bedrock-eu-guard liefert bedrock-eu-check — ein CLI-Werkzeug, das
lokale, AWS-, Bedrock-, Claude-Code-, Devcontainer-, Docker- und
Terraform-Konfigurationen darauf prüft, ob Claude Code über AWS Bedrock
in einer zugelassenen EU-Region (Default eu-central-1 / Frankfurt)
betrieben wird — und nicht versehentlich über die direkte Anthropic-API,
ein US-/Global-Inference-Profil oder eine fehlende Region.
Es richtet sich an Softwareentwicklung, DevOps, Cloud Engineering, Datenschutz und Security und arbeitet gegen die Annahme „die Region passt schon" — die in der Praxis oft nicht stimmt.
Ehrlicher Ist-Stand: Das Repo ist frisch ge-bootstrappt (Greenfield-
Harness nach dem ai-harness-course v1.4.0).
Es gibt noch keinen Anwendungscode. Die Gates brauchen nur Docker
und GNU make:
make help— verfügbare Targets anzeigen.make doc-check— Doku-Referenzen prüfen (Links, Anker, ID-Linkpflicht, Referenzmatrix; via d-check v0.29.0, netzlos im Container).make gates— alle aktuell lauffähigen Gates (heute nurdoc-check).
Die erste lauffähige Tool-Version (bedrock-eu-check local mit
Env-/Modell-ID-Checks und Exit-Codes) ist als Welle 1 geplant, siehe
Roadmap. Die Architektur ist
hexagonal (ADR-0003,
Vorbild d-check); die Sprachwahl ist
in ADR-0002
(Status Proposed, Go empfohlen) offen.
Zielbild (noch nicht implementiert — ab Welle 1):
bedrock-eu-check local # Env, Claude Code, Devcontainer/Docker prüfen
bedrock-eu-check aws # STS-Identität, Bedrock-Profile, IAM (read-only)
bedrock-eu-check terraform # .tf: Provider-Region, IAM-Policies, Modell-IDs
bedrock-eu-check all --ci # alles in einem Lauf, CI-Ausgabe, Exit 1 bei FAILDurch falsche Umgebungsvariablen, AWS-Profile, Claude-Code-Settings,
Inference-Profile oder Terraform/IAM-Definitionen kann unbeabsichtigt eine
US-Region oder ein globales Profil verwendet werden. Manuelle Kontrolle
ist fehleranfällig und skaliert nicht über mehrere Entwickler,
Devcontainer, CI-Pipelines und AWS-Accounts (LH-AUSG-003/LH-AUSG-004).
bedrock-eu-check macht diese Prüfung automatisierbar und CI-tauglich.
Fehlkonfiguration früh und deterministisch sichtbar machen — PASS /
WARN / FAIL mit klarer Kennung, Exit-Code 1 bei jedem FAIL, ohne je
ein Secret auszugeben. Jede Prüfung hängt an einer LH-*-ID und ist
über bedrock-eu-check.yml konfigurierbar.
- Prozess:
AGENTS.md(Hard Rules),harness/README.md(Source Precedence, Gates). - Verträge:
spec/lastenheft.md(LH-*-IDs mit Akzeptanzkriterien). - Gates:
make doc-check(Doku-Referenz-Gate); Code-Gates folgen mit Welle 1 (LH-QA-*). - Auditierbarkeit: Entscheidungen in
docs/plan/adr/, Planung indocs/plan/planning/.
Grenzen. Das Tool ist keine Rechts-/Datenschutzberatung und kein Beweis über AWS-internes Routing; es prüft nur sichtbare, steuerbare Konfigurationen (
LH-NZ-001/LH-NZ-002,LH-RISK-004).
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