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Richtig, momentan ist der Einsatz von Ingest nur dann sinnvoll und empfehlenswert, wenn man ein BKW zusätzlich zur Dachanlage hat und den Hausverbrauch korrigieren möchte. Hat man ein solches nicht, gibt es nichts zu korrigieren und Ingest reicht alle Messwerte unverändert nach InfluxDB durch, was man sich dann natürlich sparen kann. Denkbar sind weitere Ausbaustufen von Ingest. Aufgrund der Architektur besteht prinzipiell die Möglichkeit, Messwerte vor dem eigentlichen Schreiben nach InfluxDB abzugleichen oder zu korrigieren - wie beispielsweise für das von dir geschilderte Szenario. Beim Einschalten sowie beim Ausschalten eines separaten Verbrauchers kommt es aufgrund der nicht synchronisierten Messwerte zu kleinen Artefakten. Es wäre schön, wenn dies korrigiert werden könnte. Denkbar wäre eine verzögerte Weitergabe der Einzelverbraucher-Messwerte: Wenn ein Messwert z.B. vom Backofen kommt, wird dieser so lange zurückgehalten, bis ein neuer Messwert des Hausverbrauchs kommt (der dann vermutlich entspreched hoch ist). Dann werden beide gleichzeitig weitergeleitet - mit identischem Zeitstempel. Schwierig wird es dann aber, wenn der Takt stark voneinander abweicht (z.B. 5s vs. 20s) - oder wenn ein Sensor vorübergehend ausfällt. Ich bin mir nicht sicher, ob das so ideal ist, zumindest finde ich Eingriffe in den Zeitstempel etwas problematisch, weil ich dann ja Dinge nach InfluxDB schreibe, die nicht der Reatlität entsprechen. Für eine Interpolation fehlt mir momentan die Fantasie, wie das aussehen könnte. Der Hausverbrauch wird ja momentan bereits berechnet (nicht gemessen), und zwar rückwärts aus den anderen Werten, um den BKW-Ertrag berücksichtigen zu können. Wie könnten denn jetzt zusätzlich die Kleinverbraucher mit einfließen, um die Artefakte zu vermeiden? Den Hausverbrauch weiter zu verändern, fühlt sich für mich falsch an, weil das dann ja nicht mehr zu den anderen Werten passt (Erzeugung, Batterie, Wallbox etc). Wenn überhaupt, dann müsste man die Einzelverbraucher ran und diese anpassen. Hast du konkrete Ideen für eine Berechnungsweise? |
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Ich gebe dir Recht, trivial ist das Problem überhaupt nicht. Fall 1 (Shelly liefert neuen Wert vor dem neuen Hausverbrauch): Fall 2 (Shelly liefert neuen Wert nach dem neuen Hausverbrauch): Ideen hierzu: Folgende Kriterien deuten auf Anomalien hin:
Schwellwerte könnte man konfigurierbar machen. Bei mir sollten die sonstigen Verbraucher nie über 200 Watt liegen – für alles andere habe ich z.B. Sensoren. Bei einer erkannten Anomalie könnte man nun folgendes tun:
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Uh oh!
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Ich bin beim Lesen der News über das neue Modul ingest gestolpert, was meinem Verständnis nach ja nur zur Korrektur der Daten bei Verwendung einer Balkonkraftwerkes nötig ist.
Ein Feature dort ist mir aber ins Auge gesprungen. Und zwar die Lösung des Problem, dass die Messdaten ja nicht synchronisiert rein kommen und daher interploiert werden können.
Das Problem der nicht synchronisierten Messdaten tritt ja auch bei Verbrauchern auf.
Beispiel:
Backofen (gemessen über Shelly-EM) wird eingeschaltet. Zur korrekkten Anzeige müssten nun die Werte vom Shelly und vom Hausverbrauch synchron sein. Gibt derzeit nun eigentlich immer zwei Szenarien:
Szenario 1:
Shelly meldet Verbrauch vor dem Anstieg des Hausverbrauches. In dem Fall sinkt der Verbrauch der anderen Verbraucher ins negative und Solectrus zeigt, bis der korrigierte Hausverbrauch gemeldet wird, ein Ausrufezwichen an.
Szenario 2:
Shelly meldet Verbrauch nach dem Anstieg des Hausverbrauches. In dem Fall steigt der Verbrauch der anderen Verbraucher kurzfristig um den realen Verbrauch des Backofens an und Solectrus zeigt einen schmalen Spike in der Statistik an.
Meine Idee wäre nun das man ingest so aufbohrt, dass dieser auch diese Messdaten synchronisieren/interpolieren könnte.
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