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LoxBerry Host Backup

Status: Version 0.5.8, Release mit robusterem Export-Live-Status.

Dieses Plugin wurde bereits auf einem LoxBerry-/DietPi-Testsystem installiert, konfiguriert und für echte Vollbackups sowie inkrementelle Snapshot-Backups genutzt. Ein vollständiger Ende-zu-Ende-Restore auf ein frisch installiertes Zielsystem ist noch nicht produktiv validiert. Verwende es deshalb aktuell weiterhin mit zusätzlicher Absicherung und nicht als einziges Backup für ein kritisches System.

Zweck

LoxBerry Host Backup ist ein hostnahes Backup- und Restore-Plugin für LoxBerry-Systeme.

Es soll nicht nur LoxBerry selbst sichern, sondern auch Programme, Dienste und Daten, die parallel auf demselben Rechner laufen.

Typische Beispiele:

  • LoxBerry-Konfiguration und Plugin-Daten
  • Docker-Container, Docker-Volumes und Bind-Mounts
  • DietPi-/Debian-Dienste und deren Daten
  • systemd-Units, Cronjobs, Skripte und native Programme
  • Benutzer- und Anwendungsdaten unter /opt, /home, /var/lib usw.

Das Plugin basiert bewusst nicht auf Raspberry-Pi-spezifischen Tools. Der Kern ist ein rsync-basiertes Host-Backup mit Fokus auf eine möglichst vollständige Wiederherstellung von Diensten, Daten, Konfigurationen und Systemumgebung.

Plattform-Kompatibilität

Ziel ist eine möglichst breit kompatible Nutzung auf Linux-basierten LoxBerry-/DietPi-/Debian-Systemen, z. B. Raspberry Pi, ODROID, VM oder x86.

Voraussetzungen:

  • Linux mit Bash
  • Perl mit JSON::PP
  • Perl-CGI-Unterstützung für die Weboberfläche
  • rsync
  • tar, find, awk, sed, tail, base64, stat
  • cron für automatische Backups
  • sudo für privilegierte Aktionen aus der Weboberfläche

Docker ist optional. Wenn Docker vorhanden ist, kann das Plugin Container inventarisieren und optional vor dem Backup stoppen sowie danach wieder starten.

Wichtig: Plattformwechsel, z. B. ODROID zu Raspberry Pi oder ARM zu x86, sind nicht automatisch garantiert. Daten und portable Dienste lassen sich oft wiederherstellen, hardware- oder architekturspezifische Pakete, Kernelmodule, Bootloader und Docker-Images können aber manuelle Nacharbeit erfordern.

Was Gesichert Wird

Das Plugin erstellt:

  • kein sektorbasiertes Blockdevice-/Disk-Image
  • kein garantiert hardwareunabhängiges Bare-Metal-Komplettimage
  • ein dateibasiertes Systembackup auf Basis von rsync

Standardquelle ist /.

Standardmässig ausgeschlossen:

  • /proc
  • /sys
  • /dev
  • /run
  • /tmp
  • /lost+found
  • /var/cache
  • das konfigurierte Backup-Ziel selbst

Enthalten sind unter anderem:

  • /etc
  • /opt
  • /home
  • /var/lib
  • gemountete Datenpfade, sofern sie nicht ausgeschlossen werden
  • Docker-Daten, sofern sie im gesicherten Dateisystem liegen
  • systemd-Units
  • Cronjobs
  • LoxBerry-Konfiguration
  • Plugin-Daten
  • native Anwendungsdaten

Mailbenachrichtigung

Das Plugin kann nach Backup-, Abbruch- und Restore-Ereignissen eine Mailbenachrichtigung senden. SMTP-Zugangsdaten werden nicht im Plugin gespeichert. Wenn im Plugin keine Mailadresse eingetragen ist, verwendet LoxBerry Host Backup die globale Standardadresse aus der LoxBerry-Mail-/Benachrichtigungskonfiguration.

Erfolgreiche Backups werden nur per Mail gemeldet und erzeugen keinen zusaetzlichen Eintrag in der LoxBerry-Notification-Uebersicht. Fehler, Abbruch und Restore-Ereignisse bleiben bewusst LoxBerry-Notifications, damit kritische Ereignisse auch im System sichtbar sind.

Restore Und Migration

Ein Restore kann einem nahezu vollständigen 1:1-System sehr nahe kommen, wenn das Zielsystem ähnlich ist.

Am zuverlässigsten ist ein Restore bei:

  • gleicher CPU-Architektur
  • ähnlicher Linux-/DietPi-/Debian-Version
  • vergleichbarer Hardware
  • identischer oder ähnlicher Docker-Umgebung

Beispiele:

  • Raspberry Pi zu Raspberry Pi
  • ODROID zu ODROID
  • ARM64 zu ARM64
  • Debian zu Debian

Plattformwechsel wie ODROID zu Raspberry Pi, ARM zu x86 oder grosse Distributionssprünge können manuelle Nacharbeiten erfordern. Das betrifft vor allem Bootloader, Kernelmodule, Netzwerkinterfaces, UUIDs, Mountpoints, Device Trees und Docker-Images anderer Architektur.

Empfohlenes Restore-Vorgehen:

  1. Zielsystem frisch installieren.
  2. LoxBerry installieren.
  3. Plugin installieren.
  4. Backup importieren oder vorhandenen Backup-Pfad eintragen.
  5. Restore in einer Rescue-/Testumgebung vorbereiten und prüfen.
  6. Restore gezielt durchführen.

Ein Online-Restore auf einem laufenden System ist riskanter, weil Dienste und Dateien parallel aktiv sein können.

Aktueller Validierungsstand

Geprüft:

  • Bash-Syntax für Backend, Postinstall, Restore-Helper und Uninstall
  • Perl/CGI-Syntax mit lokalem CGI.pm-Stub
  • Backend-Kommandos list, config, preflight-backup, task-status
  • Plugin-ZIP-Paketierung
  • Installation und Update über den LoxBerry Plugin Manager
  • Weboberfläche auf einem LoxBerry-Testsystem
  • Speichern der Einstellungen über die LoxBerry-sudoers-Regel
  • Echtes Backup auf LoxBerry-/DietPi-Hardware inklusive Live-Log
  • Stoppen und Wiederanlauf ausgewählter Docker-Container und Dienste im Backup-Ablauf
  • Export-Archiv nach einem Backup

Noch nicht produktiv validiert:

  • echter Restore auf ein frisch installiertes Zielsystem
  • Docker-/Datenbank-Konsistenz in allen produktiven Anwendungsszenarien
  • Migration zwischen unterschiedlichen CPU-Architekturen

Installation

  1. ZIP-Paket aus dem GitHub-Release herunterladen oder lokal bauen.
  2. In LoxBerry unter Plugins > Plugin installieren hochladen.
  3. Nach der Installation die Plugin-Oberfläche öffnen.
  4. Root-Freigabe in den Einstellungen bewusst bestätigen.
  5. Backup-Verzeichnis und Ausschlüsse prüfen.
  6. Einstellungen speichern.
  7. Zuerst ein manuelles Testbackup auf einem externen oder separaten Datenträger ausführen.

Die Weboberfläche ist in die normale LoxBerry-Oberfläche eingebettet. Die LoxBerry-Kopfzeile mit Haus-Symbol und Menü bleibt sichtbar, sodass jederzeit zur LoxBerry-Administration gewechselt werden kann.

Release-Paket:

https://github.com/herdan75/LoxBerry-Plugin-HostBackup/releases/download/v0.5.7/LoxBerryHostBackup_0.5.7.zip

Lokales Paket nach dem Build:

LoxBerryHostBackup_0.5.7.zip

Erste Tests Auf LoxBerry

Empfohlene Reihenfolge:

  1. Plugin installieren.
  2. Weboberfläche öffnen.
  3. Backup-Ziel auf einen externen oder separaten Pfad setzen.
  4. Alte Backup-, Image- oder Archivordner auf demselben Host ausschliessen.
  5. Root-Freigabe bestätigen und Einstellungen speichern.
  6. Manuelles Backup starten.
  7. Live-Status beobachten.
  8. Nach Abschluss Backup-Liste prüfen.
  9. Dateien über den Backup-Explorer prüfen.
  10. Export herunterladen, falls ein transportierbares Archiv benötigt wird.
  11. Restore nur auf einem Testsystem oder in einer Rescue-Umgebung prüfen.

Funktionen

  • vollständiges Host-Backup per rsync
  • inkrementelle Snapshot-Backups per rsync --link-dest
  • Restore eines ausgewählten Backups
  • Restore-Check und Restore-Plan vor dem Start
  • Live-Status für laufende Backup-, Restore-, Export- und Import-Jobs
  • Stop-Button für laufende Backups
  • Backup-Liste mit Status, Grösse, Dateianzahl, Abschlusszeit und Exportstatus
  • Backup-Explorer in der Weboberfläche
  • Import externer .tar.gz-Backup-Archive im Hintergrund
  • Export vorhandener Backups als .tar.gz im Hintergrund mit Integritätsprüfung
  • Löschen vorhandener Backups
  • Export und Import der Plugin-Einstellungen als JSON-Datei
  • Docker- und Dienst-Inventarisierung
  • auswählbares Stoppen/Starten einzelner Docker-Container und systemd-Dienste
  • Kurzanleitung für die wichtigsten Einstellungen und Kontrollen
  • zeitgesteuerte Backups per Cron
  • tägliche, wöchentliche und monatliche Zeitpläne
  • Monatsende-Fallback bei monatlichen Backups am 29., 30. oder 31.
  • Aufbewahrungsregel für 1 bis 10 Backups
  • Pre-/Post-Backup-Hooks
  • Manifest pro Backup mit Host-, LoxBerry- und Inventardaten
  • sichtbare Ladeanzeige bei längeren Formularaktionen
  • Link zurück zur LoxBerry-Administration

Laufende oder unvollständige Backups können nicht geöffnet, exportiert oder für Restore ausgewählt werden. Diese Aktionen werden erst freigegeben, wenn das Backup vollständig abgeschlossen ist.

Einstellungen

Die Weboberfläche enthält Info-Buttons neben wichtigen Feldern und Aktionen. Die Hinweise erklären, wofür ein Feld gedacht ist und verschwinden wieder, sobald der Info-Button verlassen wird.

Root-Freigabe

Das Plugin benötigt kontrollierte Root-Rechte, weil ein vollständiges Host- Backup und ein Restore Systemdateien, Berechtigungen, Docker-Daten, Cronjobs und Dienste betreffen.

In der Weboberfläche muss diese Freigabe bewusst bestätigt werden. Ohne diese Bestätigung starten Backup- und Restore-Aktionen nicht.

Es werden keine Passwörter gespeichert. Die LoxBerry-sudoers-Regel erlaubt dem LoxBerry-Webuser ausschliesslich den Start des Backend-Skripts dieses Plugins ohne Passwort.

Backup-Verzeichnis

Leer bedeutet: Das Plugin verwendet das eigene Datenverzeichnis. Für echte Backups sollte ein absoluter Pfad auf einem externen oder separaten Datenträger verwendet werden.

Beispiel:

/media/usb/PI_Backup/loxberry-hostbackup

Das konfigurierte Backup-Verzeichnis wird automatisch vom Backup ausgeschlossen, damit das Backup sich nicht selbst wieder mitsichert.

Das Plugin prüft den eingestellten Speicherort und zeigt in der Oberfläche den erkannten Dateisystemtyp an. Für inkrementelle Snapshots wird ein Linux- Dateisystem wie ext4, xfs oder btrfs empfohlen. Unabhängig vom Backup-Modus ist ext4 für dieses Plugin in der Praxis meist deutlich schneller als NTFS/FUSE, besonders bei sehr vielen kleinen Dateien. NTFS/FUSE kann zusätzlich Hardlinks, Besitzer, Rechte oder Linux-Metadaten nur eingeschränkt abbilden.

Wenn der Backup-Datenträger noch andere alte Backups, Images oder Archivdaten enthält, sollten diese zusätzlich ausgeschlossen werden.

Beispiel für ein System mit zwei USB-Mounts:

Backup-Verzeichnis:
/media/usb/PI_Backup/loxberry-hostbackup

Vom Backup ausschliessen:
/media/usb/PI_Backup/dietpi-backup
/media/usb/PI_Backup/dietpi-sync
/media/usb/PI_Backup/Bookworm
/media/usb/USB_Loxberry

Damit wird das neue HostBackup auf /media/usb/PI_Backup/loxberry-hostbackup gespeichert, während alte DietPi-Backups, Images und der zweite USB-Stick nicht mitgesichert werden.

Backup-Modus

Das Plugin kann Backups in zwei Modi erstellen:

  • Vollbackup: Jeder Backup-Ordner enthält eine vollständige Kopie.
  • Inkrementeller Snapshot: Das Backup nutzt rsync --link-dest und Hardlinks auf das vorherige vollständige Backup. Jeder Snapshot sieht weiterhin wie ein vollständiges Backup aus und kann direkt für Restore gewählt werden.

Beim ersten inkrementellen Snapshot existiert noch kein vorheriges vollständiges Backup. Das Plugin erstellt dann automatisch eine vollständige Basiskopie. Ab dem zweiten erfolgreichen Snapshot werden unveränderte Dateien per Hardlink auf das vorherige Backup referenziert.

Für zuverlässige Hardlinks, Rechte und Linux-Metadaten wird ein Linux- Dateisystem wie ext4, xfs oder btrfs als Backup-Ziel empfohlen. Auf NTFS/FUSE-Zielen kann die Speicherersparnis oder Metadatenunterstützung eingeschränkt sein.

Automatische Backups

Automatische Backups können täglich, wöchentlich oder monatlich laufen.

  • Täglich: Nur die Uhrzeit ist relevant.
  • Wöchentlich: Ein oder mehrere Wochentage und die Uhrzeit sind relevant.
  • Monatlich: Ein oder mehrere Monatstage, ein oder mehrere Monate und die Uhrzeit sind relevant.

Bei monatlichen Backups gilt ein Monatsende-Fallback: Wenn z. B. der 31. gewählt ist und ein Monat nur 30, 29 oder 28 Tage hat, startet das Backup am letzten Tag dieses Monats.

Der Zeitplan wird installiert als:

/etc/cron.d/loxberryhostbackup

Der Cron-Eintrag wird bei der Deinstallation wieder entfernt.

Backups Behalten

Die Anzahl zu behaltender Backups ist auf 1 bis 10 begrenzt. Sobald das Limit überschritten wird, entfernt das Plugin nach einem erfolgreichen Backup das älteste vollständig abgeschlossene Backup.

Bei inkrementellen Snapshots ist das sicher, weil jeder Snapshot als eigener Backup-Ordner sichtbar bleibt. Unveränderte Dateien sind per Hardlink mehrfach referenziert. Wird ein alter Snapshot gelöscht, verschwinden nur dessen Verzeichniseinträge; Datei-Inhalte bleiben erhalten, solange sie noch von einem jüngeren Snapshot referenziert werden. Erst wenn kein verbleibender Snapshot mehr auf einen Datei-Inhalt zeigt, wird der Speicher freigegeben.

Hinweis zur angezeigten Grösse: Bei inkrementellen Snapshots kann ein neuer Snapshot sehr klein wirken. Das ist normal. Unveränderte Dateien werden per Hardlink geteilt und belegen auf dem Datenträger nicht nochmals denselben Speicherplatz.

Laufende, fehlgeschlagene oder unvollständige Backup-Verzeichnisse werden dabei nicht als reguläre Backups gezählt. Sie müssen bei Bedarf manuell geprüft und gelöscht werden.

Vom Backup Ausschliessen

Ein Eintrag pro Zeile.

Sinnvoll für sehr grosse Datenpfade, alte Backupordner, Netzwerkshares, temporäre Daten oder Verzeichnisse, die nicht Teil des Disaster-Recovery- Backups sein sollen.

Beispiel:

/media/usb/PI_Backup/dietpi-backup
/media/usb/PI_Backup/dietpi-sync
/media/usb/USB_Loxberry
/var/cache/apt

Dienste Und Container Anhalten

In den Einstellungen kann gezielt ausgewählt werden, welche Docker-Container oder systemd-Dienste vor dem Backup gestoppt und danach wieder gestartet werden. Das Plugin liest dazu die vorhandenen Container und sicher steuerbare Dienste aus, gruppiert sie kompakt und merkt sich die Auswahl. Installierte LoxBerry-Plugins ohne eigenen sicher steuerbaren Dienst werden nicht als Stop-Ziel angeboten, weil sie nicht zuverlässig automatisch wieder gestartet werden können. Mit Empfohlene Auswahl setzen markiert das Plugin automatisch laufende Container und typische datenintensive Dienste, z. B. Datenbanken, MQTT/Zigbee, Node-RED, Stats4Lox, Grafana oder InfluxDB. Die Empfehlung kann danach manuell angepasst werden.

Das verbessert die Konsistenz von Container-, Datenbank- und Dienst-Daten, kann aber diese Dienste während des Backups unterbrechen. Das Plugin startet nur Ziele wieder, die vor dem Backup wirklich liefen und durch dieses Backup gestoppt wurden. Kritische LoxBerry-, Web-, SSH-, Docker- und Backup-Dienste werden in der Auswahl nicht angeboten. LoxBerry-Plugins ohne eigenen systemd-Dienst werden nicht hart beendet; dafür sind Pre-/Post-Backup-Hooks der sicherere Weg.

Die tatsächlich gestoppten Container und Dienste werden im Backup-Verzeichnis protokolliert und zusätzlich im manifest.json festgehalten. Auch bei einem manuellen Abbruch wird diese Restart-Liste verwendet, damit bereits gestoppte Ziele wieder gestartet werden. Ein abgebrochenes Backup wird als stopped markiert; die Weboberfläche fragt danach, ob das unvollständige Backup gelöscht werden soll.

Für Datenbanken oder Anwendungen mit eigenen Backup-Mechanismen können zusätzliche Pre-/Post-Backup-Hooks sinnvoll sein.

Export-Archiv Erstellen

Wenn aktiviert, wird nach jedem Backup zusätzlich ein .tar.gz-Archiv erstellt.

Das ist praktisch zum Herunterladen, Kopieren oder Archivieren. Es benötigt aber zusätzlichen Speicherplatz und Zeit. Bei inkrementellen Snapshots kann ein Export-Archiv deutlich grösser sein als der zusätzliche Speicherverbrauch des Snapshot-Ordners, weil das Archiv einen transportierbaren Stand enthält.

Einstellungen Exportieren Und Importieren

Die Plugin-Einstellungen können als kleine JSON-Datei exportiert und nach einer Neuinstallation wieder importiert werden.

Enthalten sind zum Beispiel:

  • Backup-Verzeichnis
  • Backup-Modus
  • Ausschlüsse
  • ausgewählte Stop-Ziele für Container und Dienste
  • Export-Option
  • Zeitplan
  • Aufbewahrung
  • Pre-/Post-Backup-Hooks

Nicht enthalten sind Backup-Daten oder Passwörter.

Nach einem Import sollten die Pfade trotzdem kurz geprüft werden, weil sich USB-Mounts oder Laufwerksnamen nach einer Neuinstallation ändern können. Die Root-Freigabe wird aus Sicherheitsgründen nicht aus der Einstellungsdatei übernommen und muss nach dem Import erneut bestätigt werden.

Hooks

Pre- und Post-Backup-Hooks sind optionale ausführbare Skripte mit absolutem Pfad.

Sie müssen Root gehören und dürfen nicht durch Gruppe oder andere Benutzer beschreibbar sein.

Sie können genutzt werden, um Datenbanken zu dumpen, Dienste vorzubereiten oder nach dem Backup aufzuräumen.

Live-Status

Nach dem Start eines Backups erscheint ein Live-Status. Er zeigt fortlaufend, was das Backend gerade macht, z. B. Dienst-/Container-Stop, rsync-Fortschritt, Export und Aufbewahrung.

Während ein Backup läuft:

  • bleibt der Live-Status beim Navigieren im Plugin erhalten
  • kann ein laufendes Backup über Backup stoppen abgebrochen werden
  • sind Datei-Explorer, Restore und Export für dieses laufende Backup gesperrt

Export und Import grosser .tar.gz-Archive laufen ebenfalls als Hintergrundjob mit Live-Status. Dadurch bleibt die Weboberfläche erreichbar, während das Archiv erstellt, geprüft oder importiert wird.

Nach Abschluss stoppt die Anzeige der letzten Log-Aktualisierung. Die Backup-Liste wird anschliessend aktualisiert.

Backup-Liste Und Aktionen

Die Backup-Liste zeigt pro Backup:

  • ID
  • Status
  • Host
  • Grösse
  • Dateianzahl
  • Abschlusszeit
  • Exportstatus
  • verfügbare Aktionen

Mögliche Aktionen:

  • Dateien: Backup-Explorer für ein vollständiges Backup öffnen.
  • Restore: Restore-Bereich für genau dieses Backup vorbereiten.
  • Export: vorhandenes Export-Archiv herunterladen oder Export anstossen.
  • Löschen: Backup und zugehöriges Export-Archiv entfernen.

Datei auswählen und Externes Backup importieren sind für bereits extern gespeicherte .tar.gz-Backup-Archive gedacht, z. B. wenn ein Backup vom PC oder einem anderen Speicherort wieder in das Plugin geholt werden soll.

Restore

Ein Restore schreibt das Backup zurück nach / und kann das Zielsystem überschreiben.

Der Restore ist deshalb absichtlich mehrstufig:

  1. In der Backup-Liste beim gewünschten Backup Restore wählen.
  2. Restore-Check und Restore-Plan im eingeblendeten Restore-Bereich prüfen.
  3. Restore per Checkbox ausdrücklich bestätigen.
  4. Restore starten.

Der Restore-Bereich wird nur angezeigt, wenn vorher ein Backup aus der Liste ausgewählt wurde.

Für einen vollständigen Restore ist ein frisch installiertes Zielsystem oder eine Rescue-/Offline-Umgebung vorzuziehen.

Docker Und Datenbanken

Laufende Container und Datenbanken können während eines Live-Backups inkonsistente Dateien erzeugen.

Für wichtige Dienste sollten daher entweder:

  • betroffene Container oder Dienste vor dem Backup gestoppt werden
  • Pre-/Post-Hooks für Datenbank-Dumps verwendet werden
  • oder applikationsspezifische Backup-Mechanismen genutzt werden

Kommandozeile

Nach der Installation liegt das Backend typischerweise hier:

/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh

Wichtige Backend-Kommandos:

/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh list
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh preflight-backup
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh start
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh task-status backup-YYYYMMDD-HHMMSS.log
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh browse BACKUP_ID
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh export BACKUP_ID
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh delete BACKUP_ID
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh preflight-restore BACKUP_ID
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/hostbackup.sh restore-plan BACKUP_ID

Weitere Backend-Kommandos wie cat-file oder move sind vorhanden, werden in der Weboberfläche aber nicht als Standardworkflow geführt.

Dateien Und Verzeichnisse

Typische LoxBerry-Zielpfade:

/opt/loxberry/webfrontend/htmlauth/plugins/loxberryhostbackup/
/opt/loxberry/bin/plugins/loxberryhostbackup/
/opt/loxberry/config/plugins/loxberryhostbackup/
/opt/loxberry/data/plugins/loxberryhostbackup/
/opt/loxberry/log/plugins/loxberryhostbackup/

Systemdateien:

/opt/loxberry/system/sudoers/LoxBerryHostBackup
/etc/cron.d/loxberryhostbackup

Deinstallation

Bei der Deinstallation entfernt das Plugin seine LoxBerry-Plugin-Dateien und den Cron-Eintrag /etc/cron.d/loxberryhostbackup.

Backup-Daten auf externen Datenträgern werden nicht automatisch gelöscht. Sie sollen bewusst erhalten bleiben, damit ein Restore oder eine spätere manuelle Prüfung möglich bleibt.

Bekannte Grenzen

  • erste vorsichtig freigegebene Version, produktive Nutzung weiterhin mit eigener Prüfung
  • noch kein echter Ende-zu-Ende-Restore auf LoxBerry/DietPi produktiv validiert
  • kein Ersatz für applikationsspezifische Datenbank-Backups
  • Plattformmigration kann manuelle Nacharbeit erfordern
  • Bootloader-, Kernel- und Partitionslayout-Themen werden nicht gelöst
  • sehr grosse Backups und Exporte müssen auf Speicherplatz und Laufzeit getestet werden
  • inkrementelle Snapshots setzen für optimale Speicherersparnis ein Dateisystem mit zuverlässiger Hardlink-Unterstützung voraus, z. B. ext4
  • kein sektorbasiertes Raw-Disk-/Blockdevice-Image wie z. B. dd oder Clonezilla

Entwicklung

Repository:

https://github.com/herdan75/LoxBerry-Plugin-HostBackup

Branches:

  • main: aktueller freigegebener Stand 0.4.3
  • develop: laufende Weiterentwicklung

Update-Dateien:

  • release.cfg: Stable-Kanal mit ZIP-Download aus dem GitHub-Release
  • prerelease.cfg: Pre-Release-Kanal mit neuer Vorabversion

Das installierbare ZIP wird über den Release-Kanal bereitgestellt. Der Pre-Release-Kanal kann auf eine neuere Vorabversion zeigen.

GitHub Actions erzeugt das Plugin-ZIP automatisch und hängt es bei GitHub-Releases als Asset an.

Paket lokal bauen:

powershell -ExecutionPolicy Bypass -File .\package.ps1

Alternativ unter Linux/GitHub Actions:

./package.sh

About

Vollständiges Host-Backup und Restore für LoxBerry inklusive Docker, DietPi/native Dienste, Explorer, Export/Import, Checks und Task-Logs.

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