+Physische und digitale Modelle bilden seit jeher ein nützliches Werkzeug in vielfältigen Fachdisziplinen wie Wissenschaft, Technik und Gestaltung. Sie dienen der Vereinfachung, Veranschaulichung und Analyse komplexer Zusammenhänge, indem sie einen bestimmten Zweck dienen, ausgewählte Aspekte der Realität abstrahieren und sie in eine handhabbare und überprüfbare Form überführen. Anhand der notwendigen Simplifizierung müssen Grenzen in der Auswahl der einfließenden Modellparameter getroffen werden, wodurch individuelle Sichtweisen und Werte das Modell in seiner „Richtigkeit“ beeinflussen. So sagte der britische Wissenschaftler George Box bereits „All models are wrong but some are useful“. Insbesondere digitale Simulationsmodelle gewinnen heutzutage zunehmend an Bedeutung. Durch hohe Rechenleistungen- und kapazitäten eröffnen sich Möglichkeiten, dynamische und komplexe Prozesse und multiple Zukunftsszenarien annähernd abbilden und untersuchen zu können.
0 commit comments