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typxxi: Growatt SPH 4600 JK BMS 14 kWh diy battery Pulsar Plus Wallbox GOLF & e‐Up

Wolf Gang edited this page Aug 3, 2024 · 15 revisions

PROJEKT IN ARBEIT - ZWISCHENSTAND

VORWORT: Blaupause

Dies ist eine Blaupause für Einsteiger in die PV & Fortgeschrittene, die einen Fokus auf

  • gut & günstig (14 kWh Batterie 1600€, Wallbox 250€, Hybridwechselrichter für 48 V Batterie < 1.000€ mit 10 Jahres Garantie) wie auch ausbaubar (Wärmepumpe, Brauchwasser WP als Überschussverbraucher) und
  • skalierbar (2. Batterie 8/14 kWh) haben, weshalb die Darstellung umfassender und somit nicht rein EVCC fokussiert ist.

Es geht hier um all die Hindernisse auf dem Weg, wenn z.B. der Wechselrichter Hersteller warnt: ModBus Kabel nicht länger als 15m !

Stimmte am Ende zwar nicht, aber das weiß man erst durch die eigene Erfahrung bzw. der anderer Vorreiter, die es zum Baubeginn dieser Anlage im Winter 2021 nicht gab. Wir mussten uns daher zuerst um eine Backup Lösung für das ModBus Kabel kümmern, haben 2 Funk Modbus Lösungen gekauft und getestet, falls das 35 m Kabel später Probleme machen würde, weil der Zählerschrank eben am anderen Ende des Hauses so unverrückbar steht wie der Wechselrichterraum.

Es geht hier um günstige PV mit

  • 14 kWh LFP Batterie mit JK BMS
  • 3 kW Notstrom
  • 11 kW Pulsar Plus Wallbox
  • 2 phasig ladende Fahrzeuge (e-Golf und e-Up)
  • Brauchwasserwärmepumpe (SG ready)
  • Wärmepumpe (SG ready) bis hin zur
  • EVCC Integration unter HomeAssistant

Im Klartext heißt das in 2024er Sommer Preisen (LFP Zellen & Hybrid WR waren 2022 teils mehr als doppelt so teuer):

1.600€ 14 kWh Batterie mit JK BMS im EEL Metalgehäuse

250€ Pulsar Plus Wallbox im Angebot

980€ 4,6 kW Wechselrichter (48 V Batterie Option) mit 10 Jahren Garantie

Module haben zum Schluss 150€ je kWp (NICHT je Modul) gekostet, Pfannen Unterkonstruktion je Modul 35 - 40€

I. ARCHITEKTUR / KOMPONENTEN

EVCC auf Pi 3 mit PiOS 64 Bit


4 einphasige GROWATT MiN 4600 Wechselrichter a 4,6 kW


1 einphasiger GROWATT SPH 4600 Hybrid Wechselrichter 4,6 kW (nur der ist mit EVCC via Modbus verbunden)

14 kWh LFP DIY Batterie mit JK (JiKong) BMS in der EEL BOX

1 Eastron Leistungs- & Verbrauchsmesser SDM630 V3 modbus 3 Phasen Smartmeter


4 Eastron Leistungs- & Verbrauchsmesser SDM72DM = modbus 3 Phasen Smartmeter


Pulsar Plus Wallbox

e-GOLF & E-Up (2 Phasen)


Home Assistant Einbindung der Growatt WR mit Grott Addon Server & Grott HA Integration


II. AC-VERKABELUNG

Großverbraucher & Erzeuger mit eigenem SDM72DM Leistungs- und Verbrauchsmesser (datenseitig noch nicht in EVCC eingebunden)

  • Wallbox
  • Wärmepumpe
  • Haus
  • Gruppe der Wechselrichter: 4x Growatt MiN 4600 + 1x Growatt SPH 4600

SDM630 am Netzübergabepunkt per 35 m ModBus LAN Kabel mit Hybrid SPH4600 Wechselrichter via Modbus USB Adapter verbunden

image


III. EVCC KERNSYSTEM

EVCC läuf auf einem Pi 3 unter Pi OS 64 Bit.

Der ist per LAN Kabel an die Fritzbox angebunden und von da geht es per WLAN mittels OCCP an die PULSAR PLUS Wallbox (2022er Hardware).

Der Growatt SPH wird per USB Adapter und Modbus Kabel erreicht (kein Terminierungswiderstand für das nur 30 cm lange Modbus Kabel vom Hybriden zum EVCC Pi noch für das 35m lange Kabel vom Hybrid zum Eastron Zähler).

Vereinfacht so: SMARTMETER ----- SPH 4600 ----- EVCC / Pi 3 ----- PULSAR PLUS WALLBOX

und mit allen Details dann so

image


III. HERAUSFORDERUNGEN VOR EVCC

Es fehlte zunächst an konkretem Architekturverständnis, wie die Kommunikation läuft, so dass schon ein Modbus Kabel von der Wallbox zum EVCC Pi 3 gelegt wurde, was nicht nutzbar ist (die Wallbox ist nur per WLAN & Bluetooth erreichbar, deren Modbus Anschlüsse sind für herstellereigene Zähler gedacht).

Daher nun hier fast alle Schritte ab der Inbetriebnahme des SPH 4600 inkl. der Batterie Verbindung per CAN Bus, deren Wissen mir Wochen an Arbeit erspart hätte sowie etliche Fehlbestellungen.

Growatt SPH 4600 hat immer die Modbus Adresse 1 (nicht änderbar).

  1. Beim Eastron SDM630 V3 Modbus (100€ statt 180€ für baugleichen Growatt TPM Zähler) die Modbus Adresse von 1 auf 2 ändern.
  2. Am SP4600 Wechselrichter selber muss über die Tasten am Display im Menü "RS 485" die Schnittstelle von BATTERY auf VPP umgestellt werden.
  3. Die Verkabelung des SDM630 muss korrekt erfolgen und das bedeutet, dass 1. auf der AC Seite die Last = Haus & PV UNTEN anzuschließen ist und oben die Leitungen vom NETZ / Zähler reinkommen. Wer das vertauscht, der bekommt falsche Vorzeichen und hat nachts Probleme mit dem Betrieb des SPH 4600.
  4. Nur wenn die richtigen 2 Adern des vom Hybriden kommenden Modbus Kabel auch richtig herum am SDM630 angeschlossen werden, zeigt das SDM630 links oben im Display einen Telefonhörer, dem Symbol funktionierender Kommunikation des Zählers mit dem WR. Solange der Hörer fehlt, werden weder der Batteriebetrieb (außer Konstanteinspeisung) noch EVCC funktionieren können.

Ab dem Erscheinen des Hörers werden in der Growatt Cloud und App auch Verbrauchszahlen sichbar, wobei der Verbrauch wohl nur "errechnet" wird aus: eigene PV Produktion - Leistung am Netz Übergabepunkt oder

VERBRAUCH = 4200 Watt Erzeugung - 2200 Watt Einspeise Leistung = 2000 Watt Verbrauch

Es empfiehlt sich, das so ein paar Tage laufen zu lassen und den SPH auch in Ruhe im Übergang in die Nacht und in der Nacht zu beobachten, wie gut der die Leistung regelt und den Verbrauch abdeckt, im Idealfall bleibt der Zähler dann stehen.

Die Batterie mit deren JK / JiKong BMS kommt an den CAN Bus Port (wobei im Handbuch Hinweise stehen das nur CAN oder RS 485 nutzbar seien, aber die beiden Ports sind unabhängig voneinander nutzbar, wenn man im Menü auf VPP umstellt. Das hatte ich nicht gewusst, sondern fand bei einer Lösung für die 1:1 Modbus Kommunikation dann einen Modbus Proxy, mit dem ich mich lange beschäftigte, aber am Ende gar nicht brauchen sollte Dank der Umstellbarkeit des RS485 Ports von Battery auf VPP.

Das JK BMS wird via BT per Android / iphone App eingerichtet und sofort auf das Growatt SPH Protokoll umgestellt, danach ist dann auch eine Konfiguration & Monitoring mit der JK Windows App möglich via Modbus FTDI USB Adapter, der im Lieferumfang der EEL Box dabei ist.

ABER ACHTUNG: Will man den Growatt SPH auslesen und / oder via RS485 mit der Growatt ShineBUS Windows App konfigurieren, so braucht man einen RS475 FTDI USB Adapter, wie er bei Eckstein für 2€ oder auch bei Ali Express zu kriegen ist. image

Dies sollte man dann auch jetzt und an dieser Stelle tun, ob man mit der ShineBus Windows App eine Kommunikation zum SPH 4600 hat, denn nur dann wird es auch mit EVCC auf dem Pi klappen, weil nur dieser Weg am Ende EVCC den Zugang zu den Daten vom Zähler zu bieten, der ja aus Sicht EVCC modbus mäßig "HINTER" dem Wechselrichter sitzt.

WICHTIG: Tricky kann die PIN Belegung des RJ45 Steckers für die RS485 Kommunikation werden, die sich bei Growatt über die Jahre verändert hat und zwischen Modellen unterscheidet, also unbedingt NUR das dem WR beiliegende Faltblatt zur Belegung des RJ45 Ports beachten und keinesfalls die Belegungen von SPH PDFs oder gar Growatt MiN / MiC Wechselrichtern (die haben gar keinen RJ45 Port, dort wird aber auch von einer PiN Belegung gesprochen, die nix mit der des SPH zu tun hat) oder Beschreibungen Dritter nutzen, die fehlhaft sein können oder unpassend sind, weil der SPH 4000 z.B. in 3 Versionen am Markt erhältlich ist, als einphasiger WR mit 48V Batterie, als einphasiger SPH 4000 BL UP (auch 48V) oder 3 phasiger SPH BH UP mit Hochvoltbatterie und 3 RJ 45 Ports. Und die unterscheiden sich teils bei der PiN Belegung.


IV. EVCC HERAUSFORDERUNGEN

Wenn der Growatt SPH 4600 dann die Batterie tagsüber lädt und nachts das Haus daraus versorgt, man sich mit Shine Phone App oder Growatt Cloud Web vertraut gemacht hat, dann erst wird es Zeit, das Thema EVCC anzugehen, weil hier dann alles mit jedem zusammenspielen muss und im Falle von Störungen zum KO Hindernis werden kann.

Ist das LAN KABEL nicht mindestens CAT 6 oder CAT 7, so kann die Datenübertragung beim Kreuzen von AC Leitungen beeinträchtigt oder voll gestört werden. Morgens geht es, mittags fehlen die Daten, dann ab 18 Uhr sind sie wieder da. Ursache beim Kumpel war so eine Kreuzung von ModBus Datenkabel mit den AC Leitungen von Wechselrichtern und Wallbox unter dem Dach, wo sich die Kabel tagsüber dann minimal ausdehnten und so die AC Leitung näher ans Modbus Kabel kam und so zu Aussetzern führte, je wärmer es unter dem Dach wurde.

Die 1. Herausforderung und zugleich der 1. Meilenstein muss aber die Inbetriebnahme der WALLBOX sein und diese EVCC ready zu machen.


V. DIE PULSAR PLUS WALLBOX

V.1 PULSAR PLUS AC GRUNDLAGEN FÜRS ÜBERSCHUSSLADEN

Die Pulsar Plus unterstützt Laden mit 3 Phasen. Unsere Autos nutzen aber maximal nur 2 Phasen. Die Wallbox selber bietet keine automatische Umschaltung von 3 auf 2 und 1 Phase, wodurch die volle Bandbreite von minimal 1,2 kW bis 11 kW nutzbar wäre.

Damit bleibt uns mit 2 phasigen ladenden Fahrzeugen nur zu tricksen.

Generell ist in Deutschland bei der Wallbox Inbetriebnahme die Leistung auf 16A (je Phase) zu stellen, also maximal 3,8 kW je Phase (230V bzw. 240 V x 16 A). Für 2 phasig ladende Fahrzeuge ergibt sich daraus eine reduzierte Ladebandbreite auf sozusagen 2 Kanälen,

1-phasig von 1,2 kW - 3,8 kW oder 2-phasig dann 2,4 kW - 7,2 kW

Will man nun aber Überschuss von 1,8 kW nutzen, so muss man die Wallbox von 3 oder 2-phasig auf 1-phasig umschalten durch Unterbrechen der ungenutzten Phasen. Das wären in dem Falle 2 unnötige Phasen. Das kann man auf 1 Phase abschalten reduzieren, wenn man gleich nur 2 Phasen an der Wallbox anschließt.

Hierfür gibt es unterschiedliche Lösungen. Wer sicher ist, immer nur dann umzuschalten, wenn nicht geladen wird, der kann einen einfachen SonOff POW R3 Aktor mit 20 A dazwischenschalten und so die Leitung (nach Möglichkeit nicht unter Last) trennen, was die Wallbox so mitmacht.

Dieser Passus ist nur für die von Belang, wenn man ein 2 phasiges Fahrzeug hat und einen Ersatz für die fehlende Phasen Umschaltautomatik braucht !

V.2 EINRICHTUNG DER PULSAR PLUS

Nächster Schritt ist die Einrichtung der Wallbox per App via Bluetooth, wobei beim Hersteller Wallbox ein Konto und der WLAN Zugang für die Wallbox eingerichtet wird.

Dann ist die Pulsar Plus auf Überschussladen vorzubereiten, was bedeutet, dass man die Steuerung der Ladeleistung sozusagen an eine 3. Instanz überträgt, also weder Wallbox selber noch das Auto die Ladeleistung bestimmen, sondern nur EVCC.

V.3 OCCP EINRICHTUNG

Das Schlüsselwort hier heißt OCCP, ein Protokoll, dass bei der Pulsar per WLAN die Wallbox mit ihrem "OCCP = Steuerungsserver" EVCC Server verbindet.

Hürden hier waren fehlende Beschreibungen, denn meine ersten Versuche nur allein mit der IP Adresse des EVCC Servers scheiterten kläglich. Es wird ein "ws://" davor erwartet ("Websocket") und nach der IP dann der Port 8887 also "ws://ip123.123.123.123:8887"

Das Menü dazu sieht aber in der WALLBOX App wieder anders (und knapper) aus als auf deren PORTAL.

Ich fand das Webportal für die Konfiguration einfacher als die App auf Tablet oder Smartphone, wo mir wesentliche Infos fehlten. In dieser Ansicht sieht man den Lader mit einem GESPERRTEN STATUS: die Wallbox hat sich am EVCC angemeldet und die Steuerung an EVCC abgegeben

Die Maus nun ans Ende der Zeile auf OCCP bewegen, so erscheint der wichtige Hinweis mit BLAUEM Punkt "OCCP Web Socket Verbindung akzeptiert", was am Ende die gleiche Aussagekraft hat wie zuvor der STATUS "GESPERRT".

Die OCCP Einrichtung für EVCC erfolgt über das "..." Menü und dort EINSTELLUNGEN. image

Hier nun OCCP-WebSOCKET-Verbindung mit dem Schalter rechts aktivieren.

Dann die Schaltfläche "BEARBEITEN" anklicken, um die weiteren Einstellungen vornehmen zu können. image

Bei den OCPP Einstellungen zuerst bei Benutzer Plattform "benutzerdefiniert" auswählen. Danach die URL eingeben mit "ws://IP-Adresse:8887" - ABER weder den Port vergessen noch mit anderen Ports verwechseln!

Ladepunktidentität ist sozusagen der Name der Ladestation, die man dann später mit genau dem Namen so auch noch in EVCC anlegen muss. Vorbelegung ist Garage und damit einfach anfangen, weil EVCC auch mit Garage als Vorbelegung beginnt. Zu Haus ohne andere Leute mit Zugang gibt ist auch kein Passwort für die Anmeldung der Wallbox auf EVCC erforderlich und erhöht zu Beginn nur die Problemrisiken. Den Haken nicht vergessen und mit speichern abschließen.

In Summe betrachtet eine hürdenreiche und fehlerträchtige Einrichtung, wobei bis hier nix davon funktionieren kann, weil noch der EVCC Server fehlt.


VI.1 Die EVCC VORBEREITUNGEN & GRUNDLAGEN DER KONFIGURATION

Eine SD Karte mit PiOS vorbereiten und den Pi starten, dann alle Pi OS Updates durchführen und schließlich der EVCC Installation folgen.

Die paar Unix Befehle sind bekannt, also hier kein Thema, aber doch eine Betonung wert sich immer der Architektur bewusst zu sein, die in der Installationsanleitung weniger beschrieben wird, womit ich die Arbeitsweise meine, dass in /home/pi eine Testdatei erzeugt wird, die erst nachträglich in das produktive evcc Verzeichnis kopiert werden muss. Hat sich hier sehr bewährt, weil ich reihenweise Probleme abarbeiten sollte.

Die Installation endet im /home/pi Verzeichnis, wo man eine evcc.yaml findet bzw. bei ersten Konfiguration erstellt, die hiermit eingeleitet wird:

evcc.yaml configure

Es folgt eine interaktive Konfiguration wie ein Textadventure auf dem C64 anno 1985. An deren Ende wird in /home/pi eine evcc.yaml erzeugt.

Diese sollte dann hiermit getestet werden:

evcc -c evcc.yaml

Es wird evcc mit der im aktuellen Verzeichnis liegenden evcc.yaml gestartet, wobei der Test mit Strg + c beendet werden kann.

Startet man später EVCC, so wird aber nicht diese evcc.yaml genutzt, sondern die im Verzeichnis "/etc" liegende evcc.yaml.

Man muss also zuvor jeweils diese Datei noch ins evcc Startverzeichnis kopieren mit sudo cp evcc.yaml /etc/evcc.yaml

Und das nach jeder Änderung.

So hält man seine produktive Konfiguration in /etc. sauber und frei von den in Weiterentwicklung befindlichen Testversionen.

Da ich wusste, dass die Konfiguration von EVCC ein langes Drama werden kann, habe ich jede evcc.yaml auch noch zuerst in /home/pi Verzeichnis gesichert als evcc.0731-0921, womit das MMTT-hhmm gemeint ist.

Dazu gehört auch dass ich zu Beginn der YAML die Historie mit den neuesten Meilensteinen oben dokumentiere und zwar inkl. der Uhrzeit, wobei ich diese Liste hier nach dem Erfolg auch aufgeräumt und um all die Fehlversuche bereinigt habe.

image

Ganz klar: mangels Wissen bzw. einem genau zur Growatt SPH passendem Einrichtungsvideo habe ich am Ende mehr als 50 yaml angesammelt, die mir jetzt natürlich helfen, die Probleme der jeweiligen Versionen wieder vor Augen zu führen, um hier grobe Schnitzer noch einmal zu dokumentieren.

Ich habe 4 lange Tage mit der EVCC Installation und Einrichtung verbracht, wobei die Installation eher nicht der Rede wert ist und so 30 Minuten dauerte. Aber bei Grundeinrichtung zu Beginn stimmte fast nix bzw. fehlte erst und war danach dann auch mal doppelt, weil mir z.B. das Wissen fehlte, dass man immer ein "Grundauto" einrichten sollte, was sozusagen ohne Rückfrage immer genommen wird, sobald die Pulsar Plus mit dem Auto verbunden ist und die Zahl der Phasen eine der Eigenschaften des Autos ist wie auch dessen Batteriegröße (damit kann EVCC auch ohne SOC anzeigen, wie viel % in den Autoakku geladen wurden, sprich 6,5 kWh bzw. 20%.

"vehicle phases: 2" steht somit in der o.g. Versionsliste u.a. auch für ein 3 oder 4 Stunden langes im Kreise drehen und 4 oder 5 yaml Versionen, denn während ich das jetzt erklären kann, bin ich "damals" nur über dessen Fehlersymptome gestolpert, dass meine Wallbox - obschon unter EVCC als 2 phasig eingerichtet worden - im EVCC UI glatt 3 Phasen mit 3 Steckern sowie 11 kW Ladeleistung angezeigt hatte, obschon nur 2 Phasen angeklemmt worden waren und damit max. 7,2 kW möglich waren. Sicher schwer vorzustellen, daher hier ein Screenshot aus der von mir eröffneten ISSUE, die ich am nächsten Morgen in Discussions wieder fand und von Teilnehmern fix beantwortet worden war mit der fehlende Zeile "phases: 2" beim Fahrzeug image

VI.2 "EINE" erste EVCC KONFIGURATION

ACHTUNG: immer vor dem Ausführen von evcc configure zur Sicherheit eine ggf. noch laufende Instanz von evcc stoppen, weil es sonst Probleme beim Einrichten der Wallbox am Ende geben kann. evcc stoppen mit

sudo systemctl stop evcc

Mit evcc configure wird am ENDE (also nur wenn alle Schritte durchlaufen wurden) eine NEUE evcc.yaml angelegt, wenn man die Abfrage mit Y bestätigen sollte. Also VORHER SICHERN oder NOCH VOR dem Kopieren ins /etc Verzeichnis die alte von dort noch sichern!

Damit geht es nun los, wenn nicht noch mit einem Thema aufzuräumen wäre: Haben wir einen Zähler ?

Na klar, der SPH ist ein Hybrid und braucht einen Zähler, aber EVCC betrachtet das aus seiner Sicht der Welt, wo jeder andere erst einmal sagen und denken würde:

EASTRON SDM630 mit Modbus Adresse 2 und ...

Aus EVCC und damit aus Pi Sicht ist das aber sinngemäß "halbwahr" bis "unwahr", denn EVCC kommuniziert ja nur mit dem Growatt Hybridwechselrichter und nicht direkt mit Geräten dahinter wie einem Eastron Netzzähler. Von daher stimmt die reflexartige Antwort Eastron SDM Modbus Adr. 2 nicht, sondern ModBus Adr. 1 ist richtig, weil nur mit dem Growatt SPH Adr. 1 kommuniziert wird. Danke an HiS, der mich im Photovoltaikforum durch den Modbus & EVCC Dschungel leitete.

Hier folgen nun viele Fragen nach Zählern, Invertern, PV, Batteriewechselrichter und mehr, wo viele Fallen warten, die man vermeiden kann, wenn man diese Zeilen hier vorher gelesen und verstanden hat, denn überfliegen reicht nicht.

1 "Standardmodus": ENTER

2 "integriertes PV System?" * ans Ende scrollen ODER BESSER * "mein" eintippen und "mein System ist nicht in der Liste" erscheint zum Abschluss ENTER

3 "NETZ STROMZÄHLER HINZUFÜGEN?": y + ENTER

3.1 "gr" tippen und "Growatt Hybrid Inverter" auswählen

Ja, wie oben erklärt fragt EVCC den Growatt Hybriden, um von ihm an die Zähler Werte des Eastron zu kommen wie Leistung etc.

NICHT die Grafik von oben vergessen: der SPH ist mit einem 35 m ModBus Kabel mit dem EASTRON SDM630 verbunden und parallel mit einem 2. ModBus Kabel mit EVCC auf dem Pi 3

3.2 "Serial (USB-RS485 Adapter)" ist ausgewählt, daher nur ENTER

3.3 "ModBus ID?" 1 + ENTER

3.4 "Gerätename?"

Hier das ? als Hilfe nutzen, denn für GROWATT ist der Name PFLICHT und NICHT OPTIONAL wie behauptet. Aus der Hilfe kann man nun den **Namen = Adresse übernehmen, so der USB RS485 Stick im 1. Port steckt = USB0, 2. Port = USB1, 3. = USB2 ...

/dev/tyyUSB0 + ENTER

ACHTUNG: USB0 meint 0 und nicht O Ein Tippfehler hier ließe das Modul / EVCC System nicht funktionieren !

3.5 "Baudrate?" 9600 + ENTER

3.6 "COMSet?" 8N1 + ENTER 8N1 eintippen bzw. übernehmen, denn 8N1 steht für 8 bits & No parity & 1 Stop Bit

3.7 Es erfolgt seitens EVCC der Test, ob EVCC mit dem Growatt SPH via modbus kommunizieren kann

"Teste die grid Konfiguration von Growatt Hybrid Inverter ... Growatt Hybrid Inverter Growatt Hybrid Inverter wurde erfolgreich hinzugefügt."

Damit ist der wichtigste Meilenstein erreicht, der Rest ist eher ein Kinderspiel von copy and paste. Das wird erreicht, wenn man zuvor den USB RS485 Adapter mit der Growatt Windows Shinebus Software getestet hat, einer Solateur Software für die Inbetriebnahme und Live Daten am PC.

Ansonsten hat man 1. nicht die richtigen 2 der 8 Adern oder 2. diese am RS485 verkehrt herum angeschlossen. HINWEIS: ein altes Netzwerkkabel in 2 teilen, an Schnittstelle die 2 Adern heraussuchen statt auf ein LAN Kabel einen RJ45 aufzucrimpen !

Letzter Hinweis: hier wird der Wechselrichter nur benötigt, um allein die ZÄHLERDATEN zurückzubekommen. Es werden hier keine PV Leistung des Wechselrichters oder SOC oder Batteriegröße etc. abgefragt.

4 "PV NETZ WECHSELRICHTER HINZUFÜGEN?": N + ENTER

WICHTIGE INFOS FÜR SPÄTERE ERWEITERBARKEIT um weitere Wechselrichter, also unbedingt lesen & behalten

KEINESFALLS PV NETZWECHSELRICHTER HINZUFÜGEN BESTÄTIGEN, wie ich es irgendwann aus Verzweifelung getan hatte, nachdem EVCC in den ersten Versuchen fast keine Werte im Web UI angezeigt hatte und für mich nix zu laufen schien.

DIE FOLGE WÄRE, dass man den PV Netzwechselrichter eingerichtet hat und dann bei der nächsten Frage nach Batteriewechselrichter auch noch einmal mit Y einen Wechselrichter hinzufügt, um die Batterie mit reinzubekommen. Im Ergebnis bekommt dann EVCC aber 2x Antworten von dem 1 Inverter und EVCC addiert die beiden Werte, macht also aus 4 kW Überschuss am Netzzähler und 4,6 kW Produktion satte 9,2 kW Produktion

Tödlicher Fehler, denn es hat echt lange gedauert, dahinter zu kommen, was da falsch läuft, weil ich auch noch 4 weitere Netzwechselrichter laufen hatte, die das verdeckten. Wenn man nur 1x 4,6 kW hat, dann liegt beim Blick auf das Wechselrichter Display, was PV 2400 + 2400 W zeigt, nahe, dass die 9600 Watt Leistun das doppelte sind. Wenn es aber um sagen wir 25,6 kW geht, sticht das nicht ins Auge.

Alle Netzwechselrichter haben und brauchen KEINE Kommunikation mit EVCC. Wozu auch, denn wir wissen doch, dass der 1 Zähler am Netzübergabepunkt ja nur den SALDO sieht (also Bezug oder Einspeisung) und 1 Zahl zurückberichtet, also bei 5 WR mit 4,6 kW am Anschlag eben 23 kW Leistung bringt und bei 600 Watt Hauslast eben der Zähler die 22,4 kW Überschuss am Übergabepunkt messen und mitteilen wird. Es kommt also nicht auf die Marke oder Protokolle weiterer Wechselrichter an, denn der Zähler misst nur den Strom und berichtet alles an den SPH 4600.

5 "BATTERIE WECHSELRICHTER HINZUFÜGEN?": y + ENTER

Die weiteren Schritte und Fragen gemäß 3.1 beantworten, es sind die gleichen Angaben erforderlich. Am Ende erfolgt wieder der Test, ob der Batteriewechselrichter seine Daten zurück übermittelt und zwar PV Leistung sowie SOC und Batterie Daten.

Es kommt dann die Frage, ob man noch einen weiteren Batteriewechselrichter hinzufügen will, was in der Regel beantwortet wird mit N + ENTER

6 "MÖCHTEST DU EIN FAHRZEUG HINZUFÜGEN?": N + ENTER Das Fahrzeug fügen wir am Ende manuell in der evcc.yaml Datei hinzu, weil in unserem Falle kein VW Abo besteht und damit keine Online Daten via VW etc. abgefragt werden können. Wer allerdings ein Fahrzeug mit online Account hat, der kann das dann hier anlegen.

7 "LADEPUNKT(e) EINRICHTEN" schlägt "Garage" vor => mit ENTER übernehmen, denn in der Pulsar Plus OCPP Einrichtung haben wir den Garage genannt

7.1 "WÄHLE EINE WALLBOX" - cop eintippen, weil dann alle Pulsar Wallboxen erscheinen + ENTER Es folgen nun Hinweise, wo und wie OCPP einzurichten ist , was aber oben schon beachtet worden ist.

7.2 "ZEITÜBERSCHREITUNG?" schlägt "2 Min" vor => mit ENTER übernehmen

7.3 Es folgt ein Test, ob eine Verbindung mit der Wallbox hergestellt werden kann auf Basis der Eingaben Das kann dann Minuten dauern. Wenn es scheitern sollte, dann wird die Frage kommen, ob die Wallbox aufgenommen werden soll. Diese mit y beantworten. Das funktioniert z.B. nicht, wenn noch im Hintergrund eine evcc Instanz am Laufen ist, denn dann ist die Wallbox schon mit der verbunden und der parallel Versuch durch eine neue Erstkonfiguration wird abgewiesen und scheitert, also vorher unbedingt evcc stoppen, bevor man evcc configure startet.

7.4 Weil kein Ladezähler erkannt werden konnte, kommt die Abfrage, ob man einen externen Ladezähler hinzufügen wolle: N + ENTER

7.5 Was ist die maximale Wallbox Ladeleistung ?

einphasige Fahrzeuge in Deutschland: 3,6 kW + ENTER

3 phasig ladenden Fahrzeuge: 11 kW + ENTER, außer man hat die große Pulsar Plus, dann 22 kW + ENTER

2 phasig Fahrzeuge a la e-Golf und e-Up: "andere Leistung" + ENTER und dann

16A Ladestrom auswählen

2 Phasen oder 3 Phasen

7.6 Möchtest Du erneut ein Gerät aus der Liste auswählen ? N + ENTER

7.7 Titel des Standorts festlegen bzw. "Mein Zuhause" übernehmen = ENTER

GGF. LETZTE CHANCE: evcc.yaml exisiert bereits - überschreiben ? Falls man N + ENTER wählt, wird dann nach einem neuen Namen gefragt wie evcc2.yaml, die man dann später auch erst testen kann mit evcc -c evcc2.yaml

Und damit ist die Erstkonfiguration abgeschlossen und ein Meilenstein erreicht, der es erfordert, die evcc.yaml im pi Verzeichnis zur sichern.

VII. ERSTE EVCC TESTPHASE

Nun den ersten Test mit der evcc.yaml im lokalen pi Verzeichnis starten sudo evcc -c evcc.yaml

Dann kann man noch Teile seiner Konfiguration gezielt auf Funktion testen lassen z.B. alle Zähler oder Lader oder Fahrzeuge, wobei man den Test beenden kann mit "STRG + C"

sudo evcc -l debug meter

sudo evcc -l debug vehicle

sudo evcc -l debug charger

Sind die Tests erfolgreich, diese gesicherte evcc.yaml ins operative Verzeichnis kopieren sudo evcc.yaml /etc/evcc.yaml

Dann erstmals starten mit sudo systemctl start evcc und später anhalten mit systemctl stop evcc

Nach dem Start mit einem Browser auf die IP Adresse mit dem Port 7070 zugreifen: 192.168.178.28:7070

Es dürfte die Einrichtung eines Passwortes erfolgen und dann sieht man evcc in action bzw. im Reporting Modus.

AUSBLICK - für die Tage danach

Will man die evcc.yaml um Funktionen erweitern, dann geht das über den Editor händisch. Im Pi Verzeichnis evcc.yaml öffnen mit nano evcc.yaml

2 PHASIG LADENDES FAHRZEUG HINZUFÜGEN

vehicles:

- name: vw

title: GOLF

type: template

template: offline

capacity: 32.5 # in kWh

phases: 2

Die 2 Phasen werden später in der Anzeige sichtbar, weil dann 2 Stecker statt 3 oder nur 1 Stecker zu sehen sind. Es ist wichtig, die korrekte Phasenzahl hier anzugeben, denn ansonsten wird evcc mit 3 Phasen rechnen, wo nur auf 2 Phasen geladen werden kann. Selber erlebt.

LADEPUNKT MIT 1 FAHRZEUG VORBELEGEN / VERKNÜPFEN

Wenn man nur 1 Fahrzeug hat, so bietet es sich an, den Ladepunkt mit dem Fahrzeug zu verknüpfen, was hier in der Zeile vehicle: vw geschieht:

loadpoints:

- title: Garage

charger: wallbox4

mode: minpv # charge mode (off, now, minpv, pv)

vehicle: vw # set default vehicle (disables vehicle detection)

phases: 3 # electrical connection (normal charger: default 3 for 3 phase, 1p3p charger: 0 for "auto" or 1/3 for fixed phases)

minCurrent: 6 # minimum charge current (default 6A)

maxCurrent: 16 # maximum charge current (default 16A)

BATTERIEGRÖßE

Die Batteriegröße hinzufügen durch anfügen der letzten Zeile "capacity: 14.0" beim Batteriewechselrichter, der an der Zeile "usage: battery" zu erkennen ist, wenn man mehrere WR oder Zähler eingerichtet haben sollte.

ACHTUNG: Die capacity selber erfordert "." als Dezimaltrenner und kein ","!

- type: template

template: growatt-hybrid

id: 1

device: /dev/ttyUSB0

baudrate: 9600

comset: 8N1

usage: battery

modbus: rs485serial

name: battery3

capacity: 14.0

BEZUGS- UND EINSPEISETARIFE

tariffs:

currency: EUR # three letter ISO-4217 currency code (default EUR)

grid:

type: fixed

price: 0.272 # 0.272 [currency]/kWh

feedin:

# rate for feeding excess (pv) energy to the grid

type: fixed

price: 0.081

Und finally noch ein Fehler, der mich 12 h kostete: Bei dynamischen Tarifen den Token von TIBBER & Co. kopieren und einfügen, aber OHNE "" Ansonsten werden die dem Token angefügt und es kommt zu einem TokenError, weil sozusagen das Passwort / Token falsch ist

In der Folge hatte ich irgendwann die experimentellen UI Funktionen in der Web Ui Config gefunden und dort TARIFE entdeckt, dummerweise die wohl auch wider erwarten editiert, so dass ich keine Chance hatte, mit Tibber zu arbeiten, weil immer die UI Tarif Zeilen griffen. Um den Ärger los zu werden, dass Teile der Konfiguration über das UI sonst wo gespeichert werden und der Rest in evcc.yaml hab ich die Tibber Zeilen zuerst im Web UI getestet (sie funktionierten sofort, aber ACHTUNG: nur 3 Leerzeichen statt 4 in der yaml) und dann im Web UI alles gelöscht, um es in der evcc.yaml von Hand einzufügen. Und erst dann lief es auch mit tibber und dem Token ohne "" einwandfrei.

Die Tibberpreise ändern sich stündlich, somit auch die Preisberechnungen wenn man PV Überschuss mit Netz Unterstützung lädt.

Die 2 Zeilen, die auf type: fixed folgen, ersetzen mit diesen Tibber Zeilen

tariffs:

currency: EUR # three letter ISO-4217 currency code (default EUR)

grid:

type: tibber

token: "12345 = 43 Zeichen langer token ohne die Anführungszeichen"

Weitere nützliche Befehle sudo systemctl stop evcc

sudo systemctl status evcc

Das hier hätte mir grob 2 Wochen Arbeit erspart und noch mehr, wenn all das Wissen bekannt gewesen wäre. Allein alles um die maximale Modbus Leitungslänge hätte mir locke 1 weitere Woche gespart. Ich hoffe, es hilft denen, die sich für das PV Theme sowie gut und günstig interessieren.

VIII. EINEN HAB ICH NOCH

Wir werden EVCC auch als Überschussteuerer nutzen, um damit unsere Atlantic Explorer Brauchwasserwärmepumpe zu steuern. Diese hat 2 Stromanschlüsse, einmal 230 V dauerhaft und dann eine 2. Leitung, die nur dann Strom führt, wenn Überschuss da ist.

Wenn diese SG Ready genannte Leitung Strom führt, verlässt die BWWP ihre Wochen Arbeitsprogramm und erzeugt mit "vollgas" oder hier 700 Watt warmes Wasser, was sie bis auf 62°C aufheizt. Hat sie das geschafft, können wir die Ladepumpe nutzen, die sonst die Wärme aus dem Brennwert Heizkessel in den Wasserboiler bringen würde, denn diese BWWP hat einen Wärmetauscher von 16 kW eingebaut. Damit wird also der Kessel mit bis 43°C aufgewärmt, der die Heizung bedient. Sinkt die Temperatur im BWWP unter 43°C, dann springt die BWWP wieder an und erzeugt 62°C warmes Wasser.

SG Ready ist simpel: Strom an / aus, sprich EVCC muss nur eine Funksteckdose (BWWP läuft mit max 700W) schalten, schon läuft die BWWP Sollte nun eine Wolke den Überschuss in einen Bezug umkehren, dann ist die SG Ready Leitung aus, aber die Pumpe läuft dank der 1. dauerhaften 230V Leitung munter weiter und arbeitet diesen Takt bis zu Ende. Sollte zwischenzeitlich wieder Überschuss da sein, bleibt die BWWP in Betrieb, wenn EVCC die Steckdose eingeschaltet hat.

Der nächste Step wird das angekündigte Laden des Akkus mit billigem Tibber (Nacht)strom im Winter sein, um damit tagsüber die teuren Stunden zu kappen, denn im Winter sinkt der Preis für Strom in der Nacht regelmäßig unter 5 Cent und in 2 oder 3h ist der Akku voll. Das lohnt sich für alle Wärmepumpen Besitzer.

Und das wird dann der Abschluss sein, der EInbau einer guten China Wärmepumpe. Gut, weil die viele deutsche Anbieter unter ihrem eigenen Namen anbieten und so über die BAFA große Kasse machen, weil die 12 kW WP statt unter 2000€ dann halt 6000€ kostet - vor BAFA. Aber aufgrund der günstigen Preise lohnt sich das nur für Rentner etc., denn nur dann gibt es 65% Zuschuss und man kann die alte Ölheizung behalten, falls das zu versteuernde Jahreseinkommen unter 40.000€ liegt. Also meist nur bei Rentnern sinnvoll. Wenn man für die Montage mit Fundament / Abwasser noch 600€ einrechnet, dann kostet die China Pumpe grob 4500€ inkl. Energieberater und es gibt grob 3000€ zurück: also 1500€ Vollkosten Wenn man über 40000€ liegt, dann gibt es wegen des Öko Kältemittels noch 35% und die Anlage kostet noch 3000€. Aber ACHTUNG: bei 3000€ kann man die WP für 2000€ selber importieren, spart sich den teuren Energie berater und zahlt 600€ Montage, also 2600€ in Summe.

Wie gesagt: Diese PV Anlage hier ist ausgelegt dafür und hat mit fast 30 kWp auch die Reserven. Ein Min 4600 austauschen gegen einen SPH 4600 und schon sind für 1500€ Batterie und 500€ Hybrid Aufpreis weitere 14 kWh Akku nutzbar und man hat zugleich dann auch 6 kW Lade und Entladeleistung.

Und das ist das Ende vom großen ganzen, dem Überblick über das, wofür die Anlage konzipiert war und daher auch länger brauchte, weil alles unter einem Dach funktioniert, also Home Assistant. Und bei so vielen Wechselrichtern hat man auch einige Strings, die unterschiedliche Potentiale haben. Das kann auch Homeassistant visualisieren und habe ich hier bereits für einen Kumpel gemacht: Leistung in Watt je String (früh morgens)

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Diese Grafik sieht auf den ersten Blick schön aus, gerade mittags mit voller Leistung, ist aber vergleichsweise unwichtig verglichen mit den Schlüsselwerten bzw. Schlüsselaussagen: Watt je kWp installiert und zwar für jeden String

Mit der kann man Fehler in Modulen oder Verkabelung etc. feststellen, habe jetzt leider nur keinen Zugriff drauf für einen Screenshot, aus dem man das erkennen kann, weil es das System vom Kumpel ist, für den ich das zuerst entwickelt habe.

Aber im Prinzip genau das gleiche Bild nur jeweils die Watt normiert auf Watt je kWp des Strings (also Watt / kWp des Strings), so dass man auf 1 Blick sieht, bei welchen Strings ein oder mehrere Module verdreckt sein müssen (gleiche Dachneigung und Ausrichtung vorausgesetzt) oder wo die schwächere Dachneigung oder eine andere Orientierung im Ertrag zuschlägt wie bei der Ost geneigten Fläche auf der Gaube.

Und das gibt es noch einmal für die erzeugte Energiemenge, also kWh je String und dann auch kWh / kWp, wo man dann auch alle Verschattungseffekte über den gesamte Tag auf den verschiedenen Flächen gut erkennen kann, gerade auch von Bäumen.

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