein bisschen reserviert für MdNS.
Das heißt, für Dinge, die sich zu Hause automatisch ...
Das siehst du mal.
- ...
dann dort findbar sind.
Das war noch mal was anderes.
Aber ganz am Anfang stand vor allem diese länderbasierten Domains.
Diese ganze Sache mit generischen Domains kamen eigentlich erst viel später.
Das kam vor ein paar Jahren, da gab es einen richtigen Boom auf, dass man da ganz viele neue Domains irgendwie anmelden konnte und sich dafür bewerben konnte, die zu betreiben.
Jetzt haben wir aber eher tatsächlich auch mal so ein bisschen ein Thema, gerade was in so ...
wo so geopolitische Themen kombiniert werden zu Internet-Domains.
Ich sagte ja bereits, die haben halt oft so Länderbezug.
Großbritannien hat eine eigene Domain, die USA haben eine eigene Domain, Deutschland hat eine eigene Domain, Frankreich, Punkt FR zum Beispiel.
So, Russland hat sie sogar zwei?
- Kommen wir potenziell gleich noch mal drauf.
Russland hat vorwiegend halt Punkt RU.
- Mhm.
Aber es gibt auch ...
- SU?
SU, ja, für Sowjetunion.
Genau, hat so ein bisschen was tatsächlich auch mit dem Thema zu tun, dass ich jetzt mit euch spreche, und zwar die Punkt IO-Domaine.
Die wird tatsächlich oft so in technischen Kontexten verwendet, soweit es viele das irgendwie so sehen, als so IO, Input und Output, Eingabe, Ausgabe.
Ist tatsächlich, gehört aber eigentlich tatsächlich als Ländercode zum britischen Territorium im indischen Ozean.
So ähnlich wie Punkt TV, ist ja Tuvalo ganz gern verwendet.
Genau, hat eigentlich erst mal mit Fernsehen gar nix zu tun, aber wird halt gerne für so TV-Geschichten verwendet, ja, exakt.
Und so ähnlich ist das mit IO auch, wird oft im technischen Kontext halt verwendet.
Gehört aber tatsächlich zu einem britischen Übersee-Teritorium.
Mhm, das nicht mehr zu.
Das tatsächlich eine lange Geschichte hat mit Eroberung, Kolonialisierung, gehörte mal zu Frankreich.
Also, das ist so eine Inselgruppe, die sich im indischen Ozean befindet.
Und hatte mal die Geschichte, dass das eben mal zu Frankreich gehörte.
Dann kamen dann später die Briten, so Ende 1700 noch was rum.
So rund um die französische Revolution in dem Dreh, da wurde das dann irgendwann britisch.
Und die Briten haben das dann auch irgendwann an die, haben dann eine Insel an die USA auch verpachtet, die dann dort ihren Militärstückspunkt hingebracht haben.
Weil das halt superstrategisch mit einem indischen Ozean liegt, wo man dann halt so, ja, wo man dann von dort aus hinfahren kann.
Und jetzt spulen wir ein kleines bisschen vor.
Es gab zum Beispiel, es gab dann zum Beispiel auch für diese Ereignung als Militärstützpunkt, gab es nämlich dann tatsächlich auch die Sache, dass die Einwohner, also da lebten ja auch Menschen, dass die dann zwangsumgesiedelt wurden in den 70ern, wenn ich das, also Ende der 60er, Anfang der 70er war das, glaube ich.
Die wurden einfach vertrieben, zum Beispiel nach Mauritius oder auf die Sehschellen.
Und die Einwohner haben einen langen Rechtsstreit dann tatsächlich geführt, um wieder Unabhängigkeit zu kriegen von der britischen Krone.
Und das ist ihnen dann tatsächlich auch gelungen.
Es gab mehrere Gerichtsverfahren seit den 90ern, und es ist ihnen jetzt auch gelungen.
Und es gibt jetzt auch relativ frisch ein Übereinkunft mit Mauritius, dass die Inseln zu Mauritius gehören sollen, dementsprechend wird es dieses Übersetterritorium nicht mehr geben.
Gibt es dann noch so ein Pachtvertrag, um diesen Militärstützpunkt wenigstens für 99 Jahre noch zu erhalten?
Aber lange Rede, kurzer Sinn.
Dieses Übersetterritorium wird dann quasi aufgelöst, und die Frage ist, okay, was passiert denn jetzt mit dieser I/O-Domain?
Weil die sind jetzt nicht einfach so im luftlernen Raum entstanden, dass irgendjemand sich hingesetzt hat und die ausgewürfelt hat, sondern die orientieren sich an den Iso-Länder-Kürzeln.
Also ein Standardisierungsgremium, das sagt, okay, für folgendes Land gibt es jetzt folgendes zwei-Länder-Kürze oder drei-Länder-Kürze.
Und wenn dieser Stadt aber einfach wegfällt, dann wird das entsprechend dann auch gelöscht, weil dieses Land gibt es ja dann nicht mehr.
Was halt bedeuten könnte so, okay, was passiert denn jetzt eigentlich mit den I/O-Domains?
GitHub.io zum Beispiel, richtig.
Es gab schon was Ähnliches, wo es dann Diskussionen gab, und dann hat das Löschen ein bisschen hin und her und kann gedauert.
Und seitdem gibt es ganz klare Regeln, wie das vonstatten geht, dass da gelöscht wird.
Wie lange ist die Zeit?
Ich habe es gerade nicht im Kopf.
Weiß ich auch nicht mehr, aber es wird auch nicht mehr diskutiert.
Es gibt jetzt ein Prozess, der ist gestartet, weil es dieses kritische Terrorium nicht mehr gibt, und dieser Prozess läuft, und es gibt ein Datum, ich habe es nicht im Kopf, ab dem es diese Domain nicht mehr gibt.
Und das hing, glaube ich, auch damit zusammen mit der SU-Domain, bei der es solche Regeln nämlich noch nicht gab.
Ja, genau.
Es gab so ein, zwei, drei Streitfälle, wo eben nicht klar war, was jetzt, dann hat mal eine Domain von irgendeinem Land, der, lasst mich lügen, der eine Übergangsregierung gehört, die aber gar nicht anerkannt war, und dann mussten sie das wieder zurückgeben und so gedöns.
Also, es wird jetzt, glaube ich, den Rahmen dieser Sendung hier so ein bisschen sprengen tatsächlich, weil wir schon sehr am Ende tatsächlich sind.
Aber es gab zum Beispiel rund um die Y-U für Jugoslawien.
Ah ja.
Da gab es zum Beispiel eine längere Geschichte.
Wer darf jetzt Anspruch darauf erheben?
Und da gab es wohl sogar auch einen Kriminalfall in dem Sinne, dass da Menschen in eine Universität eingebrochen sind.
Genau, genau, genau.
Um sich diese Y-U-Domain anzueignen, diese Top-Level-Domain.
Also, das ist nicht nur geopolitisch, sondern auch, ja, im Internet ist das ja quasi auch so eine Art Internet-Kolonialisierung, wenn man so will.
Also, wem gehört jetzt eigentlich eine Top-Level-Domain?
Ja.
Oder wer da vielleicht eine Domain weiter betreibt?
An der Stelle ist, glaube ich, die IANA, die Internet Assigned Names and Numbers, glaube ich, die führende Kraft.
Und insgesamt ist das so dieses ganze Thema Internet Governance.
Wenn man da drüber einen kleinen Zusammenhang mal kriegen möchte, da Christian Kaufmann hat einen schönen Vortrag gehalten auf dem letzten jährigen Denok.
Also Denok Christian Kaufmann und Internet Governance suchen.
Der sucht Maschine des geringsten Mr.
Winston.
Denok mit Geh wie ...
Göttingen.
...
der Talk-Operators Group.
Die machen auch Mitte November am 18.
und 19.
glaube ich, wieder die nächste Unvereins.
Okay.
Es gibt noch Tickets.
Außerdem gibt es ja demnächst auch wieder ein Kongress, wo Menschen von uns da sein werden zwischen Weihnachten und Neujahr.
Und man kann Tickets kaufen.
Die Nächsten am Dienstag, den Elften.
Zwölften Elfen.
Zwölften Elften.
Zwölften Elften um 20 Uhr.
Ja.
Aufkauft schnell.
Ja, klickt schnell.
Und wir haben ...
Wie spielst du als wir?
...
als machbar.
Oder ich weiß gar nicht mehr, das war ein lustiger Begriff.